Geschichte

Im „Königspochwerk“, dem größten Erz-Zerkleinerungsbetrieb Europas, wurde die Bleiverhüttung vorbereitet. Die Anlage wurde bereits 1936 als veraltet gesprengt. Bild: StadtarchivJahrhunderte lang war die Gegend um Mechernich vom Bleibergbau und von der Landwirtschaft geprägt. Als das Bergwerk 1958 schloss, bestand das heutige Stadtgebiet noch aus einer ganzen Reihe von selbständigen Kleingemeinden. 1969 wurden die 44 einzelnen Orte zunächst zu zwei, 1972 dann zu einer einzigen Kommune zusammengeschlossen. 1975 wurden der vormaligen Gemeinde Mechernich die Stadtrechte verliehen.
Mechernich ist heute eine moderne gemischtwirtschaftliche Mittelstadt von knapp 30 000 Einwohnern. Die montane Monostruktur wurde durchbrochen.
Mechernich ist heute eine bedeutende Schulstadt, Bundeswehr-Garnison und mit ihren zahlreichen landschaftlichen Reizen und einer Menge von Publikumsattraktionen wie dem Nationalpark Eifel, dem LVR-Freilichtmuseum Kommern, dem Bergbaumuseum Mechernich, der Prähistorischen Kartsteinhöhle, der Ritterburg Satzvey und dem Hochwildpark Rheinland eines der größten Fremdenverkehrsziele der nördlichen Eifel.
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Lesen Sie zur Geschichte der Stadt Mechernich auch einen Artikel des Mechernicher Heimatforschers Anton Könen zum 700-jährigen Jubiläum (2008) der schriftlichen Ersterwähnung Haben Sie noch Fragen?
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