Eifel glänzt in Berlin
"Die Eifel ist ein Geheimtipp für die ganze Bundesrepublik": NRW-Landwirtschafts- und Umweltminister Johannes Remmel (r.) und Axel Buch, der Bürgermeister von Hürtgenwald und Sprecher der LEADER-Region Eifel, beim Eifeler Galaabend im Berliner Nobelhotel Intercontinental. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPressNordeifelkreise Euskirchen und Düren sowie die Städteregion Aachen repräsentierten in der Bundeshauptstadt gleichzeitig auch die internationale „Zukunftsinitiative Eifel“, die Teile der Bundesländer Rheinland-Pfalz und NRW sowie Belgiens und Luxemburgs umfasst.
Nee, nee, wat wohr datt schönn: Eifeler Esprit und Lebensart trafen an der Spree auf internationales Publikum und Berliner Charme. Und, wie so oft: Gegensätze zogen sich an, die Eifel hat alle in der Bundeshauptstadt ein bisschen neugierig und verliebt gemacht auf und in das zauberhafte Land jenseits des Rheins.
Viele Mechernicher gehörten mit zu der fast tausendköpfigen Eifeledelegation.![]()
Sie waren die heimlichen Publikumslieblinge auf der Grünen Woche in Berlin: Junge Jongleure des Kinderzirkus "Di Stefano" der Bürvenicher Stephanusschule. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Die Vorbildfunktion, die die LEADER-Region Eifel diesmal mit Unterstützung ihres Medienpartners „Wochenspiegel“ auf der Grünen Woche für ganz Nordrhein-Westfalen zu erfüllen hatte, war ein voller Erfolg. Nicht zuletzt wegen den federführenden LEADER-Leuten Axel Buch und Alexander Sobotta sowie mehr als 300 Akteuren dieses Eifeler Großunternehmens, bei dem die Eifeler Busunternehmen „Schäfer-Reisen“ (Mechernich), Haas (Stolberg), Rüssel (Hürtgenwald) und Murk (Hellenthal) im Rahmen einer logistischen Meisterleistung eine fast tausendköpfige Eifeldelegation von Urft, Erft und Rur an die Spree chauffierten.![]()
Auch das gehört zur Kultur der LEADER-Region Eifel, Karneval in allen seinen
Spielarten: Vorne die junge Garde der KG Roetgen von 1954 (Städteregion Aachen), im Hintergrund die "Jecken Böhnchen" des Geisterzug-Veranstalters, des fast 400 Jahre alten Karnevalsvereins Blankenheim (Kreis Euskirchen). Foto: Sabine Roggendorf/pp/Agentur ProfiPress„Die Eifel ist ein Geheimtipp: Nicht nur für NRW, sondern für die ganze Republik“, sagte NRW-Umwelt- und Landwirtschaftsminister Johannes Remml nach der Eröffnung der Internationalen Grünen Woche am Freitag in Berlin. Er sagte es beim „Eifeler Abend“ im Berliner Nobelhotel „Interconti“, in dem sich Eifeler vor allem dies-, aber auch jenseits der nordrhein-westfälisch-rheinland-pfälzischen Landesgrenze, Remmels Staatsekretär Udo Paschedag und zahlreiche andere Politiker nach einer furiosen dreieinhalbstündigen Eifelshow auf der Grünen Woche gegenseitig feierten.
Beim „Ländertag Nordrhein-Westfalen“ hatte die LEADER-Region Eifel als nordrhein-
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Tanzende und mit Holzbalken auf der Bühne hantierende Zimmermänner aus Hellenthal gehörten auch mit zur von Alexander Sobotta, dem Geschäftsführer der LEADER-Region Eifel, hervorragend organisierten Selbstdarstellungsprogramm der Eifel auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Dort vertrat die Eifel diesmal ganz Nordrhein-Westfalen beim Ländertag "Lebens(t)raum Dorf" - und natürlich auch die internationale Eifelregion, die sich grenzübergreifend in der "Zukunftsinitiative Eifel" organisiert hat. Foto: Sabine Roggendorf/pp/Agentur ProfiPress
westfälischer Teil der internationalen „Zukunftsinitiative Eifel“ mit den Kreisen Euskirchen und Düren sowie der Städteregion Aachen bei der Grünen Woche 2012 die außerordentliche Ehre, das gesamte Bundesland Nordrhein-Westfalen zu repräsentieren. Und zwar unter dem Motto „Lebens(t)raum Dorf“.
Mit von der Partie waren die Landräte Wolfgang Spelthahn (Düren) und Günter Rosenke (Euskirchen) sowie Städtregionsrat Helmut Etschenberg (Aachen). Auch einige Bürgermeister waren mit ihren Bürgern in die Hauptstadt gereist. Prüms Bürgermeister Aloysius Söhngen und Klaus Schäfer, der Geschäftsführer der Eifeltourismus (ET) GmbH, demonstrierten, dass auch der zu Rheinland-Pfalz gehörende Eifelteil sich mit freute.
Allen voran freute sich Axel Buch, der Bürgermeister von Hürtgenwald und ![]()
400 Eifeler in 44 Kursen hat die Tanzwerkstatt Rebecca Unger aus Simmerath inzwischen für das Tanzen mobilisiert. Ein Teil davon trat mit großem Erfolg im dreieinhalbstündigen Bühnenprogramm "Eifel-Blicke" zur Eröffnung der Internationalen Grünen Woche in Berlin auf. Foto: Sabine Roggendorf/pp/Agentur ProfiPressVorsitzende der LEADER-Region Eifel. Er sagte zum Auftakt des Ländertags in Halle 4.2. der Berliner Messe: „Eifel, das ist nicht nur eine wunderschöne, langsam auf die Favoritenliste kommende Landschaft. Eifel, das ist mehr und mehr auch ein Lebensgefühl!“
Dem von der Landfrauenvereinigung hervorragend bewirtschafteten Messestand der Eifel statteten am Eröffnungstag auch MdL Friedhelm Ortgies, seit 2010: Vorsitzender des Ausschusses für Klimaschutz, Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landtags Nordrhein-Westfalen, und zahlreiche seiner Ausschusskollegen einen Besuch ab.![]()
Der von Volker Prinz dirigierte 120-köpfige Projektchor und das 90-köpfige eigens für Berlin gegründete Projektorchester Christoph Fahles intonierten in einem großartigen Finale der dreieinhalbstündigen Eifel-Show gemeinsam Beethovens Choral "Freude schöner Götterfunke" aus der 9. Symphonie. In den beiden Ensembles waren auch viele Musiker und Sänger/innen aus der Stadt Mechernich vertreten. Foto: Sabine Roggendorf/pp/Agentur ProfiPress
Zum Höhepunkt des NRW-Tages auf der Grünen Woche, der ja eigentlich ein „Eifel-Tag“ war, wurde eine gut dreieinhalbstündige Unterhaltungsshow „Eifel-Blicke“, die von dem Journalisten, Kabarettisten und Autor Hubert vom Venn witzig und geistreich moderiert wurde. Mehrere Eifel-Ensembles, die sich aus mehreren etablierten Chören und Kapellen rekrutiert hatten, viele davon aus der Stadt Mechernich, bereiteten sich über Wochen und Monate auf ihren großen Auftritt in der Bundeshauptstadt vor.
Mit großem Erfolg, wie sich zeigte. Nicht nur das Publikum der Mammut-Bühnenshow in Halle 4.2 war restlos begeistert,
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Hoher Besuch am Eifelstand zur Eröffnung der Internationalen Grünen Woche in
Berlin: Die Mitglieder des Ausschusses für Klimaschutz, Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landtags Nordrhein-Westfalen, darunter auch Staatssekretär Udo Paschedag (2.v.l.) und Ausschussvorsitzender MdL Friedhelm Ortgies (4.v.l.). Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
sondern auch hohe Ministeriumsvertreter, wie der Mechernicher Geobotanik-Professor Dr. Wolfgang Schumacher, stellvertretender Vorsitzender der Nordrhein-Westfalen-Stiftung, Pressevertretern berichtete: „Man hat mir versichert, dass sich noch nie eine NRW-Region auf der Grünen Woche so gut selbst präsentiert hat wie die Eifel.“
Entsprechend groß waren der Jubel und das Zusammengehörigkeitsgefühl, als die fast tausendköpfige Eifeldelegation abends zusammen feierte, die im Rahmen einer logistischen Meisterleistung von einer modernen Reisebusflotte der Eifeler Busunternehmungen „Schäfer-Reisen“ (Mechernich), Haas (Stolberg), ![]()
Hubert vom Venn im Interview mit dem phantasiereichen Küchenmeister Ralf Berg vom Vulkanhotel Steffelberg. Er kocht unter anderem mit Vogelmiere und Heu. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress Rüssel (Hürtgenwald) und Murk (Hellenthal) von Urft, Erft und Rur an die Spree chauffiert worden war.
Eifeler Esprit und Lebensart sowie volkskulturelle Vielfalt brachten unter anderem die Tanzwerkstatt Rebecca Unger aus Simmerath, tanzende Zimmerleute des Männerballetts Hellenthal, Kindertanzgarde und Prinzenpaar der KG Roetgen 1954, die Eifelrockband „Wibbelstetz“ mit ihrem aus Mechernich-Vollem stammenden Frontmann Günter Hiochgürtel, der Kinderzirkus „Di Stefano“ der Stephanusschule Bürvenich, die Karnevalsgeister aus Blankenheim, der zeitweise in Mechernich-Glehn lebende ![]()
"Jetzt weiß Berlin, was Eifel ist" titelte der "Kölner Stadt-Anzeiger"
nach der furiosen Selbstdarstellungsschau der Eifel auf der Grünen Woche in Berlin. Die "Kölnische Rundschau" verriet ihren Lesern, dass NRW-Umweltminister Johannes Remmel - hier bei seiner Ansprache vor dem eigens für die Internationale Grüne Woche gegründeten 120köpfigen Eifeler Projektchor - beim anschließenden "Eifeler Abend" im Berliner Nobelhotel "Intercontinental" bis 1.30 Uhr am frühen Samstagmorgen mitgefeiert habe. oto: Sabine Roggendorf/pp/Agentur ProfiPressErfolgs-Eifelkrimiautor Ralf Kramp und der Mechernicher Mundart-Rezitator Manni Lang von der „Eifel-Gäng“ sowie – last not least – zwei Riesenensembles, die das faszinierende Eifel-Unterhaltungsprogramm für Berlin mit dem Choral „Freude, schöner Götterfunke“ aus der 9. Symphonie des Bonners Ludwig van Beethoven furios beendeten.
Dabei handelte es sich zum einen um das von Christoph Fahle aus Gey geleitete Projektorchester, dem sich 90 Instrumentalisten aus zahlreichen Eifeler Kapellen und Musikvereinen angeschlossen hatten. Zum anderen brillierte der 120-köpfige Projektchor, der von Kreis-Chorleiter Volker Prinz und Werner Harzheim geleitet
Damit das internationale Grüne-Wochen-Publikum auch Geschmack an der Eifel bekam, tischten die Bäuerinnen der Eifeler Landfrauenvereinigung kulinarische Köstlichkeiten aus dem zauberhaften Land jenseits des Rheins auf. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
wurde. Die Messehalle tobte vor Begeisterung – nur ein nebenan eine Ansprache haltender EU-Kommissar ließ höflich anfragen, ob es nicht was leiser gehe . . .
Zwischen dem von LEADER-Geschäftsführer Alexander Sobottta minutiös und hervorragend organisierten Bühnenprogramm standen versierte Eifeler Experten Moderator Hubert vom Venn Rede und Antwort, unter anderem Forstamtsleiter Horst Karl Dengel und Bürgermeister Wilfried Pracht, Nationalpark-Chef
Henning Walter und Jan Lembach, der Geschäftsführer des Naturparks Nordeifel.
Letzterer konterte auf Hubert vom Venns Frage, ob man es in anderthalb Minuten schaffen könne, einem Niederländer oder Berliner die Vorzüge der Eifel zu erklären, wie aus der Pistole geschossen: „Narzissenblüte, Seenplatte, Naturparks, Nationalpark Eifel, Eifel-Blicke, Eifelsteig“.
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Die Rockmusiker der Eifeler Band "Wibbelstetz" rockten schon am Vorabend der Grünen Woche in der Berliner Dependance der Kölner Gaffelbrauerei am Gendarmenmarkt ab, was das Zeug hielt. Das Publikum, darunter natürlich massenhaft Eifeler, war restlos begeistert. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Beim „Eifeler Abend“ im „Interconti“, wo sich die Eifeler nach absolut erfolgreichem Auftritt auf der Internationalen Grünen Woche anschließend selber feierten, waren auch diejenigen restlos begeistert, die das Großunternehmen „1000 Eifeler zur Grünen Woche“ gesponsert hatten. Walfried Heinen und Lambert Brosch vom RWE bekundeten die enge Verbundenheit zwischen Unternehmen und Region.
Professor Dr. Herbert Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Düren, sagte im Brustton der Überzeugung: „Was wir in dieses Eifelprojekt gesteckt haben, war gut angelegtes Geld!“
pp/Agentur ProfiPress
(23.01.2012)
weitere Bilder von der Grünen Woche in Berlin:
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Einen Kurzkrimi aus der Eifel gab Autor und Verleger Ralf Kramp auf der Internationalen Grünen Woche zum Besten. Der heute in Hillesheim wohnende Schriftsteller, Verleger und Karikaturist hat auch einige Jahre in der Stadt Mechernich (Glehn) gelebt. Foto: Sabine Roggendorf/pp/Agentur ProfiPress
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Der Mechernicher Geobotanik-Professor Dr. Wolfgang Schumacher (links), stellvertretender Vorsitzender der Nordrhein-Westfalen-Stiftung, traf am Rande des Eifelstandes auf der Grünen Woche den Bundestagsabgeordneten Detlef Seif (2.v.r.). Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
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Mit Cramer-Bier aus Wollersheim stießen zur Eröffnung der Internationalen Grünen Woche am Eifelstand Hans-Peter Boje (von links), Brauerei-Geschäftsführer Thomas Reinold-Cramer und der LEADER-Sprecher Bürgermeister Axel Buch aus Hürtgenwald an. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
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Die Simmerather Formation "Syl 'n' Dan" gefiel beim "Eifeler Abend" im Berliner Nobelhotel "Intercontinental". Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
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Manfred Lang rezitierte in Berlin unter anderem Fritz Koenns Eifelballade "Thiater om Dörp". Foto: Sabine Roggendorf/pp/Agentur ProfiPress
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Am Eifelstand auf der Grünen Woche in Berlin gesehen wurden auch der Erfolgskrimiautor Ralf Kramp (von links), die Bundestagsabgeordnete Gabriele Molitor, der Euskirchener Kreistagsfraktionsvorsitzende Hans Reiff und LEADER-Geschäftsführer Alexander Sobotta. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
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Über 200 Eifeler Akteure standen bei Beethovens "Ode an die Freude" beim Finale der dreieinhalbstündigen Unterhaltungsshow "Eifel-Blicke" zur Eröffnung der Internationalen Grünen Woche in Berlin gemeinsam auf der Bühne, darunter auch viele Musiker und Sänger vom Mechernicher Bleiberg und Kommerner Greesberg. Foto: Sabine Roggendorf/pp/Agentur ProfiPress
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