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Hochwasserschäden beseitigt

Der Bürgermeister und sein früherer Stellvertreter besichtigten das Gelände rund um das Bürgerhaus Alte Schule in Kallmuth. Dabei machten sich Dr. Hans-Peter Schick (r.) und Robert Ohlerth ein Bild von der Beseitigung der Hochwasserschäden von Mai. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress Der Bürgermeister und sein früherer Stellvertreter besichtigten das Gelände rund um das Bürgerhaus Alte Schule in Kallmuth. Dabei machten sich Dr. Hans-Peter Schick (r.) und Robert Ohlerth ein Bild von der Beseitigung der Hochwasserschäden von Mai. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress Ortsvorsteher Robert Ohlerth besichtigt Alte Schule und ihr Umfeld mit Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick – Glück im Unglück – Eigenleistung und Firmenhilfe unter der Regie des städtischen Gebäudemanagements – Schäden für 20.000 – 30.000 Euro sind behoben – Neue Spielgeräte und Zaun für den Kinderspielplatz – Stadtverwaltung prüft Effizienz eines kleineren Rückhaltebeckens vor dem Dotteler Weg

Mechernich-Kallmuth – Zwischen 20.000 und 30.000 Euro Sachschaden richtete das Mai-Hochwasser am Kallmuther Bach alleine im und am Dorfgemeinschaftshaus Alte Schule an.

Weitere 20 Privathaushalte waren von überfluteten Kellern, Erdgeschossen und aufgeschwemmten Gastanks betroffen, so Ortsvorsteher Robert Ohlerth: „Vier Familien konnte ihre gesamte Einrichtung rausschmeißen.“.

Der frühere stellvertretende Bürgermeister der Stadt Mechernich machte jetzt mit seinem „Chef“, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, eine Ortsbegehung, um anzusehen, was die Kallmuther in den vergangenen Monaten an Eigenleistung sowie mit Hilfe von Firmen und dem städtischen Gebäudemanager David Esch auf die Beine gestellt haben, um den Schäden des so genannten „Jahrhundert-Hochwassers“ beizukommen.

Bürgermeister Schick staunte nicht schlecht über den renovierten Probenraum des Musikvereins Kallmuth im Kellergeschoss der Alten Schule und die dort neu eingerichtete moderne Küche. Auch die Innenanstriche in Kellerräumen und Treppenhaus hatten runderneuert werden müssen, weil der alte Kalkputz unter den später aufgetragenen Farbschichten nicht mehr hielt und abblätterte.

Größere Rohre für Durchlässe
am Kallmuther Bach

Um neuerlichen Hochwassern vorzubeugen, hat die Dorfgemeinschaft Kallmuth nicht nur mehrere Pumpen angeschafft, sondern auch den Bachlauf des Kallmuther Baches zwischen Dotteler Straße und Dorfgemeinschaftshaus mit Hilfe der Floisdorfer Bauunternehmung Gebrüder Schilles ausgebaggert und mit größere Rohrdurchlässen versehen.

„Es gibt zwar noch genügend Schwachstellen und enge Rohre in Richtung Ortsausgang Vollem/Urfey“, vermutet Ortsvorsteher Robert Ohlerth, aber insgesamt sei man nun wesentlich besser gerüstet als vorher. Die Stadtverwaltung Mechernich prüft zurzeit die Effizienz eines kleineren Regenrückhaltebeckens vor dem Dotteler Weg in Richtung Scheven/Kalenberg. 

Zwei Herde, Riesenkühlschrank, viel Stauraum: Die neue Küche im Keller des Bürgerhauses Alte Schule in Kallmuth bietet ausreichend Equipment für Vereins-, Dorf-, Kirchen- und Familienfeiern. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Zwei Herde, Riesenkühlschrank, viel Stauraum: Die neue Küche im Keller des Bürgerhauses Alte Schule in Kallmuth bietet ausreichend Equipment für Vereins-, Dorf-, Kirchen- und Familienfeiern. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick bezeichnete es als Glücksfall, dass die Stadt Mechernich auch Gemeinschaftseinrichtungen und Dorfgemeinschaftshäuser gegen Überschwemmung versichert hatte, was in anderen Kommunen nicht der Fall war.

Aufgrund der immensen Schäden sei der Stadt am Bleiberg zwar nun auch gekündigt worden, so Schick, aber die Versicherung habe die aktuellen Schäden anstandslos reguliert. Die Stadt ließ sich ebenfalls gegenüber der Dorfgemeinschaft Kallmuth und ihren Vereinen nicht lumpen.


Bei seiner Ortsbegehung mit Robert Ohlerth sicherte der Bürgermeister ein weiteres Karussell für den Kinderspielplatz zu, die Dorfgemeinschaft will eine Wippe anschaffen. Außerdem soll das Spielplatzgelände eingezäunt werden, um Hunde auszusperren, die dort immer wieder ihr „Geschäft“ verrichten.

Bei den ersten Aufräum- und Putzarbeiten im überfluteten Schulkeller packten um die 20 Kallmutherinnen und Kallmuther mit an, so Robert Ohlerth, aber auch bei den Putz- und Malerarbeiten waren regelmäßig vier, fünf Leute im Einsatz. Um alles nach den Starkregen wieder trocken zu bekommen liefen die Lüfter Tag und Nacht.

Die Dorfgemeinschaft organisierte und organisiert allerhand Veranstaltungen, um Geld für die Hochwasseropfer einzunehmen, unter anderem Theaterabende, eine Hüttengaudi, einen Heimatabend mit dem Landschaftsverband Rheinland sowie Gastspiele mit der „Eifel-Gäng“ und Hubert vom Venn.

                                                                                                       pp/Agentur ProfiPress

                                                                                                                                                         (24. Februar 2017)

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