Bürgermeister in der Kleiderkammer
Die Zeiten des mühseligen Treppauf-Treppab in der Kleiderkammer des Kinderschutzbundes in der Alten Schule in der Emil-Kreuser-Straße gehören der Vergangenheit an. In der neuen Unterkunft, in der gegenüberliegenden St.-Barbara-Schule im Sande, ist der Fundus an Textilien und Gegenständen des täglichen Gebrauchs nicht mehr über drei Ebenen gelagert.
Ebenerdig, in vier großzügigen Räumen mit insgesamt 250 Quadratmetern, so präsentiert sich die Kleiderkammer des
Kinderschutzbundes jetzt bedürftigen Familien aus dem Stadtgebiet Mechernich und Umgebung. „Die alten Bedingungen waren vollkommen unzulänglich“, urteilte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick gestern bei seinem Antrittsbesuch im neuen Domizil des Mechernicher Kinderschutzbundes.
Der verfüge jetzt über eine „Vorzeigekleiderkammer“, so Schick, der nicht mit leeren Händen zur Besichtigung gekommen war. Er und sein Erster Beigeordneter Thomas Hambach überreichten Arlette Weiermann, der Leiterin der Kleiderkammer, und ihren Helferinnen Irma Filimonov, Anneliese Wollersheim, Irina Schmelak und Lilia Kaiser Blumensträuße. Der „Riesenkraftakt Umzug“ sei vorbildlich gestemmt worden, so Hans-Peter Schick. Ausdrücklich schloss er dabei alle Helfer mit ein.
Denn viele Hände hatten im Dezember für einen reibungslosen Übergang gesorgt. Dirk Hochgürtel von der Freiwilligen Feuerwehr hatte die Helfer der Löschgruppe Mechernich aktiviert, und Patrick Drumm vom Rewe-Markt aus der St.-Florian-Straße die Rollcontainer für den Transport der Kleiderkisten zur Verfügung gestellt. Ihren Ehemann hatte Arlette Weiermann ebenfalls eingespannt: Hans Weiermann half nicht nur beim Regalaufbau, sondern bewies auch seine Qualitäten als Maler.

Arlette Weiermann führte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (r.) und den Ersten Beigeordneten Thomas Hambach durch die neuen Räume der Kleiderkammer des Kinderschutzbundes in den Räumen der früheren St.-Barbara-Schule im Sande Foto: Edgar Schnicke/pp/Agentur ProfiPressVom Säugling bis zur Oma: „Wir haben alles da an Größen“, stellt Arlette Weiermann beim Besuch des ProfiPress-Reporters fest - und lässt ihren Blick über die akkurat eingeräumten und nach Kleidergrößen sortierten Regale schweifen. Pro Monat besuchen knapp hundert bedürftige Mitmenschen die Kleiderkammer, die eher wie ein gut sortierter Second-Hand-Laden wirkt. Insgesamt sind es tausend Bürger, die den Bekleidungsservice des Mechernicher Kinderschutzbundes dauerhaft in Anspruch nehmen.
„Wir nehmen alles an, außer Möbel“, berichtet die 61jährige Arlette Weiermann: „Es bringt allerdings nichts, denn Speicher auszuräumen und jahrzehntealten Kleider zur Kammer zu bringen.“
Geöffnet ist die Kleiderkammer, die in den 1980er Jahren von Edeltraud Hönes vom Kinderschutzbund Mechernich ins Leben gerufen worden war, jeden Dienstag und Donnerstag von 14 bis 18 Uhr. Telefonisch sind Arlette Weiermann und ihr Team unter 02443/90 48 994 zu erreichen.
pp/Agentur ProfiPress
Ebenerdig, in vier großzügigen Räumen mit insgesamt 250 Quadratmetern, so präsentiert sich die Kleiderkammer des
Kinderschutzbundes jetzt bedürftigen Familien aus dem Stadtgebiet Mechernich und Umgebung. „Die alten Bedingungen waren vollkommen unzulänglich“, urteilte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick gestern bei seinem Antrittsbesuch im neuen Domizil des Mechernicher Kinderschutzbundes.
Der verfüge jetzt über eine „Vorzeigekleiderkammer“, so Schick, der nicht mit leeren Händen zur Besichtigung gekommen war. Er und sein Erster Beigeordneter Thomas Hambach überreichten Arlette Weiermann, der Leiterin der Kleiderkammer, und ihren Helferinnen Irma Filimonov, Anneliese Wollersheim, Irina Schmelak und Lilia Kaiser Blumensträuße. Der „Riesenkraftakt Umzug“ sei vorbildlich gestemmt worden, so Hans-Peter Schick. Ausdrücklich schloss er dabei alle Helfer mit ein.
Denn viele Hände hatten im Dezember für einen reibungslosen Übergang gesorgt. Dirk Hochgürtel von der Freiwilligen Feuerwehr hatte die Helfer der Löschgruppe Mechernich aktiviert, und Patrick Drumm vom Rewe-Markt aus der St.-Florian-Straße die Rollcontainer für den Transport der Kleiderkisten zur Verfügung gestellt. Ihren Ehemann hatte Arlette Weiermann ebenfalls eingespannt: Hans Weiermann half nicht nur beim Regalaufbau, sondern bewies auch seine Qualitäten als Maler.
Arlette Weiermann führte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (r.) und den Ersten Beigeordneten Thomas Hambach durch die neuen Räume der Kleiderkammer des Kinderschutzbundes in den Räumen der früheren St.-Barbara-Schule im Sande Foto: Edgar Schnicke/pp/Agentur ProfiPressVom Säugling bis zur Oma: „Wir haben alles da an Größen“, stellt Arlette Weiermann beim Besuch des ProfiPress-Reporters fest - und lässt ihren Blick über die akkurat eingeräumten und nach Kleidergrößen sortierten Regale schweifen. Pro Monat besuchen knapp hundert bedürftige Mitmenschen die Kleiderkammer, die eher wie ein gut sortierter Second-Hand-Laden wirkt. Insgesamt sind es tausend Bürger, die den Bekleidungsservice des Mechernicher Kinderschutzbundes dauerhaft in Anspruch nehmen.
„Wir nehmen alles an, außer Möbel“, berichtet die 61jährige Arlette Weiermann: „Es bringt allerdings nichts, denn Speicher auszuräumen und jahrzehntealten Kleider zur Kammer zu bringen.“
Geöffnet ist die Kleiderkammer, die in den 1980er Jahren von Edeltraud Hönes vom Kinderschutzbund Mechernich ins Leben gerufen worden war, jeden Dienstag und Donnerstag von 14 bis 18 Uhr. Telefonisch sind Arlette Weiermann und ihr Team unter 02443/90 48 994 zu erreichen.
pp/Agentur ProfiPress
(25.1.2012)
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