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Zum 35. Mal rollten die Kugeln

Landrat Günter Rosenke (vorne links) ehrte die Sieger des 35. Preiskegelns in Eiserfey. Die Veranstaltung hatte wie immer die Löschgruppe Eiserfey (vorne rechts Löschgruppenführer Markus Müller) organisiert. Foto: Stefan Lieser/pp/Agentur ProfiPress Landrat Günter Rosenke (vorne links) ehrte die Sieger des 35. Preiskegelns in Eiserfey. Die Veranstaltung hatte wie immer die Löschgruppe Eiserfey (vorne rechts Löschgruppenführer Markus Müller) organisiert. Foto: Stefan Lieser/pp/Agentur ProfiPress Traditionelles Preiskegeln der Löschgruppe Eiserfey auf Stadtebene – Bei den Floriansjüngern siegte die Löschgruppe Bleibuir, bei den Damen die „Fleißigen Bienen“

Mechernich-Eiserfey – Zum 35. Mal fand das Preiskegeln der Löschgruppe Eiserfey statt. „Damit gehören die ‚Eiserfey Open‘ im Kreisgebiet zum Brauchtum“, schreibt der Journalist Stefan Lieser in seinem Bericht für die Rheinische Redaktionsgemeinschaft („Kölner Stadt-Anzeiger“ und „Kölnischen Rundschau“).



Damit gab er die Worte von Landrat Günter Rosenke wieder, der als Schirmherr Urkunden, „wärmende Umschläge“ und die Pokale an die siegreichen Keglerinnen und Kegler in der Gaststätte Feytal in Eiserfey überreichte. Rosenke, der in seiner Jugend „in Derkum an der Kegelbahn selbst mitgebaut“ hat und Jahre lang beim Kegelclub „Ab dafür!“ aktiv war, lobte die Veranstalter in Eiserfey: „Das gibt es so im Kreis kein zweites Mal, zumindest nicht in den gut 23 Jahren, in denen ich Landrat bin“.

Über diese Anerkennung freute sich auch Eiserfeys Löschgruppenführer Markus Müller. Nach fünf Ausscheidungsrunden war das 35. Turnier bis zum Finaltag zu Ende gegangen.

„Wir spielen schon von Anfang an, also seit 35 Jahren mit“, zitiert Stefan Lieser Antoinette Nöthen vom Kegelclub „Fleißige Bienen“. Die neunköpfige Frauenmannschaft aus Eiserfey setzte sich souverän gegen die einzigen Mitbewerberinnen, die „Wilde 13“, mit 90 zu 82 Holz durch.

Bei den Herren-Einzel-Wettkämpfen wurde es da schon spannender. Andreas Schroeder aus Eiserfey brauchte zwei Stechen gegen Löschgruppenführer Markus Müller, dann stand er als Sieger fest. Zum dritten Mal in Folge – also durfte er den Wanderpokal behalten. Bei den Damen-Einzelkämpfen hatte in den vergangenen drei Jahren ein- und dieselbe Keglerin den Sieg geholt – da war ein neuer Pokal fällig. Hermine Huth aus Weyer war die Glückliche vor Alexandra Beissert und Ursula Schröder.

Mit sieben Teams aus Eiserfey, Mechernich und Weyer verzeichneten die „Mannschaften Allgemein“ das größte Starterfeld. Am Ende verwies der KC Feytal Ultras mit 100 Holz gleich drei Mannschaften mit 97 Holz auf den zweiten Platz: die „Gemeinnützige Dorfgemeinschaft“ und die Kegelclubs „(M)einer steht immer“ und „Is mir Latte“. In der Kategorie der Feuerwehren siegte die Löschgruppe aus Bleibuir – mit 92 Holz punktgleich vor den Kollegen aus Satzvey, aber Erster aufgrund des besseren Wurfbildes.

Im kommenden Jahr, zur 36. Runde des Preiskegelns in Eiserfey, sind die meisten wieder dabei – auch die „Fleißigen Bienen“: „Das macht Spaß, es ist gesellig und es hält fit“, so Antoinette Nöthen im Gespräch mit Journalist Lieser. Neue Teams oder Einzelkegler sind willkommen – sofern es sich nicht um Profis, sondern um Hobbykegler handelt.


                                                                                                          pp/Agentur ProfiPress


                                                                                                                                                                   (10. März 2017)