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50 Jahre Rosenmontagszug Bleibuir

Eine Lady heißer als die andere: Die Damen der Tanzgarden der 1. Karnevalsgesellschaft Bleibuir machen nicht nur auf dem närrischen Parkett eine gute Figur, sondern auch im Rosenmontagszug. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress Eine Lady heißer als die andere: Die Damen der Tanzgarden der 1. Karnevalsgesellschaft Bleibuir machen nicht nur auf dem närrischen Parkett eine gute Figur, sondern auch im Rosenmontagszug. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress 18 Wagen und Fußgruppen zogen nicht nur an weit über 1000 jecken Zuschauern vorbei, sie feierten miteinander Straßenkarneval reinster Güte

Mechernich-Bleibuir – 1967 ging in Eis und Schnee erstmals ein Rosenmontagszug durch Bleibuir. Bis dahin hatten sich Fußgruppen und Wagen aus dem Kirchdorf am Rand des Amtes Hergarten vornehmlich am Karnevalszug im benachbarten Glehn beteiligt.

50 Jahre später nun machten die Glehner es genau andersrum und nahmen mit einem Wagen und einer Fußgruppe am

Rosenmontagszug von Bleibuir teil, der im Laufe der Jahrzehnte zu einem Sternzug für die umliegenden Dörfer Bergbuir, Lückerath, Schützendorf, Bescheid, Wielspütz und Voißel geworden ist.

Ganz genau lässt sich das nicht feststellen, aber anhand der vollständig zugeparkten Zufahrtstraßen und Wirtschaftswege nach Bleibuir müssen diesmal weit über 1000 Menschen sich das karnevalistische Spektakel angesehen haben, bei dem nicht weniger als 18 Fußgruppen und Wagen am Start waren.

Darunter so originelle Dinge wie die Fluggesellschaft „Air Buir“, eine Anwohnergang, die sich für ein Halteverbot in der Glehner Mühlengasse einsetzte, ein kompletter Zoologischer Garten, megaheiße Leder-Ladies und blaue Schlümpfe von der 1. Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß Bleibuir, eine internationale Fußballgang und ein Riesen-Mensch-ärger-Dich-nicht der Spielgemeinschaft aus SG Rotbachtal und TuS Strempt.

Teufel mit Gulaschkanone

Eine Riesenfußgruppe mit Würfeln, Spielfiguren und Mensch-ärger-Dich-nicht-Brettern stellte die Spielvereinigung SG Rotbachtal/TuS Strempt auf die Beine. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Eine Riesenfußgruppe mit Würfeln, Spielfiguren und Mensch-ärger-Dich-nicht-Brettern stellte die Spielvereinigung SG Rotbachtal/TuS Strempt auf die Beine. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Natürlich fehlten weder der Musikverein Bleibuir noch die Freiwillige Feuerwehr mit Gulaschkanone im Zug, wobei letztere sich als (Feuer-)Teufel verkleidet hatte und kräftig Werbung für die Rekrutierung neuer Floriansjünger machte.

Waren es früher vor allem Vereine, Kegelclubs und andere Gruppierungen, die den Bleibuirer Rosenmontagszug mit Motivwagen und Fußgruppen bestückten, so waren diesmal eine ganze Menge Familien und eher loser Zusammenschlüsse von Freundeskreisen mit von der Partie.



So die Familien Esser aus Voißel und Schmitz aus Wielspütz, die jugendlichen Bespieler des Lückerather Bolzplatzes mit Ortsvorsteher Rudolf Hoss am Steuer seines Oldtimer-Traktors oder die Crew des Bergbuirer Gasthauses „Bei Tünn“ mit Anita und Samira Geller an der Spitze.

Mit einer kompletten Blechbüchsenarmee rückte der Vereinsbund „De Hommele“ aus Bergbuir an, während der frühere Lückerather Ortsvorsteher und Mechernicher Ratsherr Theo Schoddel mit einem Schriftzug auf dem Oldie-Trecker Werbung für seine Ferienwohnung machte.

Der Zug von Bleibuir ist auch nach 50 Jahren noch eine Wucht und die Feiertagslaune vermochte auch der sich an den Zug anschließende Regen nicht zu trüben, denn die Jecken feierten im Festzelt der 1. KG Rot-Weiß Bleibuir weiter, wo bereits Weiberfastnacht Hochbetrieb und Superstimmung geherrscht hatten.

                                                                                                         pp/Agentur ProfiPress

                                                                                                                                                             (28. Februar 2017)


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