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Begeistert von Nepal-Hilfe der Gesamtschüler

Gereon Wagener und Mia Forsch berichteten in der städtischen Gesamtschule Mechernich von ihrem Engagement in Nepal. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress Gereon Wagener und Mia Forsch berichteten in der städtischen Gesamtschule Mechernich von ihrem Engagement in Nepal. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress Gereon Wagener und Mia Forsch von der Bono-Direkthilfe besuchten die Mechernicher Gesamtschule

Mechernich – „Ihr kennt das Land, ihr liebt das Land, und ihr wollt helfen“, sagte Gereon Wagener anerkennend zu den Schülern der städtischen Mechernicher Gesamtschule. Noch nie habe er bei einem Schulbesuch eine „solche Atmosphäre“ erlebt wie in der Mechernicher Gesamtschule, lobte der zweite Vorsitzende der Bono-Direkthilfe, einer Organisation aus Bensberg, die sich in Nepal und Indien gegen Menschenhandel

und Zwangsprostitution und für die Rechte von Frauen und Kindern einsetzt.

Die große Anteilnahme der Schüler ist der Verdienst von Lehrerin Catherine Hofstetter und der von ihr betreuten Nepal-AG, die Geschenkkarten, Schlüsselanhänger, Kerzen sowie Glückssteine für das Projekt „Hilfe für Nepal“ bastelt und verkauft, so unter anderem erst kürzlich beim „Mechernicher Advent“. Vor einem Jahr besuchte der Honorarkonsul von Nepal die Schüler, deren Engagement mit einer Einladung zum diesjährigen Nepaltag im Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln belohnt wurde. Am Stand der Nepal-AG aus Mechernich kam den Kontakt zu Gereon Wagener zustande, der die Gesamtschule nun mit Mia Forsch vom Bono-Team, eine erfolgreiche Bloggerin und Jungunternehmerin, besuchte, um ihnen von der Arbeit der Hilfsorganisation für Nepals Straßenkinder zu berichten.

Gebannt lauschten die Mechernicher Gesamtschüler den Berichten von Mia Forsch und Gereon Wagener von der Nepal-Hilfsorganisation Bono-Direkthilfe. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress
Gebannt lauschten die Mechernicher Gesamtschüler den Berichten von Mia Forsch und Gereon Wagener von der Nepal-Hilfsorganisation Bono-Direkthilfe. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress
Als er in Nepal ein junges Mädchen kennenlernt, das bereits mit neun Jahren verschleppt und fünf Jahre lang zu Prostitution gezwungen worden war, ist der studierte Betriebswirt und Unternehmensberater erschüttert. Seit mehr als zehn Jahren stellt er den Kampf gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution in den Mittelpunkt seines Daseins, lebte insgesamt sieben Jahre in Nepal und arbeitet heute mit Organisationen in Deutschland, in den Niederlanden und der Schweiz zusammen.


Die Kölnerin Mia Forsch gründete nach dem Erdbeben in Nepal im April 2015 ihr Label „Madekind“, was so viel bedeutet wie „mit Freundlichkeit gemacht“ und das „faire“ Gegenstück ist zu den menschenunwürdigen Produktionsbedingungen, die oft mit der Bezeichnung „Made in China“ oder „Made in Bangladesh“ einhergehen. In ihrem Onlineshop verkauft sie Kleidung und Schmuck, die in Nepal fair produziert wurden, und spendet zehn Prozent des Erlöses in Hilfsprojekte.

Gegenseitig berichteten sich die Schüler und die beiden Bono-Aktivisten von ihrem Engagement. Gereon Wagener zeigte Fotos von seinen Nepal-Aufenthalten, und er und Mia Forsch beantworteten bereitwillig viele Fragen der Kinder und Jugendlichen. Zum Abschluss bedankten sich die Schüler und Schulleiterin Dagmar Wertenbruch mit selbstgebastelten Geschenken und zwei Gläsern vom selbst produzierten „Gesamtschul-Honig“ für das Kommen der beiden Nepal-Unterstützer.

                                                                                                         pp/Agentur ProfiPress

                                                                                                                                                        (14. Dezember 2016)

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