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Gewerbe-Abzocke kommt per Post

Die Stadt Mechernich weist darauf hin, dass die Briefe an Gewerbetreibende im Stadtgebiet mit der Aufforderung zur Eintragung in ein Gewerbeverzeichnis nicht von ihr stammen und eine Unterschrift viel Geld kostet. Symbolbild: I-vista/ Pixelio/pp/Agentur ProfiPress Die Stadt Mechernich weist darauf hin, dass die Briefe an Gewerbetreibende im Stadtgebiet mit der Aufforderung zur Eintragung in ein Gewerbeverzeichnis nicht von ihr stammen und eine Unterschrift viel Geld kostet. Symbolbild: I-vista/ Pixelio/pp/Agentur ProfiPress Stadt Mechernich warnt vor kostenpflichtiger Eintragung in ein Gewerbeverzeichnis

Mechernich – Die Stadt Mechernich macht darauf aufmerksam, dass Gewerbetreibende im Stadtgebiet derzeit Post erhalten von Gewerbe-Meldung.de aus Leipzig. Darin wird aufgefordert, ein Formular auszufüllen und zu unterschreiben.

Die Aufmachung ist allerdings irreführend und soll offensichtlich einen behördlichen Eindruck erwecken. So befinden sich im Briefkopf ein stilisierter Bundesadler und der Name Mechernich, zudem ist die gesamte Aufmachung einem amtlichen Schreiben nicht

unähnlich. „Darauf könnte man hereinfallen“, sagt Johannes Schnichels, Fachbereichsleiter Ordnungswesen bei der Stadt Mechernich. Eine Unterschrift kommt dem Unterzeichner allerdings teuer zu stehen. Denn im Kleingedruckten im letzten Absatz wird unscheinbar ausgeführt, dass die zentrale Eintragung ins Gewerbeverzeichnis jährlich 348 Euro zuzüglich Umsatzsteuer kostet und dass das „Leistungspaket“ verbindlich für drei Jahre bestellt wird. Die Kosten belaufen sich demnach auf mehr als 1.200 Euro.

„Die Stadt Mechernich weist ausdrücklich darauf hin, dass die Schreiben nicht in ihrem Auftrag versendet werden“, betont Schnichels. Zugestellt werden die Briefe in grauen Umschlägen, „ähnlich wie die des Finanzamtes“, so der Fachbereichsleiter. Er rät Firmeninhabern, Mitarbeiter zu sensibilisieren und aufzuklären.

                                                                                                 pp/Agentur ProfiPress

                                                                                                                                                           (10.03.2016)