Besuch aus Afrika
Mucksmäuschenstill war es Donnerstagmorgen in der Aula des städtischen Mechernicher Gymnasiums Am Turmhof (GAT).
Offenbar hatten die ruhig-meditativen Klänge von „Keur Moussa“, einem dreistimmigen Benediktinerchor aus dem Senegal, eine beruhigende Wirkung auf die 200 anwesenden Schüler.
Die musizierenden Mönche und Abbé Pierre Dione, Präsident der Priestervereinigung des Senegal, gehören zu der senegalesischen Delegation, die im Rahmen des Weltmissionsmonats die Eifel besuchten. „Missio“, das Internationale Katholische Missionswerk in Deutschland, den Senegal in den Mittelpunkt seiner Bemühungen gerückt. „Wir wollen Afrika verstehen lernen“, stellte Dr. Gertrud Schöbinger fest. Als freie Mitarbeiterin im Fachbereich Weltkirche/missio am Bistum Aachen begleitet die gebürtige Lückeratherin die Delegation.
Zu den Stationen, die „missio“ bei seinen Aktionen macht, gehörte auch das städtische Mechernicher Gymnasium. Dort zeigten sich die Schüler gut vorbereitet auf die lebhafte Diskussion, die sich an den Vortrag von Abbé Pierre Dione anschloss. Der Geistliche hatte nicht nur über das Thema Armutsbekämpfung, sondern auch über die Dialogarbeit mit dem Islam in seinem Land gesprochen. Im Senegal sind nahezu 95 Prozent der Bevölkerung Muslime. Weitere Themen, die der Abbé ansprach, waren die Situation von Kindern und Jugendlichen und die Rolle der Frau im Senegal. Zu den Herausforderungen, denen sich die Kirche stellt, gehört auch die immer noch praktizierte Genitalverstümmelung bei Mädchen. Auch dieses Thema sprach Abbé Pierre Dione offen und schonungslos an.

Dr. Gertrud Schöbinger (vorne) vom Bistum Aachen begleitet die senegalesische Delegation. Neben ihr in der Aula des städtischen Mechernicher Gymnasiums sitzt Abbé Pierre Dione. Foto: Edgar Schnicke/pp/Agentur ProfiPress
„Keur Moussa“ und Abbé Dione hatten auch dem Hermann-Josef-Kolleg einen Besuch abgestattet. Auf Gerd Weimbs, Leiter der Folk AG des Hermann-Josef-Kollegs, die diesen Abend zusammen mit „Keur Moussa“ musikalisch bestritten hatte, hinterließ die Begegnung mit Abbé Dione tiefen Eindruck. „Das war eine ganz offene Diskussion mit klaren Antworten. Es wurde nicht um den heißen Brei herumgeredet“, so Weimbs. Den Abend in der Steinfelder Aula beschlossen die Folk AG und „Keur Moussa“, was übersetzt „Haus des Moses“ heißt, mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Ich glaube an einen Gott, der singt.“
pp/Agentur ProfiPress
Offenbar hatten die ruhig-meditativen Klänge von „Keur Moussa“, einem dreistimmigen Benediktinerchor aus dem Senegal, eine beruhigende Wirkung auf die 200 anwesenden Schüler.
Die musizierenden Mönche und Abbé Pierre Dione, Präsident der Priestervereinigung des Senegal, gehören zu der senegalesischen Delegation, die im Rahmen des Weltmissionsmonats die Eifel besuchten. „Missio“, das Internationale Katholische Missionswerk in Deutschland, den Senegal in den Mittelpunkt seiner Bemühungen gerückt. „Wir wollen Afrika verstehen lernen“, stellte Dr. Gertrud Schöbinger fest. Als freie Mitarbeiterin im Fachbereich Weltkirche/missio am Bistum Aachen begleitet die gebürtige Lückeratherin die Delegation.
Zu den Stationen, die „missio“ bei seinen Aktionen macht, gehörte auch das städtische Mechernicher Gymnasium. Dort zeigten sich die Schüler gut vorbereitet auf die lebhafte Diskussion, die sich an den Vortrag von Abbé Pierre Dione anschloss. Der Geistliche hatte nicht nur über das Thema Armutsbekämpfung, sondern auch über die Dialogarbeit mit dem Islam in seinem Land gesprochen. Im Senegal sind nahezu 95 Prozent der Bevölkerung Muslime. Weitere Themen, die der Abbé ansprach, waren die Situation von Kindern und Jugendlichen und die Rolle der Frau im Senegal. Zu den Herausforderungen, denen sich die Kirche stellt, gehört auch die immer noch praktizierte Genitalverstümmelung bei Mädchen. Auch dieses Thema sprach Abbé Pierre Dione offen und schonungslos an.
Dr. Gertrud Schöbinger (vorne) vom Bistum Aachen begleitet die senegalesische Delegation. Neben ihr in der Aula des städtischen Mechernicher Gymnasiums sitzt Abbé Pierre Dione. Foto: Edgar Schnicke/pp/Agentur ProfiPress
„Keur Moussa“ und Abbé Dione hatten auch dem Hermann-Josef-Kolleg einen Besuch abgestattet. Auf Gerd Weimbs, Leiter der Folk AG des Hermann-Josef-Kollegs, die diesen Abend zusammen mit „Keur Moussa“ musikalisch bestritten hatte, hinterließ die Begegnung mit Abbé Dione tiefen Eindruck. „Das war eine ganz offene Diskussion mit klaren Antworten. Es wurde nicht um den heißen Brei herumgeredet“, so Weimbs. Den Abend in der Steinfelder Aula beschlossen die Folk AG und „Keur Moussa“, was übersetzt „Haus des Moses“ heißt, mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Ich glaube an einen Gott, der singt.“
pp/Agentur ProfiPress
(6.10.2011)



















