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Hilfsgruppe revanchierte sich

Einen Spendenscheck über 5000 Euro überreichten Vertreter der Hilfsgruppe Eifel im niederbayerischen Hohenau an die Kinderklinik Passau. Von links: Max Fenzl, Manfred Kreuser, Hermann Josef Koch, Reiner Züll, Bürgermeister Eduard Schmid, Sandra Blöchl, Landrat Sebastian Gruber und Karl Wirkert. Foto: A. Züll/pp/Agentur ProfiPress Einen Spendenscheck über 5000 Euro überreichten Vertreter der Hilfsgruppe Eifel im niederbayerischen Hohenau an die Kinderklinik Passau. Von links: Max Fenzl, Manfred Kreuser, Hermann Josef Koch, Reiner Züll, Bürgermeister Eduard Schmid, Sandra Blöchl, Landrat Sebastian Gruber und Karl Wirkert. Foto: A. Züll/pp/Agentur ProfiPress Die Schmalzler aus Niederbayern feierten Jubiläum mit einem dreitägigen Frühlingsfest – Gäste aus der Eifel brachten 5000 Euro für Projekt der Kinderklinik Passau mit – Der Landrat zog den Hut – Im Herbst startet neuntes Oktoberfest in Lorbach

Kall/Mechernich/Passau - Seit acht Jahren spielt die Show-Band „Die Schmalzler“ aus dem Bayerischen Wald auf dem Lorbacher Oktoberfest, das der Schmalzler Fanclub Lorbach zugunsten der Hilfsgruppe veranstaltet. Bisher konnten durch diese Feste rund 80.000 Euro an die Kaller Kinderkrebshilfe gespendet werden. Zum 30-jährigen Bühnenjubiläum der Schmalzler, die als „Botschafter Niederbayerns“ ausgezeichnet wurden, revanchierte sich die

Hilfsgruppe, indem sie das Frühchen-Projekt „Bauen fürs Leben“ der Kinderklinik Passau mit einer Zuwendung von 5000 Euro unterstützte.

Mit einer 25-köpfigen Delegation waren Mitglieder der Hilfsgruppe, des Lorbacher Schmalzler-Fanclubs und der Nettersheimer Böllerschützen mit dem Mechernicher Busunternehmen Schäfer-Reisen in das 700 Kilometer entfernte Hohenau gefahren, wo die Schmalzler zum Jubiläum ein dreitägiges Frühlingsfest feierten, bei dem die Volksmusiker um die Bandgründer Max Fenzl und Karl Wirkert ihre neue CD „Ich würd’s nochmal riskier‘n“ vorstellten.

Das 2000 Besucher fassende Festzelt war freitags und samstags bei den abendlichen Show-Konzerten und sogar sonntags beim musikalischen Frühschoppen stets voll besetzt. Das vierstündige Frühschoppenkonzert wurde von dem bekannten niederländischen Radio-Moderator Wijbrand van der Sande moderiert und live in die Niederlande übertragen. 

Musikalische Gratulanten an diesen drei Tagen waren unter anderem das legendäre „Nockalm-Quintett“ aus Kärnten, die „Jungen Zillertaler“, die „Oberkrainer Polka Mädels“ aus Slowenien, das niederländische Trio „Tirol Sound“ und der „Bayerische Hias“, der als Bayerns bester Humorist gilt.

An allen drei Tagen standen auch die Schmalzler selbst auf der Bühne, um Stimmung und Gaudi zu verbreiten. Beim eigentlichen Jubiläumsabend am Samstag gratulierten Hohenaus Bürgermeister Eduard Schmid und der Landrat des Kreises Freyung-Grafenau, Sebastian Gruber, die gemeinsam die Schirmherrschaft über das Jubiläum übernommen hatten. Sie seien froh und stolz, solch musikalische Botschafter zu haben, die das Image Niederbayerns weit über Deutschlands Grenzen hinaus pflegten.

Der Bayerische Hias gilt als der beste Humorist im Süden Deutschlands. Wie aus einem Maschinengewehr feuerte er eine Pointe nach der anderen ab. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress
Der Bayerische Hias gilt als der beste Humorist im Süden Deutschlands. Wie aus einem Maschinengewehr feuerte er eine Pointe nach der anderen ab. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress
Schmid und Gruber loten auch das soziale Engagement der fünf Vollblutmusiker, die als prominente Botschafter das Projekt „Bauen fürs Leben“ der Kinderklinik Passau unterstützen und sogar in der weit entfernten Eifel „Gutes tun“. Damit meinten der Bürgermeister und der Landrat die seit acht Jahren mit den Schmalzlern stattfindenden Oktoberfeste in Lorbach.

Den Hut vor der Hilfsgruppe Eifel zogen Bürgermeister Schmid und Landrat Gruber, nachdem Manfred Kreuser und Hermann Josef Koch vom Lorbacher Schmalzler-Fanclub sowie Reiner Züll von der Hilfsgruppe Eifel, begleitet vom Beifall der 2000 Festbesucher, den Spendenscheck über 5000 Euro an Sandra Blöchl von der Passauer Klinikleitung übergaben.

Man wolle damit innerhalb des Projektes „Bauen fürs Leben“ einen Beitrag zum Bau eines Eltern-, Baby- und Familienzentrums an der Klinik „Dritter Orden“ leisten.

Dank der Schmalzler, die dieses Klinik-Projekt sehr engagiert unterstützen, sei bei den Lorbacher Oktoberfesten viel Geld für die Hilfsgruppe zusammengekommen, so deren Sprecher Reiner Züll bei der Scheckübergabe: „Mit diesem Beitrag wollen wir nun anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Hilfsgruppe ein wenig an die Heimat der Schmalzler zurückgeben.“ 

Hilfsgruppen-Sprecher Reiner Züll bescheinigte den Schmalzlern auch missionarische Fähigkeiten in Sachen „Hochprozentigem“. Seit die Band in Lorbach auf dem Oktoberfest spiele, sei der aus Niederbayern importierte Kräuterschnaps „Blutwurz“ in der Eifel immer beliebter geworden. Diese Aussage bestätigten Manfred Kreuser und Hermann Josef Koch vom Fanclub: Sie übergaben Band-Chef Karl Wirkert zum 30-jährigen Bühnenjubiläum eine Wandtafel, auf der eine 30 aus Blutwurz-Fläschchen dargestellt war.

Sandra Blöchl zeigte sich überwältigt von der 5000-Euro-Spende aus der Eifel. „Es ist wirklich beeindruckend, was dieser Fanclub aus der Eifel bewirkt“, bedankte sich der Chefarzt der Klinik, Professor Dr. Matthias Keller, persönlich bei den Schmalzlern und der Hilfsgruppe. 

Am Freitag, 6. Oktober, gibt es in Lorbach ein Wiedersehen mit den Volksmusikern aus dem Bayerischen Wald. Dann spielen die Schmalzler zum 9. Oktoberfest auf.

                                                                                                          pp/Agentur ProfiPress

                                                                                                                                                                   (15. Mai 2017)


Weitere Bilder:

Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress
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Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress
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