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Gefährliche Frühlingsgefühle

Gefährlich wird es in diesen Wochen für wandernde Frösche und Kröten auf den Straßen auch im Mechernicher Stadtgebiet. Deshalb bittet Günter Lessenich vom NABU Euskirchen die Autofahrer um erhöhte Vorsicht und langsames Fahren. Foto: JenaFoto24/pixelio/pp/Agentur ProfiPress Gefährlich wird es in diesen Wochen für wandernde Frösche und Kröten auf den Straßen auch im Mechernicher Stadtgebiet. Deshalb bittet Günter Lessenich vom NABU Euskirchen die Autofahrer um erhöhte Vorsicht und langsames Fahren. Foto: JenaFoto24/pixelio/pp/Agentur ProfiPress Mildes Wetter und Feuchtigkeit lassen paarungsbereite Kröten und Frösche auf Wanderung gehen – Amphibien sind auch auf den Landstraßen im Mechernicher Stadtgebiet auf Partnersuche unterwegs

Mit den steigenden Temperaturen wächst auch die Wanderlust von Fröschen, Kröten und Molchen, die sich nun auf den gefährlichen Weg zu ihren Laichgewässern begeben.

Der NABU rät Autofahrern daher in den kommenden Wochen zur erhöhten Vorsicht. Besonders bei feuchter Witterung und zwischen 18 Uhr und 5 Uhr in der Früh müsse mit den Tieren gerechnet werden.

„Manchmal überqueren in einer Nacht mehrere hundert bis tausend Erdkröten Verkehrsstraßen. Selbst bei einer nicht viel befahrenen Straße mit neun Autos pro Stunde liegt die Überlebenswahrscheinlichkeit der wandernden Erdkröten schon bei unter 20 Prozent", erklärt NABU-Amphibienexperte Sascha Schleich.

Auch im Stadtgebiet Mechernich gibt es bei den Amphibien beliebte Wanderstrecken: zwischen Mechernich-Antweiler und Bad Münstereifel-Kalkar und auf der Landstraße bei Eicks. Auch rund um Eicherscheid und Kalkar im Bad Münstereifeler Stadtgebiet sowie bei Euenheim und Niederelvenich sind jetzt wieder viele Kriechtiere unterwegs.

Die Erdkröte, „Froschlurch des Jahres 2012“, zählt zwar zu den häufigsten Amphibienarten in Deutschland. Allerdings wird sie bereits im Bundesnaturschutzgesetz als besonders geschützte Art aufgeführt, weil unzählige Erdkröten jedes Jahr auf ihrer Laichwanderung ihr Leben verlieren. Um ein möglichst genaues bundesweites Ergebnis zu erhalten, bittet der NABU jeden um Mithilfe, der überfahrene Erdkröten sieht, diese zu zählen und anschließend im Internet unter www.amphibienschutz.de/opfer/strassenopfer.html zu melden.

Günter Lessenich vom NABU Euskirchen appelliert an alle Autofahrer im Kreis Euskirchen, beim Anblick eines Krötenwanderung-Warnschildes aus Rücksicht auf die Tiere besonders vorsichtig und nicht schneller als Tempo 30 zu fahren.


pp/Agentur ProfiPress

(2.3.2012)