Höchste Auszeichnung für Mechernicher Bürger
Mit dem Landesverdienstorden wurden am Montag, 7. November auch zwei Mechernicher Bürger ausgezeichnet:
Bei der Feierstunde in der Staatskanzlei im Düsseldorfer Stadttor, an der auch Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick teilnahm, überreichte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die – neben dem Staatspreis - höchste Auszeichnung des Landes Nordrhein-Westfalen an Dietrich Graf von Nesselrode aus Katzvey und Bettina Wiegmann aus Eiserfey.
Der Forstwirt und studierte Jurist Graf von Nesselrode erhielt die Auszeichnung für seinen Einsatz für einen besonnenen Umgang mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz. „Nicht mehr Holz einschlagen als nachwachsen kann. Dietrich Graf von Nesselrode lebt dieses Prinzip“, sagte Kraft in der Laudatio. Mit enormem Elan und Engagement kämpfe er für eine nachhaltige Waldwirtschaft und gegen forstwirtschaftlichen Raubbau. Weit über die regionalen Grenzen hinaus zeige er sich aktiv und werbe unermüdlich für das von ihm mitentwickelte Waldzertifzierungssystem, lobte die NRW-Regierungschefin.
Dabei sei ihm die Unternehmerleidenschaft nicht zwingend in die Wiege gelegt worden. Seine berufliche Laufbahn führte Dietrich Graf von Nesselrode zunächst in die Finanzverwaltung des Landes NRW. Hannelore Kraft: „Irgendwann jedoch legt Dietrich Graf von Nesselrode Bleistifte weg und Ärmelschoner ab, greift zu Fällheber und Säge und bewirtschaftet fortan seinen eigenen Forst.“
Und zwar auf eine Art und Weise, die selbst bei seinen Gegnern zu dem anerkennenden Urteil geführt habe: „Der kämpft an allen Fronten. Das war nicht immer einfach. Aber man spürt immer: Davon ist er überzeugt.“

Gemeinsam mit weiteren nordrhein-westfälischen Nationalspielerinnen nahm Bettina Wiegmann aus Eiserfey (2.v.r.) den Landesverdienstorden entgegen. Foto: Ralph Sondermann/pp/Agentur ProfiPress
Die Fußballerin Bettina Wiegmann gehörte bis 2003 der Nationalmannschaft an. Sie erhielt den Landesverdienstorden zusammen mit acht weiteren nordrhein-westfälischen Spielerkolleginnen für Fußball- und Frauen-Power „made in Nordrhein-Westfalen“.
Wiegmanns größte internationalen Erfolge waren die Gewinne der Europameisterschaften 1991, 1995, 1997 und 2001 mit der deutschen Nationalmannschaft und der Sieg bei der Weltmeisterschaft 2003 in den USA.
Sie trug zwischen dem 1. Oktober 1989 und dem 12. Oktober 2003 insgesamt 154 Mal das Trikot der Nationalmannschaft und erzielte dabei 51 Tore. Am 27. September 2003 übertraf sie mit ihrem 151. Spiel als erste Frau den männlichen Rekordnationalspieler Lothar Matthäus. Sie war bis November 2006 Rekordspielerin der Nationalmannschaft (abgelöst von Birgit Prinz) und wurde am 22. Oktober 2004 einzige Ehrenspielführerin des DFB. Bei Weltmeisterschaften erzielte sie 11 Tore für Deutschland.
„Die Frauenfußball-Nationalmannschaft hat uns viele überwältigende, mitunter durchaus anmutige und fußballerisch sehr anständige Momente beschert“, sagte Kraft, „machen Sie, meine Damen, also weiter. Damit es auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen völlig normal und nichts Neues sein wird, wenn Frauen das tun, was für Männer schon lange selbstverständlich ist.“
Insgesamt erhielten am vergangenen Montag 22 Bürger aus NRW diese besondere Auszeichnung. Ihnen dankte die Ministerpräsidentin mit den Worten: „Sie alle haben sich um unser Land besonders verdient gemacht. Sie haben Außergewöhnliches geleistet. Sie haben sich mit viel Zeit und Energie für andere Menschen oder für eine wichtige Sache eingesetzt.“
pp/Agentur ProfiPress
Bei der Feierstunde in der Staatskanzlei im Düsseldorfer Stadttor, an der auch Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick teilnahm, überreichte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die – neben dem Staatspreis - höchste Auszeichnung des Landes Nordrhein-Westfalen an Dietrich Graf von Nesselrode aus Katzvey und Bettina Wiegmann aus Eiserfey.
Der Forstwirt und studierte Jurist Graf von Nesselrode erhielt die Auszeichnung für seinen Einsatz für einen besonnenen Umgang mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz. „Nicht mehr Holz einschlagen als nachwachsen kann. Dietrich Graf von Nesselrode lebt dieses Prinzip“, sagte Kraft in der Laudatio. Mit enormem Elan und Engagement kämpfe er für eine nachhaltige Waldwirtschaft und gegen forstwirtschaftlichen Raubbau. Weit über die regionalen Grenzen hinaus zeige er sich aktiv und werbe unermüdlich für das von ihm mitentwickelte Waldzertifzierungssystem, lobte die NRW-Regierungschefin.
Dabei sei ihm die Unternehmerleidenschaft nicht zwingend in die Wiege gelegt worden. Seine berufliche Laufbahn führte Dietrich Graf von Nesselrode zunächst in die Finanzverwaltung des Landes NRW. Hannelore Kraft: „Irgendwann jedoch legt Dietrich Graf von Nesselrode Bleistifte weg und Ärmelschoner ab, greift zu Fällheber und Säge und bewirtschaftet fortan seinen eigenen Forst.“
Und zwar auf eine Art und Weise, die selbst bei seinen Gegnern zu dem anerkennenden Urteil geführt habe: „Der kämpft an allen Fronten. Das war nicht immer einfach. Aber man spürt immer: Davon ist er überzeugt.“
Gemeinsam mit weiteren nordrhein-westfälischen Nationalspielerinnen nahm Bettina Wiegmann aus Eiserfey (2.v.r.) den Landesverdienstorden entgegen. Foto: Ralph Sondermann/pp/Agentur ProfiPress
Die Fußballerin Bettina Wiegmann gehörte bis 2003 der Nationalmannschaft an. Sie erhielt den Landesverdienstorden zusammen mit acht weiteren nordrhein-westfälischen Spielerkolleginnen für Fußball- und Frauen-Power „made in Nordrhein-Westfalen“.
Wiegmanns größte internationalen Erfolge waren die Gewinne der Europameisterschaften 1991, 1995, 1997 und 2001 mit der deutschen Nationalmannschaft und der Sieg bei der Weltmeisterschaft 2003 in den USA.
Sie trug zwischen dem 1. Oktober 1989 und dem 12. Oktober 2003 insgesamt 154 Mal das Trikot der Nationalmannschaft und erzielte dabei 51 Tore. Am 27. September 2003 übertraf sie mit ihrem 151. Spiel als erste Frau den männlichen Rekordnationalspieler Lothar Matthäus. Sie war bis November 2006 Rekordspielerin der Nationalmannschaft (abgelöst von Birgit Prinz) und wurde am 22. Oktober 2004 einzige Ehrenspielführerin des DFB. Bei Weltmeisterschaften erzielte sie 11 Tore für Deutschland.
„Die Frauenfußball-Nationalmannschaft hat uns viele überwältigende, mitunter durchaus anmutige und fußballerisch sehr anständige Momente beschert“, sagte Kraft, „machen Sie, meine Damen, also weiter. Damit es auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen völlig normal und nichts Neues sein wird, wenn Frauen das tun, was für Männer schon lange selbstverständlich ist.“
Insgesamt erhielten am vergangenen Montag 22 Bürger aus NRW diese besondere Auszeichnung. Ihnen dankte die Ministerpräsidentin mit den Worten: „Sie alle haben sich um unser Land besonders verdient gemacht. Sie haben Außergewöhnliches geleistet. Sie haben sich mit viel Zeit und Energie für andere Menschen oder für eine wichtige Sache eingesetzt.“
pp/Agentur ProfiPress
(9.11.2011)
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