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Jede Bahn bringt Bares

Hier notiert Marc Schäperklaus, Lehrer an der Katholischen Grundschule Mechernich, die Anzahl der zurückgelegten Bahnen. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress Hier notiert Marc Schäperklaus, Lehrer an der Katholischen Grundschule Mechernich, die Anzahl der zurückgelegten Bahnen. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress Grundschüler sprangen für ihre Schulen ins Wasser – Drittes Sponsorenschwimmen in der Eifel-Therme Zikkurat ein voller Erfolg

Mechernich-Firmenich – Mit einem tollen Ergebnis endete das dritte Sponsorenschwimmen der vier Grundschulen im Mechernicher Stadtgebiet in der Eifel-Therme Zikkurat. Insgesamt 256 Schüler aus Mechernich, Kommern, Satzvey und Lückerath schwammen insgesamt 6.683 Bahnen. Das sind umgerechnet etwas mehr als 167 Kilometer. Krankheitsbedingt waren in diesem Jahr weniger Kinder als in den Vorjahren am Start.

„Das kann teuer werden“, schmunzelte Initiator und Hauptorganisator Peter Jansen von der DLRG-Ortsgruppe Mechernich angesichts des Feuereifers, mit dem die kleinen Schwimmer Bahn um Bahn zurücklegten. Da muss nun so mancher zuvor von den Schülern rekrutierte „Sponsor“ aus dem Familien- und Bekanntenkreis tief in die Tasche greifen, um den zuvor vereinbarten Betrag pro Bahn zu zahlen. Denn manche Schwimmer erbrachten wahre Spitzenleistungen. So schwamm etwa ein „Seepferdchen“ der Katholischen Grundschule Lückerath stolze 62 Bahnen, während es ein Kind mit Goldabzeichen der Katholischen Grundschule Mechernich sogar auf 105 Bahnen brachte.

DLRG-Kinderschutzbeauftragte Gizelle Neunzig (r.) und ihre Vereinskolleginnen Anja Rau und Ramona Zappe hatten für die Nichtschwimmer unter den Schülern einen kleinen Parcours vorbereitet, damit diese auch teilnehmen konnten. Dabei galt es, kleine Aufgaben im flachen Wasser zu bewältigen, wie beispielsweise in den Spiegel auf dem Boden eines Eimers zu blicken. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress
DLRG-Kinderschutzbeauftragte Gizelle Neunzig (r.) und ihre Vereinskolleginnen Anja Rau und Ramona Zappe hatten für die Nichtschwimmer unter den Schülern einen kleinen Parcours vorbereitet, damit diese auch teilnehmen konnten. Dabei galt es, kleine Aufgaben im flachen Wasser zu bewältigen, wie beispielsweise in den Spiegel auf dem Boden eines Eimers zu blicken. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress
Die Fördervereine der Grundschulen hingegen dürfen sich über eine willkommene Finanzspritze freuen. Mit dem erschwommenen Geld werden an den Grundschulen verschiedene Vorhaben finanziert und zum Teil auch gemeinnützige Projekte unterstützt. So kamen beim ersten Sponsorenschwimmen im Jahr 2010 mehr als 5.000 Euro für die Grundschule Mechernich zusammen. Das Geld wurde je zur Hälfte für ein Schulprojekt in Haiti und für eine neue Hangrutsche auf dem Schulgelände verwendet.

Die Grundschule Lückerath, die das Geld in der Vergangenheit beispielsweise in die Einrichtung der Bibliothek und in eine Kletterwand investiert hat, finanziert in diesem Jahr dank des Sponsorenschwimmens Anschaffungen für die „aktive Pause“ und für

die Turnhalle, erklärte Schulleiterin Rita Jenniges auf Nachfrage. Auch an den Grundschulen Kommern und Satzvey fließt der Erlös in die Gestaltung des Schulhofes sowie in Satzvey zudem in ein Zirkusprojekt, wie Schulleiter Willy Gemünd (Kommern) und Lehrerin Inge Pruss (Satzvey) berichteten.

Insgesamt elf Stunden für das Sponsorenschwimmen im Dauereinsatz und ständig per Funk erreichbar waren die Organisatoren Peter Jansen (l.) und Christian Mundt von der DLRG-Ortsgruppe Mechernich. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress
Insgesamt elf Stunden für das Sponsorenschwimmen im Dauereinsatz und ständig per Funk erreichbar waren die Organisatoren Peter Jansen (l.) und Christian Mundt von der DLRG-Ortsgruppe Mechernich. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress
Perfekt organisiert wurde der Wasserspaß für den guten Zweck wieder von Christian Mundt, erster Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Mechernich sowie Peter Jansen. Tatkräftige Unterstützung erhielten sie von den Lehrern und den Helfern aus eigenen Reihen, für die Sicherheit sorgten außerdem die Mitarbeiter der Eifel-Therme.

Die DLRG-Kinderschutzbeauftragte Gizelle Neunzig und ihre Vereinskolleginnen Anja Rau und Ramona Zappe hatten sich diesmal etwas einfallen lassen, um auch die Nichtschwimmer unter den Schülern zu integrieren und einen kleinen Parcours im Nichtschwimmerbereich aufgebaut. Damit wurde auch den Kindern das Mitmachen ermöglicht, die noch kein Schwimmabzeichen vorweisen konnten. Denn für die Teilnahme am Sponsorenschwimmen selbst war zumindest das „Seepferdchen“ Voraussetzung.

„Es macht einfach unheimlich viel Spaß“, freuten sich Peter Jansen und Christian Mundt über die Begeisterung, mit der die Kinder bei der Sache waren. Jörg Schaefer, Betriebsleiter der Eifel-Therme, der das Sponsorenschwimmen von Beginn an unterstützt, war wieder gerne bereit, das Schwimmerbecken zu reservieren.

Die beiden DLRG-Verantwortlichen waren für die Durchführung der feucht-fröhlichen Spielart des Sponsorenlaufes zu Land elf Stunden im Dauereinsatz. „Bis abends war das Bad gerammelt voll“, so Jansen. Als er 2010 mit der Idee an Christian Mundt herangetreten sei, sei dieser zunächst beim Gedanken an die Mammutaufgabe ziemlich entgeistert gewesen, erinnerte sich Jansen schmunzelnd. „Mittlerweile läuft alles wie am Schnürchen“, freuten sich die Organisatoren über den reibungslosen Ablauf, an dem auch die Lehrer und das Personal der Eifel-Therme maßgeblich beteiligt gewesen seien.

                                                                                         pp/Agentur ProfiPress

                                                                                                                                              (02.03.2015)


Weiteres Bild:

Die Ruhe vor dem Sturm genießen am Meldeposten im Foyer der Eifel-Therme noch die Vertreter der vier beteiligten Grundschulen, darunter Schulleiterin Rita Jenniges von der Grundschule Lückerath (r.) und ihr Kollege Willy Gemünd (3.v.r.) aus Kommern. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress
Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress


Die Ruhe vor dem Sturm genießen am Meldeposten im Foyer der Eifel-Therme noch die Vertreter der vier beteiligten Grundschulen, darunter Schulleiterin Rita Jenniges von der Grundschule Lückerath (r.) und ihr Kollege Willy Gemünd (3.v.r.) aus Kommern.