Hauptschüler pflegen jüdische Gräber
Vor einem Jahr übernahm die Arbeitsgemeinschaft (AG) „Forschen – Entdecken – Erinnern“ der Hauptschule Mechernich, die sich mit der jüdischen Vergangenheit der Stadt beschäftigt, eine Patenschaft über den jüdischen Friedhof „Im Steinrausch“. Die Zehntklässler um die engagierte Lehrerin Gisela Freier hatten sich zum Ziel gesetzt, die noch erhaltenen 42 Gräber einheitlich mit Bodendeckern zu bepflanzen.
Im Herbst 2010 waren in einer ersten Pflanzaktion die Hälfte der Gräber bepflanzt worden.

Viele fleißige Hände packten mit an bei der Projektarbeit auf dem jüdischen Friedhof "Im Steinrausch" in Mechernich. Foto: Wolfgang Freier/pp/Agentur ProfiPressAm gestrigen Dienstag fand nun die zweite Pflanzaktion statt, an der alle Schüler der Klasse-10-AG teilnahmen. Bei gutem Wetter, unterstützt von ihren Lehrerinnen Martina Baum, Gisela Freier und Mascha Chrysopoulou sowie dem Mechernicher Ortsvorsteher Günther Schulz arbeiteten die Schüler einen Vormittag lang.
Alle Gräber sind nun einheitlich bepflanzt und mit Rindenmulch abgedeckt, sodass man, wie es die jüdischen Bestattungsregeln vorschreiben, im Tod nicht mehr erkennen kann, wer arm oder reich war. „Jetzt haben wir hier in Mechernich bestimmt den am besten gepflegten jüdischen Friedhof des Kreises Euskirchen“ , war die einhellige Meinung aller Teilnehmer.
pp/Agentur ProfiPress
Im Herbst 2010 waren in einer ersten Pflanzaktion die Hälfte der Gräber bepflanzt worden.
Viele fleißige Hände packten mit an bei der Projektarbeit auf dem jüdischen Friedhof "Im Steinrausch" in Mechernich. Foto: Wolfgang Freier/pp/Agentur ProfiPressAm gestrigen Dienstag fand nun die zweite Pflanzaktion statt, an der alle Schüler der Klasse-10-AG teilnahmen. Bei gutem Wetter, unterstützt von ihren Lehrerinnen Martina Baum, Gisela Freier und Mascha Chrysopoulou sowie dem Mechernicher Ortsvorsteher Günther Schulz arbeiteten die Schüler einen Vormittag lang.
Alle Gräber sind nun einheitlich bepflanzt und mit Rindenmulch abgedeckt, sodass man, wie es die jüdischen Bestattungsregeln vorschreiben, im Tod nicht mehr erkennen kann, wer arm oder reich war. „Jetzt haben wir hier in Mechernich bestimmt den am besten gepflegten jüdischen Friedhof des Kreises Euskirchen“ , war die einhellige Meinung aller Teilnehmer.
pp/Agentur ProfiPress
(12.10.2011)
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Der weibliche Teil der Schülerschaft packte ebenso mit an . . .
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. . . wie die Jungen der Klasse-10-AG „Forschen - Entdecken – Erinnern“.
Fotos: Wolfgang Freier/pp/Agentur ProfiPress



















