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Kecke Luft, sanftes Wasser

Auch mit Alltagsgegenständen wie Streichholzschachteln musizierten die vier Darsteller des Kölner Musiktheaters „Confettissimo“. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress Auch mit Alltagsgegenständen wie Streichholzschachteln musizierten die vier Darsteller des Kölner Musiktheaters „Confettissimo“. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress „Confettissimo“-Konzert sorgte in Mechernich für großen Spaß bei den kleinen Zuschauern

Mechernich – „Blubb blubb blubb“, sang das Wasser und schwebte im blauen Wallegewand über die Bühne der Aula im Mechernicher Schulzentrum, und das temperamentvolle Feuer warnte: „Nehmt Euch in Acht vor mir.“ Zuvor hatte die Luft ihre Späße mit einem riesigen roten Ballon getrieben, während die Erde mitreißende afrikanische Trommelklänge auf dem Cajón erklingen ließ. Mit viel Witz und großem musikalischen Können brachte das Musiktheater „Confettissimo“ mehr als 300 Grundschulkindern die vier Elemente nahe.

Dabei bezogen die vier Darsteller, die Jazzsängerin Susanne Boltner (Wasser), die Oboistion Jutta Simon-Alt (Feuer), die Musikpädagogen und Musiker Matthias Ebbinghaus (Erde) und Roland Garbusinski (Luft), die begeisterten Kinder der Grundschulen Mechernich, Kommern, Lückerath und Satzvey immer wieder aktiv mit ein.

Zu verdanken hatten die Schulen das ungewöhnliche Musikerlebnis dem Mechernicher Kinderschutzbund, der sich seit vielen Jahren für die musikalische Förderung der Grundschulkinder im gesamten Stadtgebiet einsetzt und seit 2009 im Rahmen des Projektes „Jedem Kind ein Instrument“ zirka 1.000 Blockflöten an die Schulen verteilt hat.

Auch mit den regelmäßigen Gastspielen des Kölner „Confettissimo“-Ensembles wollen die Verantwortlichen des Kinderschutzbundes Kinder erreichen, die sonst eher wenig mit musischer Bildung in Berührung kommen. „Es gibt Kinder, die nie ins Konzert oder Theater gehen“, erklärte Christel Hufschlag vom Vorstand des Mechernicher Kinderschutzbundes. Deshalb habe es sich auch das Ensemble zur Aufgabe gemacht, Konzerte speziell für Kinder zu konzeptionieren und aufzuführen, ergänzte Jutta Simon-Alt. „Es gibt nichts Schöneres als Kinderkonzerte“, sagte sie.

Sie und ihre Kollegen stellten die vier Elemente als ganz eigene, aber durchaus liebenswerte Charaktere dar. Neben „echten“ Instrumenten setzen sie auch Alltagsgegenstände wie Streichholzschachteln und Kabelschläuche ein, um Rhythmen und Töne zu erzeugen und um den Kindern zu zeigen, mit welchen einfach Gegenständen es möglich ist Musik zu machen.

Verschiedene Musikepochen und -stile, Werke berühmter Komponisten, Tanz und Bewegung verschiedener Kulturen und der inhaltliche Bezug zu ethischen Themen: All das vereinte die einstündige Aufführung, die in Mechernich nicht nur die kleinen Zuhörer, sondern auch ihre Lehrer restlos begeisterte.

                                                                                                         pp/Agentur ProfiPress

                                                                                                                                                                 (05. April 2017)


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