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Experimentierfreudige Künstlerin und Ordensfrau

Das im Schloss Nörvenich beheimatete „Museum Europäische Kunst“ feiert sein 30-jähriges Bestehen unter anderem mit einer Jubiläumsausstellung, an der die Ordensfrau und Künstlerin Maria Geroldine Dörpinghaus beteiligt ist. Foto: Bodenstein/Wikipedia/pp/Agentur ProfiPress Das im Schloss Nörvenich beheimatete „Museum Europäische Kunst“ feiert sein 30-jähriges Bestehen unter anderem mit einer Jubiläumsausstellung, an der die Ordensfrau und Künstlerin Maria Geroldine Dörpinghaus beteiligt ist. Foto: Bodenstein/Wikipedia/pp/Agentur ProfiPress Ausstellung der als „malende Nonne“ bekannten Ordensfrau Sr. Maria Geroldine Dörpinghaus, Zwillingsschwester des Mechernicher Pfarrers Felix Dörpinghaus

Mechernich/Nörvenich – Das Kunstmuseum in Schloss Nörvenich (Kreis Düren) begeht dieses Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Im Mittelpunkt der Jubiläumsausstellung „Kunst aus Europa“ stehen drei zeitgenössische Kunstschaffende, darunter die Zwillingsschwester des Mechernicher Pfarrers Felix Dörpinghaus. Unter dem Titel „Ars Sacra“ werden die religiösen Bilder der Ordensfrau Maria Geroldine Dörpinghaus (SND) zu sehen sein. Die Werke der 79-jährigen „malenden Nonne“ werden ergänzt

durch Grafik, Plastik und Gemälde weiterer Zeitgenossen sowie mit Werken der Klassischen Moderne wie Marc Chagall, Salvador Dalí, Ernst Fuchs.

Von ihr bevorzugte Themen sind die Schöpfung (Flora, Tiere), Entwürfe für Kirchenfenster, die Stationen des Kreuzwegs und die Zyklen des Rosenkranzgebetes. Die Vernissage findet am Sonntag, 11. Juni, um 13.30 Uhr statt. Die Jubiläums-Ausstellung ist bis zum 30. September 2017 im Schloss und in der Freilichtanlage Schloss-Hof und Park zugänglich. Schirmherr der Ausstellung ist Dr. Adenauer Konrad III. Die malende Nonne Schwester M. Geroldine ist die Tochter von Bruno Dörpinghaus, der nach 1945 als Freund von Konrad Adenauer mit ihm die CDU in Westdeutschland aufgebaut hat und der erste CDU-Generalsekretär wurde.

Die Künstlerin vereint altbekannte mit neuen Maltechniken, dabei trägt sie zum Beispiel Pastellstift mit Neopastell auf, verbindet Batikarbeiten mit Stoffmalerei oder kombiniert Monotypien und Umdruckverfahren.

Maria Geroldine kam am 21. Dezember 1937 als Tochter der Eheleute Bruno Dörpinghaus und Maria, geb. Brunsbach, in Dillingen/Saar auf die Welt. Etwa dreißig Minuten vor der Geburt von Ursula wurde ihr Zwillingsbruder Felix Dörpinghaus geboren. Die Geschwister entschieden sich beide für den Dienst in der katholischen Kirche: sie als Ordensschwester, er als Priester.

                                                                                                            pp/Agentur ProfiPress

                                                                                                                                                                       (18. Mai 2017)