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Immer wieder: wilder Müll

Auf einer Wiese zwischen Satzvey und Obergartzem hat ein Unbekannter Bauschutt illegal entsorgt. Für die Beseitigung dieses Frevels zahlen alle Bürger. Foto: Stadt Mechernich/pp/Agentur ProfiPress Auf einer Wiese zwischen Satzvey und Obergartzem hat ein Unbekannter Bauschutt illegal entsorgt. Für die Beseitigung dieses Frevels zahlen alle Bürger. Foto: Stadt Mechernich/pp/Agentur ProfiPress Haufenweise Bauschutt zwischen Satzvey und Obergartzem abgeladen

Mechernich-Satzvey – Einen ganzen Berg illegal entsorgten Bauschutt musste der städtische Bauhof am Dienstagmorgen, 14. Februar 2017, zwischen Satzvey und Obergartzem beseitigen. „Leider ist der Verursacher nicht bekannt“, sagt der zuständige Fachbereichsleiter Johannes Schnichels.

Er nimmt den unerfreulichen Vorfall zum Anlass, noch einmal in aller Deutlichkeit darauf hinzuweisen, dass Bauschutt und anderer Müll der Deponie zugeführt werden müssen.

Er appelliert an Bürger, die das Abladen von wildem Müll beobachten, derartige Vergehen anzuzeigen. Denn im Endeffekt zahlen alle Bürger für die aufwendige Entsorgung. Der Stadt Mechernich entstehen auf diese Weise jedes Jahr zusätzliche Kosten in Höhe eines mittleren fünfstelligen Betrages, der auf die allgemeinen Müllgebühren umgelegt wird.

Dass es immer wieder vorkommt, dass Leute ihren Müll verbotenerweise in der Natur abladen und dabei riskieren erwischt zu werden, wundert Schnichels. „Das Meiste kann kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr im Kreisabfallwirtschaftszentrum in Strempt entsorgt werden“, betont er. So können Einwohner der Stadt Mechernich viermal im Jahr jeweils vier Kubikmeter Sperrmüll abholen lassen. Anmeldekarten für die Sperrmüllabfuhr, so Schnichels, finden sich im jährlich mit dem Bürgerbrief verteilten Abfuhrkalender.

Wem die Frist von vier bis sechs Wochen zwischen Anmeldung und Abfuhr zu lange dauert, kann beim Steueramt der Stadt Mechernich gegen eine Gebühr von drei Euro eine Bescheinigung für die Mülldeponie erhalten, um dort seinen Sperrmüll persönlich und kostenlos abzuliefern. „Wenn man bedenkt, dass für wilde Müllablagerungen im Einzelfall bis 50.000 Euro Strafe drohen, dann sind ein paar Euro ein Klacks“, betont der Fachbereichsleiter.

                                                                                                            pp/Agentur ProfiPress

                                                                                                                                                                (15. Februar 2017)