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Vorschulkinder besuchten Tafel

Beim ihrem Besuch in den Räumen der Mechernicher Tafel erfuhren die Vorschulkinder der AWO-Kita Satzvey, dass es Familien gibt, in denen Armut herrscht. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress Beim ihrem Besuch in den Räumen der Mechernicher Tafel erfuhren die Vorschulkinder der AWO-Kita Satzvey, dass es Familien gibt, in denen Armut herrscht. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress AWO-Kita Satzvey sensibilisiert Kinder für das Thema Armut

Mechernich – „Wisst Ihr denn, warum es die Tafel gibt“, fragte der Nikolaus die Kinder der AWO-Kindertagesstätte „Schatzinsel“ aus Satzvey. „Hier gibt es etwas zu essen“, antwortete eines der Vorschulkinder, die mit Kita-Leiterin Sonja Kops, Erzieherin Petra Pauly und der Mutter Birgit Hütten die Tafel in Mechernich besuchten. Dort herrschte Hochbetrieb, denn es war Ausgabetag, und zahlreiche Tafel-Mitarbeiter hatten vor der Öffnung alle Hände voll zu tun, um die Lebensmittel aus Kisten in Tüten abzupacken.

Trotzdem nahmen sich die Helfer um den Mechernicher Tafel-Vorsitzenden Wolfgang Weilerswist Zeit, um die Gäste zu begrüßen und mit Kakao und Plätzchen zu bewirten. In die Rolle des Nikolaus schlüpfte überzeugend Tafel-Mitarbeiter Toni Klinkhammer, der den Kindern und ihren Begleiterinnen Tüten mit Obst und Schokolade überreichte. Die kleine Nikolausfeier am Rande war jedoch nicht der eigentliche Grund des Ausflugs, wie Sonja Kops erklärte: „Die Kinder sollen sehen, wie gut es ihnen geht und dass es Familien gibt, in denen das nicht der Fall ist.“

„Tafel-Nikolaus“ Toni Klinkhammer beschert die Kinder, während Tafel-Vorsitzender Wolfgang Weilerswist seinen Bischofsstab hält. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress
„Tafel-Nikolaus“ Toni Klinkhammer beschert die Kinder, während Tafel-Vorsitzender Wolfgang Weilerswist seinen Bischofsstab hält. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress
Deshalb dürfen die Vorschulkinder der Satzveyer AWO-Kita jedes Jahr einmal hinter die Kulissen der Tafel in Mechernich blicken. Hier werden mehr als 200 bedürftige Familien mit über 1000 Angehörigen in der Ausgabestelle Im Sande mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs versorgt. Vorbereitend haben die Kinder und ihre Erzieherinnen das Buch „Was ist los mit Marie“ der Caritas Köln gelesen. Es handelt von der kleinen Marie, die immer alleine spielt und als hochmütig und geizig gilt. Doch Maries Zurückhaltung hat einen anderen Grund: Ihre Familie ist arm und sie schämt sich dafür.


                                                                                                           pp/Agentur ProfiPress

                                                                                                                                                            (20. Dezember 2016)