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Zelten an Pommerns Traumstrand

Die Abgesandten der Gemeinschaft der Gemeinden St. Barbara und des Jugendrotkreuzes Mechernich werden im Rathaus von Skarszewy empfangen (von links): Kulturdezernentin Miroslawa Möller, Christine Roggendorf, Claudia Meyer, Krystian Buchholcz, Bürgermeister Jacek Pauly, Diakon Manfred Lang, Karl-Peter Heimbach und Michael Kesternich. Foto: Maciej Jedrzyński/Gemeinde Skarszewy/pp/Agentur ProfiPress Die Abgesandten der Gemeinschaft der Gemeinden St. Barbara und des Jugendrotkreuzes Mechernich werden im Rathaus von Skarszewy empfangen (von links): Kulturdezernentin Miroslawa Möller, Christine Roggendorf, Claudia Meyer, Krystian Buchholcz, Bürgermeister Jacek Pauly, Diakon Manfred Lang, Karl-Peter Heimbach und Michael Kesternich. Foto: Maciej Jedrzyński/Gemeinde Skarszewy/pp/Agentur ProfiPress Vortrupp von GdG „St. Barbara“ Kirche und JRK erkundete Zeltplatz für das „Camp St. Agnes 2017“ in Mechernichs polnischer Partnerstadt Skarszewy – Große Gastfreundschaft und Unterstützung durch Bürgermeister Jacek Pauly, Kulturdezernentin Miroslawa Möller und insbesondere durch den Lehrer und Übersetzer Krystian Buchholcz – Stippvisiten in Danzig, an der Ostsee und auf der Marienburg

Mechernich/Skarzewy – Der Vortrupp der Gemeinschaft der Gemeinden St. Barbara, in Sonderheit der Pfarre St. Agnes Bleibuir, und des Jugendrotkreuzes Mechernich ist aus Mechernichs neuer Partnerstadt Skarszewy zurückgekehrt.



Christine Roggendorf, Claudia Meyer, Karl-Peter Heimbach, Michael Kesternich und Diakon Manfred Lang haben mit Hilfe der Kulturdezernentin Miroslawa Möller und des Kommunalpolitikers, Deutschlehrers und Dolmetschers Krystian Buchholcz Anfang April einen idealen Zeltplatz für das GdG-Sommerzeltlager „Camp St. Agnes“ ausgekundschaftet und angemietet.

Idealer geht es nicht: Der ausgekundschaftete Zeltplatz für das „Camp St. Agnes 2017“ in der Nähe von Skarszewy liegt im Wald und an einem der saubersten Seen der Gegend. Es handelt sich zum Großteil bei den vielen Seen um Relikte aus der Eiszeit. Die Moränenlandschaft ringsum ist hügelig. Foto: Michael Kesternich/pp/Agentur ProfiPress
Idealer geht es nicht: Der ausgekundschaftete Zeltplatz für das „Camp St. Agnes 2017“ in der Nähe von Skarszewy liegt im Wald und an einem der saubersten Seen der Gegend. Es handelt sich zum Großteil bei den vielen Seen um Relikte aus der Eiszeit. Die Moränenlandschaft ringsum ist hügelig. Foto: Michael Kesternich/pp/Agentur ProfiPress
Der Zeltplatz liegt direkt an einem der zahlreichen Seen Pommerns mit eigenem Sandstrand, Bootssteg, Sportmöglichkeiten drinnen und draußen, einem Versorgungshaus, fließend Wasser, Strom und sanitären Einrichtungen. Karl-Peter Heimbach: „Wir haben selten einen idealeren Zeltplatz gefunden.“ Christine Roggendorf: „Auch für die Küche und Essensversorgung sind die Bedingungen sehr gut.“

Bürgermeister Jacek Pauly begrüßte den kleinen Vortrupp und sicherte alle Unterstützung der Gemeinde Skarszewy zu. Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick hatte der ersten kirchlichen und sozial-karitativen Gruppe vom Bleiberg überhaupt ein persönliches Empfehlungsschreiben
an Jacek Pauly mitgegeben.

Der sagte dem Vortrupp, wie wichtig ihm die engen Beziehungen zu Mechernich und auch zur Communio in Christo seien, die mit Mutterhaus in Mechernich und einer großen Vereinigung in Skarszewy sozusagen Patin gestanden habe bei der Verschwisterung der Kommunen.

Vor dem Denkmal für die umgekommenen Werftarbeiter der Leninwerft in Danzig. Von hier aus nahm das Ende des Sozialismus seinen Anfang. Im Sommer sollen die Mechernicher Jugendlichen das Solidarnocz-Museum im Hafen besuchen. Hier (von rechts) Karl-Peter Heimbach, Manfred Lang, Claudia Meyer und Michael Kesternich. Die drei majestätischen Kreuze mit Ankern – Symbole der Hoffnung - erinnern an die Opfer der blutigen Streiks der Arbeiter im Dezember 1970. Die Kreuze haben eine Höhe von 42 Meter und wiegen fast 140 Tonnen. Foto: Christine Roggendorf/pp/Agentur ProfiPress
Vor dem Denkmal für die umgekommenen Werftarbeiter der Leninwerft in Danzig. Von hier aus nahm das Ende des Sozialismus seinen Anfang. Im Sommer sollen die Mechernicher Jugendlichen das Solidarnocz-Museum im Hafen besuchen. Hier (von rechts) Karl-Peter Heimbach, Manfred Lang, Claudia Meyer und Michael Kesternich. Die drei majestätischen Kreuze mit Ankern – Symbole der Hoffnung - erinnern an die Opfer der blutigen Streiks der Arbeiter im Dezember 1970. Die Kreuze haben eine Höhe von 42 Meter und wiegen fast 140 Tonnen. Foto: Christine Roggendorf/pp/Agentur ProfiPress
Da das kirchliche Zeltlager dieses Jahr zwölf statt der seit 25 Jahren sonst üblichen sechs Tage dauert und eine Strecke von 1100 Kilometern zwischen Bleibuir und Skarszewy zweimal zu überbrücken ist, dürfen sich GdG und Jugendrotkreuz gemeinsam des Reisequipments, der Küchenausstattung und der Fahrzeuge von Rotem Kreuz und Kirche bedienen.

Die knapp 15 Betreuer für maximal 50 Kinder und Jugendliche (neun bis 17 Jahre) arbeiten alle ehrenamtlich. Einige der Erwachsenen fahren dieses Jahr am Donnerstag, 13. Juli, vor und bauen das Lager komplett auf. Der Reisebus mit den Kindern und Jugendlichen und den übrigen Betreuern startet am frühen Samstagmorgen, 15. Juli, ab Schulhof Bleibuir. Die Rückkehr ist für Mittwoch, 26. Juli vorgesehen.

Einige wenige freie Plätze

Bürgermeister Jacek Pauly, Kulturdezernentin Mirosława Mőller und insbesondere Krystian Buchholcz von der Gemeinde Skarszewy unterstützen den Besuch der gemischten Kirchen- und Rotkreuzgruppe in Skarszewy nach Kräften.

Die Kinder und Jugendlichen aus Mechernich sollen im Rathaus empfangen werden. Es kommt zu Jugendbegegnungen unter anderem mit den kirchlichen Pfadfindern und einem internationalen Lagergottesdienst, den Geistliche aus Skarszewy unter der Assistenz des Mechernicher Diakons Manfred Lang mit Jugendlichen und Erwachsenen aus Deutschland und Polen feiern wollen. Auch ein deutsch-polnischer Abend und ein Lagerfest sind geplant.

Der Vortrupp besichtigte jetzt auch das Solidarnocz-Museum und die Altstadt von Danzig, Ostsee und Frische Nehrung sowie die legendäre Marienburg, wohin aus dem

„Camp St. Agnes 2017“ heraus Tagesausflüge unternommen werden sollen. Die Teilnahmegebühr pro Kind/Jugendlichem beträgt 200 Euro. Es gibt allerdings kaum noch freie Plätze. Wer noch mitfahren möchte, sollte sich telefonisch im Pfarrbüro Pfarrbüro Bleibuir (2551).

                                                                                                          pp/Agentur ProfiPress

                                                                                                                                                                 (05. April 2017)

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