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8500-Liter-Badewanne

Bis zu sechs Junggesellen gleichzeitig fanden Platz in der Riesenbadewanne, die die Bergbuirer „Hommele“ für eine angenehme Mainacht errichteten. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress Bis zu sechs Junggesellen gleichzeitig fanden Platz in der Riesenbadewanne, die die Bergbuirer „Hommele“ für eine angenehme Mainacht errichteten. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress Bergbuirer Junggesellen waren in der Mainacht innovativ: Wärmetauscher für den Open-Air-Pool konstruiert, Heizquelle Lagerfeuer

Mechernich-Bergbuir – Im vergangenen Jahr hatten die Junggesellen von Holzheim vorgemacht, wie man die Mainacht einigermaßen luxeriös nicht nur am Lagerfeuer, sondern zeitweise auch im geräumigen Open-Air-Swimmingpool verbringen kann.

Die alternativen Beckenbauer fanden jetzt in Bergbuir findige Nachahmer.

Dort errichtete der Junggesellenverein seit vergangenem Freitag eine 8500 Liter Wasser fassende Außenbadewanne aus Strohballen und Siloplane. „Dabei wurden wir tatkräftig von dem Lückerather Landwirt Michael Kesternich unterstützt“, so Daniel Schlüpner, der Sprecher der Bergbuirer Junggesellen.

Das Wasser wurde – wie weiland in Holzheim – über einen selbstkonstruierten Wärmetauscher erhitzt, der aus einem ausrangierten Gartenschlauch, einem alten gusseisernen Heizkörper und einigen Metern Kupferrohr bestand. Als Heizquelle diente das Lagerfeuer, das  Junggesellen ohnehin am Maibaum zu entfachen pflegen.

In Betrieb nahmen die „Hommele“, wie die Bergbuirer in den umliegenden Dörfern genannt werden, ihre Riesenwanne aus Quadrantstrohballen und Folie am Freitag. Gegen 21 Uhr hatte das Wasser bereits 28 Grad Celsius, die Nacht auf Sonntag wurden Temperaturen bis zu 36 Grad gemessen.

Die Mainacht verlief so trotz Regenschauern angenehm. Und alle wären zufrieden gewesen, hätten nicht unbekannte Dunkelmänner im Morgengrauen die fendel-geschmückte Birke an der Bergbuirer Gaststätte „Bei Tünn“ gestohlen und fortgeschafft.

                                                                                                            pp/Agentur ProfiPress

                                                                                                                                                                      (03. Mai 2017)