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600.000 Tagesgäste im Jahr 2016

Sabine Wahlen, die Teamleiterin Kultur und Tourismus bei der Stadtverwaltung Mechernich, und der stellvertretende Verwaltungschef Thomas Hambach legten jetzt den politischen Gremien eine eindrucksvolle Bilanz der touristischen Aktivitäten der Stadt Mechernich vor. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress Sabine Wahlen, die Teamleiterin Kultur und Tourismus bei der Stadtverwaltung Mechernich, und der stellvertretende Verwaltungschef Thomas Hambach legten jetzt den politischen Gremien eine eindrucksvolle Bilanz der touristischen Aktivitäten der Stadt Mechernich vor. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress Bericht im Kulturausschuss: Tourismus ist für die Stadt Mechernich von Bedeutung – Stadt reduzierte auf dem Verwaltungssektor Tourismus zwar die direkten Personalausgaben, beteiligt sich aber an der Nordeifel Tourismus GmbH (NeT), saniert vorhandene und erschließt neue Sehenswürdigkeiten

Mechernich – Eine positive Bilanz für den Tourismus im Stadtgebiet Mechernich zog Sabine Wahlen, Teamleiterin Kultur und Tourismus, jetzt im städtischen Ausschuss für Bildung, Kultur und Soziales.

„Tourismus ist eine freiwillige Aufgabe der Stadt“, konstatierte Erster Beigeordneter

Thomas Hambach in einem anschließenden Pressegespräch: „Eine Aufgabe, der sich die Stadt gleichwohl sehr engagiert und effizient widmet.“

Marketing und Buchung sind im Laufe der vergangenen Jahre komplett an die Nordeifel Tourismus GmbH (NeT) abgegeben worden, eine Gesellschaft mit Hauptsitz in Kall, die vom Kreis Euskirchen und den Kommunen gemeinsam getragen wird, und die umfangreiche Aufgaben für die ganze Region erledigt.

„Das hat sich auch für unsere Mechernicher Tourismusangebote bewährt“, so die mit Gabriele Schumacher in der Verwaltung für Tourismus zuständige Teamleiterin Sabine Wahlen: „Tourismus zu vermarkten wird heute nicht mehr als kommunale Aufgabe angesehen, sondern als regionales Feld.“

Sehr populär ist nach wie vor der Römerkanal-Wanderweg, der auf seinen schönsten Passagen durch das Stadtgebiet Mechernich führt. Foto: Eifel Tourismus (ET) GmbH/pp/Agentur ProfiPress
Sehr populär ist nach wie vor der Römerkanal-Wanderweg, der auf seinen schönsten Passagen durch das Stadtgebiet Mechernich führt. Foto: Eifel Tourismus (ET) GmbH/pp/Agentur ProfiPress
Was nicht heißt, dass die Tourismusabteilung der Stadtverwaltung und die im Jahr 2000 gegründete Touristik-Agentur Mechernich, in der Toni Schröder Vorsitzender und Sabine Wahlen Geschäftsführerin ist, jetzt überflüssig wären.

„Ohne großes Aufheben haben wir in den zurückliegenden Jahren das Projekt »Via« entlang der römischen Agrippastraße realisiert“, so Sabine Wahlen, „und einige unserer archäologischen Relikte – unter anderem die Brunnenstube in Kallmuth , die Aquädukte in Vussem, die römische Kanalmeisterei und den Kanalaufschluss in Breitenbenden, – saniert.“

Die Arbeit der Mechernicher Touristiker wurde im Ausschuss ausdrücklich gelobt – auch die Straffung und geplante komplette Neukonzeptionierung und Neuausschilderung der nunmehr 222 Kilometer Wanderwege mit Hilfe der Eifelvereins-Ortsgruppen Mechernich und Kommern, insbesondere des Wegewartes, Mechernichs Ex-Kämmerer Horst Müller.

Für das Jahr 2016 führt der Tourismusbericht der Stadtverwaltung acht Beherbergungsbetriebe mit insgesamt 168 Betten auf. Übernachtungszahlen sind aus Datenschutzgründen nicht zu bekommen. Wegen der vielen touristischen Großeinrichtungen (u.a. Freilichtmuseum Kommern, Bergbaumuseum Mechernich und Hochwildpark Rheinland, Erlebniswelt Eifeltor) kann die Zahl der Tagesgäste für 2016 ziemlich präzise mit 600.000 angegeben werden.

LVR-Archäologietouren führen
immer auch durch Mechernich

Das Eifeler Freilichtmuseum Mechernich in Kommern  zieht noch immer allein zwischen 150.000 und 250.000 Gäste. Es hat an 363 Tagen im Jahr geöffnet. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Das Eifeler Freilichtmuseum Mechernich in Kommern  zieht noch immer allein zwischen 150.000 und 250.000 Gäste. Es hat an 363 Tagen im Jahr geöffnet. Foto: Hans-Theo Gerhards
Nahezu jedes Jahr waren die prominenten Relikte aus der Römer- und Vorzeit im Stadtgebiet Ziele bei den Archäologietouren in der Nordeifel vertreten. 2017 führt die rheinlandweite Expedition unter anderem zu der Fundstelle der römischen Villa am Regenüberlaufbecken Mechernich-Antweiler.

Die Stadt Mechernich beteiligt sich am seit 2016 und noch bis 2019 laufenden Projekt „Wanderwelt der Zukunft“ (Projektvolumen: 794.000 Euro, davon 80 Prozent aus EU-Landesmitteln), in dessen Rahmen das vorhandene Wegenetz reduziert, einheitlich markiert und um örtliche Rundwandervarianten ergänzt werden soll.

Sehenswürdigkeiten, Gastronomie, Einzelhandel, ÖPNV, Unterkunftsbetriebe und Tourist Informationen sollen einbezogen werden.

In der Nationalparkregion fungieren vor allem die Nationalpark-Tore Gemünd, Nideggen, Heimbach, Rurberg, Höfen und Hellenthal als Tourist-Informationen – für Mechernich in Sonderheit auch die Tankstelle Karls im Kommerner Gewerbegebiet Monzenbend, die 24 Stunden am Tag sieben Tage die Woche als Anlaufstelle für Ausflügler und Touristen geöffnet hat. Die Stadt Mechernich verfügt außerdem über drei Nationalpark-Infopunkte im Bergbaumuseum Mechernich, im LVR-Freilichtmuseum Kommern und in der Eifel-Therme Zikkurat in Firmenich.

Bambi-Idylle pur im Hochwildpark Rheinland in Kommern-Süd/Katzvey. Foto: Hochwildpark/pp/Agentur ProfiPress
Bambi-Idylle pur im Hochwildpark Rheinland in Kommern-Süd/Katzvey. Foto: Hochwildpark/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich beteiligt sich am Förderprojekt „Rad-und Wanderbahnhöfe“ des Kreises Euskirchen, das zum Ziel hat, die Eifel-Bahnhöfe für Wanderer und Radfahrer durch Besucherlenkung und Informationen vor Ort zu vernetzen und damit attraktiver zu machen. Der Radwanderrundweg „Mechernicher 8“ wurde im Bereich der Landesstraße L 61 in Katzvey/Satzvey optimiert.

Es gibt im Stadtgebiet eine durchgängige Radwegemarkierung im Rahmen des HBR-Systems des fahrradfreundlichen Kreises Euskirchen.

Die Mechernicher Radwege sind integriert in die Eifel-Höhen-Route (230 Kilometer Rundkurs durch die Nordeifel), das Tälerroutensystem, die Wasserburgenroute und die Agrippa-Route.

Auf das Stadtgebiet Mechernich beschränken sich die genannte „Mechernicher 8“ (44 km lange, zwei Rundkurse umfassende Route, die über Schnittstellen mit Wasserburgenroute, Eifel-Höhen-Route und Feytal-Wasserroute verbunden ist) und die Feytal-Wasserroute (24 km durch das Feytal entlang Einrichtungen der Wasserwirtschaft).

Es gibt einen Nordic-Walking-Park mit sechs Routen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade mit gesamt 40 Kilometern Länge. Die Beschilderung wird jährlich zweimal gewartet.

Relikte aus der Steinzeit und
vor allem aus römischen Tagen

Die Mechernicher Radwege sind integriert in die Eifel-Höhen-Route (230 Kilometer Rundkurs durch die Nordeifel), das Tälerroutensystem, die Wasserburgenroute und die Agrippa-Route. Foto: Eifel Tourismus (ET)/pp/Agentur ProfiPress
Die Mechernicher Radwege sind integriert in die Eifel-Höhen-Route (230 Kilometer Rundkurs durch die Nordeifel), das Tälerroutensystem, die Wasserburgenroute und die Agrippa-Route. Foto: Eifel Tourismus (ET)/pp/Agentur ProfiPress
Die schönsten Abschnitte des 116 Kilometer langen Römerkanalwanderweges führen durch das Stadtgebiet Mechernich, in dem insgesamt drei besonders reizvolle Aussichtspunkte angelegt wurden, so genannte „Eifel-Blicke“ mit Panorama-Blick in Lorbach, Weyer und Kommern (Freilichtmuseum).
Besonders vielseitig ist das archäologische Erbe innerhalb der Mechernicher Stadtgrenzen.

Dazu gehören Römische Brunnenstube Kallmuth (2013 saniert), Römische Aquäduktbrücke Vollem (2009 eingeweiht), Römisches Sammelbecken Eiserfey,

Römischer Aquädukt Vussem (2012 saniert), Aufschluss des Römerkanals in Breitenbenden (2014 saniert und überdacht), Kanalmeisterei Breitenbenden (2014 saniert) und Tosbecken Lessenich.

Ebenfalls sehr prominente Sehenswürdigkeiten sind die Katzensteine bei Katzvey  (Mit-Bewerbung im Rahmen des Projektes „Archäo-Region Nordeifel“), der Erlebnisraum Römerstraße (Staatsstraße von Köln nach Marseille, Agrippastraße) und von Köln nach Boulogne sur Mer (Via Belgica), und die Kakushöhle.

Ebenfalls als interessante  Ziele gelten die Bruder-Klaus-Kapelle des Schweizer Stararchitekten Peter Zumthor und der Erholungspark Mühlental, der vor umfangreichen Attraktivierungsmaßnahmen steht.

Erster Beigeordneter Thomas Hambach: „In Mechernich ist der Tourismus vielleicht kein Wirtschaftszweig aus der ersten Reihe, aber der Tourismus ist für die Stadt schon von großer Bedeutung.“ Sabine Wahlen: „Das lässt sich im Einzelnen gar nicht beziffern, wer alles Geld hierlässt, zum Beispiel der Durchreisende, der bei uns tankt, oder der Tagestourist, der mit Familien essen geht.“

                                                                                                          pp/Agentur ProfiPress

                                                                                                                                                                   (07. April 2017)