Logo der Stadt Mechernich
Bilderleiste Kopf
Blauer Kasten
  Stadtplan // eCards // Datenschutz // Sitemap // English
 
   Kontakt // Impressum
 

Mechernich-Stiftung hilft Menschen

Alle für einen: Der Vorstand der Mechernich-Stiftung mit Dr. Michael Stöhr (von rechts), Rita Gerdemann, Inge Eich, Maria Jentgen und Ralf Claßen. Auf dem Bild fehlt Volker Zart aus Schützendorf. Archivfoto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress Alle für einen: Der Vorstand der Mechernich-Stiftung mit Dr. Michael Stöhr (von rechts), Rita Gerdemann, Inge Eich, Maria Jentgen und Ralf Claßen. Auf dem Bild fehlt Volker Zart aus Schützendorf. Archivfoto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress Und zwar schnell und unbürokratisch – Dank an alle Stifter und Spender – 2016 kamen bislang rund 22.000 Euro an Spenden zusammen

Mechernich - Viel Gutes im Verborgenen tut die 2005 gegründete Mechernich-Stiftung. Allein im laufenden Jahr 2016 schüttete die von dem Mechernicher Ehepaar Walter und Inge Eich ins Leben gerufene Bürgerstiftung rund 40.000 Euro an bedürftige Mechernicher Familien und Einzelpersonen aus, die temporär in Schwierigkeiten geraten sind. „Dabei kam uns nicht nur das Stiftungsvermögen zugute, sondern vor allem auch das von rund 110 Einzelspendern

eingezahlte sofort ausschüttungsfähige Kapital – wiederum Bürger für Bürger – die unter 50 und bis weit über 1000 Euro für den solidarischen Zweck gespendet haben“, sagte der Stiftungsvorsitzende, Mechernichs Stadtkämmerer Ralf Claßen.

Der städtische „Finanzminister“ dankte vor Weihnachten und zum Jahreswechsel allen Bürgern, die der Mechernich-Stiftung bislang Zuwendungen zukommen ließen. Manche dieser Spender überwiesen regelmäßig 25 Euro im Monat, ein Firmenspender habe der Mechernich-Stiftung 2016 sogar 10.000 Euro anlässlich seines Unternehmensjubiläums gegeben.

Das ursprünglich ovale Logo der 2005 gegründeten Mechernich-Stiftung mit dem stilisierten Mechernich-„M“ und Menschen, die zusammenhalten. Grafik: Anna Lang/pp/Agentur ProfiPress
Das ursprünglich ovale Logo der 2005 gegründeten Mechernich-Stiftung mit dem stilisierten Mechernich-„M“ und Menschen, die zusammenhalten. Grafik: Anna Lang/pp/Agentur ProfiPress
Anlässe und Summen
sind unterschiedlich

 „Die Anlässe und Summen sind unterschiedlich, der Zweck aber, Hilfe von Mechernichern für Mechernicher, adelt die Mittel“, so Ralf Claßen im Interview.  Die Jugend- und Altenhilfe stehe im Stiftungszweck ganz oben.

Claßen: „Es sind die Menschen auf der Schattenseite des Lebens in unmittelbarer Nachbarschaft, denen stets schnell und unbürokratisch mit oftmals ganz unspektakulären Maßnahmen aus einer akuten Notlage geholfen wird.“ Zumeist handele es sich dabei um sozial schwache Familien mit Kindern.

„Das geschieht ganz selten durch Geldspenden. In erster Linie unterstützen wir die Menschen mit Sachspenden, oft vor dem Hintergrund, dass sie durch die erhaltene Hilfe in die Lage gebracht werden, ihre Situation selbst zu verbessern. Wir leisten also auch Hilfe zur Selbsthilfe“, erklärte Ralf Claßen. Mitunter setzt die Mechernich-Stiftung mit einem Paket Windeln oder einem Vorrat an Babynahrung schlicht dort an, wo die Unterstützung in sozial benachteiligten Familien am dringendsten ist.

Das Balkenlogo der Mechernich-Stiftung, wie es im Jahre 2006 von der Lückerather Grafikerin Anna Lang für den damaligen Stiftungsvorsitzenden und Mechernicher Ersten Beigeordneten Christian Baans entworfen wurde. Grafik: Archiv Agentur ProfiPress
Das Balkenlogo der Mechernich-Stiftung, wie es im Jahre 2006 von der Lückerather Grafikerin Anna Lang für den damaligen Stiftungsvorsitzenden und Mechernicher Ersten Beigeordneten Christian Baans entworfen wurde. Grafik: Archiv Agentur ProfiPress
Mehr denn je sei die Mechernich-Stiftung bei der Erfüllung ihres Auftrags auf Spenden angewiesen, betont der Vorsitzende. „Unter der schlechten Zinslandschaft leidet derzeit das Stiftungsvermögen.“

Claßen hebt hervor, dass der Stiftung keinerlei Personal- und nur geringfügige Verwaltungskosten entstehen: „Alle Arbeit wird ehrenamtlich getan, das Geld wird eins zu eins weitergegeben.“

                                                                                                           pp/Agentur ProfiPress

                                                                                                                                                           (30. Dezember 2016)