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Ein neuer Kindergarten für Mechernich

Erster Beigeordneter Thomas Hambach (l.) und David Esch vom städtischen Gebäudemanagement präsentieren die Pläne für den neuen Kindergarten im Schulzentrum. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress Erster Beigeordneter Thomas Hambach (l.) und David Esch vom städtischen Gebäudemanagement präsentieren die Pläne für den neuen Kindergarten im Schulzentrum. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress Neubau im Schulzentrum hat bereits begonnen – Eröffnung frühestens zum Jahresende

Mechernich – Platz für mindestens 40 Kinder wird der Kindergarten bieten, den die Stadt Mechernich derzeit im Schulzentrum errichtet. Läuft alles nach Plan, kann Ende des Jahres die Neueröffnung gefeiert werden, spätestens aber im ersten Quartal 2018.

Träger der Einrichtung ist der Arbeiterwohlfahrt-Regionalverband Rhein-Erft und Euskirchen. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt ist die künftige Kindertagesstätte

praktisch ausgebucht. „Zurzeit sind fast alle Kindertagesstätten im Stadtgebiet überbelegt“, erklärt Erster Beigeordneter Thomas Hambach.

In der Kita „Regenbogen“ in der Emil-Kreuser-Straße werden aktuell 123 Kinder betreut, das sind fünf mehr als vorgesehen. In Mechernich-Nord sind es sogar zusätzliche zehn Kinder, nämlich 63 statt 53. „In den 16 städtischen AWO-Einrichtungen haben wir insgesamt 706 Kinder, das Soll liegt eigentlich bei 662 Kindern. Zählt man die Einrichtungen in kirchlicher und freier Trägerschaft hinzu, so dürften es schätzungsweise fast 1.000 Kinder sein, die im Mechernicher Stadtgebiet betreut werden“, berichtet Thomas Hambach.

Auf dem Gelände des Mechernicher Schulzentrums, unterhalb des städtischen Gymnasiums Am Turmhof, befindet sich die Baustelle des neuen Kindergartens. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress
Auf dem Gelände des Mechernicher Schulzentrums, unterhalb des städtischen Gymnasiums Am Turmhof, befindet sich die Baustelle des neuen Kindergartens. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress
Der Bau weiterer Einrichtungen ist vorerst nicht geplant. „Die neue eingeschossige Einrichtung im Schulzentrum könnte jedoch bei Bedarf aufgestockt werden und bietet auch die statischen Voraussetzungen für den inklusionsbedingten Einbau eines Aufzuges“, führt David Esch vom städtischen Gebäudemanagement aus.

Sollten es dennoch einen unerwarteten Boom bei den Kindergarten-Anmeldungen geben, so plant die Stadt zusammen mit der AWO diese Spitzen mit einem besonderen Modell zu überbrücken. Dazu würden die bereits bestehenden Kita-Standorte Mechernich-Nord und Kommern-Süd mit entsprechend ausgerüsteten „Bauwagen“ ergänzt, wie sie auch in Waldkindergärten zu finden sind.

Hier könnten dann „Naturspielgruppen“ etabliert werden. „Das entspricht einem Trend und könnte bei entsprechender Nachfrage auch eine dauerhafte Sache werden“, so Hambach.

Die neue zweigruppige Einrichtung im Schulzentrum sieht jedoch einen konventionellen Betrieb vor. Für die U-3-Gruppe für Kinder ab einem Jahr und für die Ü-3-Gruppe stehen jeweils 160 Quadratmeter zur Verfügung, auf denen neben den Gruppenräumen auch die jeweiligen Schlaf- und Nebenräume sowie ein Mehrzweckraum eingerichtet werden.

Der rund 880.000 Euro teure Neubau wird zu 90 Prozent aus Landesmitteln gefördert, so dass zirka 80.000 bis 90.000 Euro zu Lasten der Stadt Mechernich gehen. Damit dürfte der zwischenzeitliche Engpass im Kita-Bereich ausgeglichen sein, zumal seit Jahresbeginn in Satzvey zwei zusätzliche Gruppen bestehen, für deren Schaffung die Stadt zwei ehemalige Lehrerwohnhäuser umgebaut hat. Hier läuft zurzeit die Herrichtung des Außenspielgeländes auf Hochdruck.

Bei der Einrichtung stimmte sich David Esch mit den zuständigen Mitarbeitern des AWO-Regionalverbandes ab und machte dabei die Erfahrung, dass die Farbgestaltung heutzutage wesentlich dezenter ist als früher. „Bunt geht gar nicht mehr, weil das zu sehr aufregt.“ In Satzvey habe man sich für Terrakotta entschieden. Auch bei den Außenspielgeräten gehe der Trend weg von Metall und stattdessen hin zu Holz und Kieselsteinen. „Der haptischen Wahrnehmung wegen“, so Esch.

                                                                                                   pp/Agentur ProfiPress


                                                                                                                                                          (5. Mai 2017)