Logo der Stadt Mechernich
Bilderleiste Kopf
Blauer Kasten
  Stadtplan // eCards // Datenschutz // Sitemap // English
 
   Kontakt // Impressum
 

Burgen und Schlösser

Der Kreis Euskirchen ist der burgenreichste Kreis in ganz Nordrhein-Westfalen. Die größte Zahl der Burgen und Schlösser im Kreis befindet sich im Stadtgebiet Mechernich. Sowohl mittelalterliche wehrhafte Burgen als auch gut erhaltene Schlösser mit Wassergräben sind hier in vielen Ortschaften zu finden.

Die Anlagen befinden sich allesamt in Privatbesitz, dahinter verbirgt sich oftmals eine jahrhundertealte Familientradition.
Auch wenn die Bauten nicht besichtigt werden können – ein Blick von der Straße aus lohnt sich allemal.

Die Burg Satzvey können Sie sogar nach vorheriger Anmeldung besichtigen!

Hier ein Überblick über die besterhaltenen Burgen und Schlösser:

Burg Satzvey


Foto: Burg Satzvey
Burg Satzvey gehörte seit dem 12. Jahrh. zum umfangreichen Güterbesitz des Bonner Benediktinerinnenstiftes Dietkirchen. Satzvey war seit dem 12. Jahrh. Vogtei und Lehen des Erzbischofs von Köln. Erster namentlich genannter Vogt war Otto von Vey. (Vey ist die älteste Bezeichnung des Ortes.) Die Burg blieb bis 1880 nahezu unverändert, bis Dietrich Wolff von Metternich sie zu einem spätromanischen Denkmal rheinischen Adels und seiner Architektur ausbaute.
Ältester Teil und —trotz späteren Umbaus bemerkenswert schön erhalten— ist das ursprünglich ganz freistehende Burghaus aus Bruchstein, zweigeschossig über hohem Kellergeschoß. Charakteristisch ist der auf kleinem Bogenfries vorgekragte Wehrgang. Das Haus stand ursprünglich wohl ganz im Wasser  und war von der Vorburg durch ein kleines Portal im Obergeschoß zugänglich.
Dieses nicht sonderlich stark befestigte Burghaus  hatte wohl von Anfang an die übliche Vorburg auf einer eigenen Insel. Das eindrucksvolle Torgebäude diente mehr als Herrschaftssymbol und weniger der Verteidigung.
Heute ist Burg Satzvey durch die hier jährlich stattfindenden Ritterspiele weit über die Kreisgrenze hinaus bekannt.

Die Burg Satzvey erreichen Sie mit dem PKW über die Autobahn A 1, Abfahrt Wisskirchen, rechts auf die Bundesstrasse B 266, nach ca. 150 m links abbiegen, der Ausschilderung nach Satzvey folgen, ca. 100 m vor dem Bahnübergang rechts abbiegen in die Strasse „An der Burg“. Aus der Region Eifel/Aachen fahren Sie über die Bundesstrasse B 266 in Richtung Euskirchen, rechts in Richtung Satzvey abbiegen, dort weiter wie oben.

Weitere Informationen zur Burg und dem aktuellen Angebot finden Sie im Internet auf der Seite
http://www.burgsatzvey.de


Burg Zievel


Burg Zievel, Foto: mmp
Die wagemutigste Spekulation zur Gründung der Burg ist die Ableitung von einem römischen Gründer namens Claudius Civilis.
1107 wird Burg Zievel erstmals als freies Eigentum erwähnt. Ab 1377 beginnt mit Ritter Johann Schmeich eine ununterbrochene Ahnenreihe. Er besaß als erster Burg und Herrschaft mit den Dörfern Lessenich und Rißdorf.

Seit 1822 im Besitz der Familie Krewel.
Die Burg ist eine nicht ganz  rechtwinklige Viereckanlage von 65 zu 65 m.

Im Westen die beiden Herrenhäuser und das mittelalterliche Haupttor, im Norden und nach Osten anschließend die um den Innenhof liegenden Gebäude und Mauern der ehemaligen Vorburg. Von den 5 Türmen der Vorburg sind noch 4 erhalten. Die bis Anfang des Jahrh. erkennbaren Wassergräben sind verschwunden.

Heute wird das Gelände rund um die Burg als Golfplatz genutzt.

Weitere Informationen finden Sie im internet auf der Seite
http://www.burg-zievel.de


Burg Kommern


Foto: Dr. Michael Oversberg
Die Burg Kommern wurde um 1350 erbaut und war bis 1794 Sitz des herzoglich Arenbergischen Amtmannes der Reichsherrschaft Kommern, war also Verwaltungsgebäude.

Die Arenberger Edelherren, sie nannten sich nach ihrem Stammsitz Arenberg, waren im 12. und 13. Jahrh. Angehörige des Hochadels und Burggrafen zu Köln. Sie waren der Bevölkerung noch im 19. Jahrh. in bester Erinnerung (s. Arenbergplatz in Kommern). Zu ihrem Kommerner Besitz gehörten die Orte Roggendorf, Gehn, Strempt, Katzvey und Weingarten.

Die Arenberger kamen sowohl durch Eisengewinnung und -verarbeitung, als auch durch kluge Heiratspläne, sowie durch politische und militärische Tätigkeiten zu Ansehen und Reichtum.

Die Burg ist ein verschachtelter Gebäudekomplex hinter einer aufwendigen Hoffassade mit vorgelagertem Wirtschaftshof, umgeben von einem prachtvollen Landschaftspark.

Ältester Teil ist der am Hang gelegene Bruchsteinwohnturm von 4 Geschossen. Im 16. Jahrh. wurde der Turm durch einen südlich anhließenden Bau erweitert. Weitere Anbauten 1753 und 1807. 1884 erfolgte ein weiterer Umbau: Die  Fassade wurde im Stil des franz. Frühbarock gestaltet. Die Burg erhielt ein schlossartiges Gepräge mit Remisen, Ställen, Wirtschaftsräumen und Gewächshaus.

Schloss Eicks


Schloss Eicks, Foto:mmp
Schloss Eicks war seit dem 14. Jahrh. burgartiger Fronhof.
In dieser Zeit wurde Johann von Eicks durch Erbschaft Herr eines Teiles von Eicks mit Gerichtsbarkeit. Er hatte seinen Hauptsitz in Eicks.

Das Schloss, 1690 erbaut, ist Standarttyp des rheinischen Adelssitzes: 2-teilige Wasserburg mit einer türmebewehrten, 3-flügeligen Vorburg und separatem Herrenhaus. Die Vorburg des 17. Jahrh. ist im Wesentlichen original erhalten und war urspünglich verputzt. Die Tordurchfahrt mit dem Allianzwappen Syberg/ Palandt ist einfach gestaltet. Die Zugbrücke ist von einem gemauerten Brückenbogen ersetzt.

Das große Tor der Vorburg ist geöffnet, wenn die Eigentümer dort sind.
Die Anlage kann von der Straße aus gut betrachtet werden.
Fährt man um die Burg herum, hat man einen schönen Blick auf den Barockgarten mit seiner streng geometrischen Wegeführung und den Beeteinfassungen aus Buchsbaum.

Weitere Informationen über das Schloss Eicks finden Sie auf den Seiten
http://www.schloss-eicks.de

Das Internetportal Rhein-Eifel.TV präsentiert Informationen und Filme über die Sehenswürdigkeiten vom Rheinland über die Eifel bis zur Mosel. Über 75 Filme und mehr als 150 Beiträge zu den wichtigsten Ausflugszielen sind bereits heute abrufbar.

Sehen Sie hier auch einen Film über das Wasserschloss in Eicks und viele andere interessante Beiträge.


Schloss Wachendorf


Schloss Wachendorf, Foto: Silvia Jambor
In einem großen Park mit altem Baumbestand liegt Schloß Wachendorf.

Erste Erwähnung 1190. Wachendorf war ursprünglich Vogtei eines adeligen Herrn über kirchlichen Besitz. Daraus entwickelte sich eine mittelalterliche Wasserburg zum Schutz dieser Grundherrschaft.
Heute besteht das Schloss aus einem ungewöhnlich großen, dreigeschossigen Herrenhaus mit sechsgeschossigem Wohnturm und im Gelände verstreuten Gebäuden des Wirtschaftshofes. Dazu kommen die Kapelle, Umfassungsmauern und Reste der ehemaligen Bastionen, Wälle und Wassergräben.

Der ockerfarbige Putz und die roten Sandsteingliederungen lassen den Eindruck eines mächtigen Barockschlosses entstehen.
Das Schloss ist seit 1780 völlig verändert. Damals baute sich Freiherr von Solemacher das Schloss für seine Repräsentationspflichten um.
In dem verwilderten Schlosspark befindet sich auch das Grabmal der letzten Bewohner des Schlosses, derer von Malinckrodt.

Das Schloss Wachendorf erreichen Sie mit dem PKW über die Autobahn A 1, Abfahrt Wisskirchen, rechts auf die Bundesstrasse B 266, nach ca. 150 m links abbiegen, der Ausschilderung nach Satzvey folgen, den Ort Satzvey durchfahren, am Ortsausgang links auf die L 61 biegen, dem weiteren Verlauf der L 61 folgen bis zum Abzweig „Wachendorf“. Unmittelbar am Ortseingang auf der linken Seite befindet sich das Schloss. Aus der Region Eifel/Aachen fahren Sie über die Bundesstrasse B 477/B266 in Richtung Euskirchen, rechts in Richtung Satzvey abbiegen, dort weiter wie oben. 
 

Untere Burg Antweiler, Foto: Christian Krawczyk
Weitere Informationen finden Sie im Internet auf den Seiten
http://www.schloss-wachendorf.de


Untere Burg Antweiler

Die ehemalige zweiteilige Wasserburg stammt aus dem 16.-18. Jahrhundert. Die Wassergräben sind wenigstens seit dem 18. Jahrhundert trocken bzw. eingeebnet. Dies lag an dem für die Wasserversorung genutzten Krebsbach, der sich als höchst unzuverlässige Wasserführung entpuppte und zuletzt ganz versiegte.
Teilweise ist im Außenmauerwerk noch mittelalterliche Bausubstanz erkennbar.

Von der Burg Antweiler aus wurden zwei Erbvogteien und eine Unterherrschaft regiert.

Burg Berg


Burg Berg, Foto: Silvia Jambor
Das Burghaus Berg ist eine spätmittelalterliche Wirtschaftsanlage (12.-14. Jahrh.) aus Bruchstein mit älterem Turm und beschiefertem Schutzdach.
Erstmals erwähnt wurde die Burg 699. In diesem Jahr erhielt der heilige Willibrord die "villa" Berg von Irmina von Oeren, einer Verwandten des Karolingerhauses, zum Geschenk.

Reste der alten Burg aus dem späten 9. Jahrh. finden sich wahrscheinlich als Hügel im Tal unterhalb der heutigen Burg wieder.
Berg war eine Schutz- und Fluchtburg an den zwei hier zusammentreffenden historischen Straßenzügen. Berg ist bis heute Pachthof.




 

Haben Sie noch Fragen?

Touristik-Agentur Mechernich e.V., Sabine Wahlen, Gabriele Schumacher
Telefon: 02443 / 49-4322
Telefax: 02443 / 49-5322
eMail: touristik@mechernich.de