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Solidarität in Rotkreuz-Bereitschaft

Bereitschaftsleiter Sascha Suijkerland (von rechts) und Ortsverbandsvorsitzender Rolf Klöcker zeichnen Sven Kreimendahl aus. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress Bereitschaftsleiter Sascha Suijkerland (von rechts) und Ortsverbandsvorsitzender Rolf Klöcker zeichnen Sven Kreimendahl aus. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress Jahreshauptversammlung des 800 Mitglieder und 100 aktive Helfer starken Rotkreuz-Ortsverbandes Mechernich registriert Boom im Jugendrotkreuz und gegenläufige Entwicklungen bei den Blutspenderzahlen in Mechernich und Kommern – Sven Kreimendahl und Til Voß geehrt

Mechernich – Sven Kreimendahl und Til Voß wurden in der Jahreshauptversammlung des Rotkreuz-Ortsvereins Mechernich besonders geehrt. Ersterer für seine langjährige Mitgliedschaft, Letzterer wegen seines Engagements in Flüchtlingsunterkünften.

Ansonsten diente die Zusammenkunft von knapp 40 der insgesamt 100 Aktiven des von Rolf Klöcker geführten Ortsverbandes der Aussprache und dem gemütlichen Beisammensein.

Vorbereitet worden war die Jahreshauptversammlung, die nahtlos in eine Weihnachtsfeier überging, von den Jugendrotkreuzgruppen. Die von Sascha Suijkerland geführte Jugendgruppe dient mittlerweile als Hauptrekrutierungsbasis für den Nachwuchs der Mechernicher Rotkreuz-Bereitschaft. Allein 2016 wurden vier frühere Jugendrotkreuzler übernommen, 2017 sollen drei weitere aus dem Jugendrotkreuz in die Bereitschaft wechseln.

Diese Frischzellenkur brauchte die ebenfalls von Sascha Suijkerland geführte Bereitschaft auch, weil nur knapp die Hälfte der 30 Frauen und Männer regelmäßig für Einsätze zur Verfügung stehen. Dass da das Jugendrotkreuz freiwillig und gerne Unterstützung leistet, sei zwar erfreulich, hieß es in der Jahreshauptversammlung.

Mit halber Mannschaft

Ein Teil des Mechernicher Rotkreuz-Vorstandes während der Jahreshauptversammlung in der DRK-Unterkunft im Sande (von rechts): Johann Beul, Rolf Klöcker, Nicole Thielen und Sibille Sennerich. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Ein Teil des Mechernicher Rotkreuz-Vorstandes während der Jahreshauptversammlung in der DRK-Unterkunft im Sande (von rechts): Johann Beul, Rolf Klöcker, Nicole Thielen und Sibille Sennerich. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Aber man will in Zukunft versuchen, mehr Rotkreuzkameraden zu aktivieren, um die Treuesten der Treuen, die immer dabei sind, wenigstens stundenweise bei arbeitsintensiven Wochenendbetreuungen von Veranstaltungen zu entlasten. Ortsverbandsvorsitzender Rolf Klöcker, der auch Geschäftsführer des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen ist, wünschte der Bereitschaft bei ihren diesbezüglichen Bemühungen eine glückliche Hand und viel Solidarität untereinander.

Einen regelrechten Boom erlebt derzeit der jüngere Teil des Mechernicher Jugendrotkreuzes, der von Nicole Thielen betreut wird. 27 Fünf- bis Zwölfjährige haben sich der Kinder- und Jugendgruppe inzwischen angeschlossen.

Blutspenden bilanziert

Bilanziert wurden auch die Blutspenden im Rotkreuz-Ortsverband Mechernich. Dabei wurde festgestellt, dass es gegenläufige Trends gibt, die auch mit den Zeitpunkten und Örtlichkeiten der Blutspenden in Mechernich und Kommern zu tun haben.

Während die Zahlen in Kommern steigen (von 80 im März auf 130 im November), seit das Rote Kreuz die Spender in der dortigen Bürgerhalle zur Ader lässt, gehen in Mechernich immer weniger Menschen zum lebensrettenden Aderlass, seit das Bundeswehrcasino an der Friedrich-Wilhelm-Straße nicht mehr zur Verfügung steht. Im März wurden beim Blutspende-Termin in Mechernich noch 180 Spender registriert, Anfang Dezember nur 110. 

Außer ins Gymnasium am Turmhof ist der Blutspende-Termin in Mechernich auch zeitlich verlegt worden und jetzt für Bundeswehrangehörige nicht mehr attraktiv, so Nicole Thielen, die auch örtliche Blutspende-Beauftragte ist. Bei dem Blutspende-Termin im März mit 180 Teilnehmern wurden alleine 50 Soldaten gezählt.

Im kommenden Jahr sollen fünf Blutspende-Termine in Mechernich und vier in Kommern angeboten werden. Am 1. Februar, 12. April, 21. Juni und 30. August in Kommern und am 2. März, 16. März, 8. Juni, 7. September und 21. Dezember in Mechernich.

Anhänger für Stromaggregat

In einer der Jahreshauptsammlung vorausgegangenen Vorstandssitzung hatten Bereitschaftsführer Sascha Suijkerland und Bereitschaftsarzt Georg Grasmeyer die Übernahme eines Notstromaggregates von der Bundeswehr bekannt gegeben. Sodann beschloss das Führungsgremium des Roten Kreuzes in der Stadt Mechernich die Anschaffung eines entsprechenden Anhängers für die autarke Energieversorgung am Einsatzort.

Außer diesem neuanzuschaffenden Anhänger verfügt die Bereitschaft Mechernich noch über ein Mannschaftstransportfahrzeug (MTF), Rettungswagen (RTW) und Gerätewagen Logistik (GW Log). Der Ortsverein hat 800 Mitglieder, 100 davon sind aktiv. Unter Umständen soll ein anderes, größeres Domizil gesucht und gefunden werden als die Alte Schule im Sande.
Dem Vorstand gehören außer dem Vorsitzenden Rolf Klöcker und Bereitschaftsleiter Sascha Suijkerland auch Nicole Thielen (Blutspende, JRK), stellvertretender Vorsitzender Manni Lang, die Ehrenmitglieder Sibille Sennerich (Beisitzerin) und Schatzmeister Johann Beul sowie  Bereitschaftsarzt Georg Grasmeyer an.

                                                                                                          pp/Agentur ProfiPress

                                                                                                                                                         (12. Dezember 2016)