Gut betreut an fünf Tagen pro Woche
Einen regelrechten „Boom“ erlebt derzeit die Übermittag-Betreuung im städtischen Gymnasium Am Turmhof in Mechernich. Im Vergleich zum vorherigen Schuljahr hat sich die Zahl der angemeldeten Kinder fast verdoppelt.
„Nachsitzen“ hieß es früher, wenn Schüler aus erzieherischen Gründen länger in der Schule bleiben mussten.
Heute tun sie das freiwillig und haben auch noch ihren Spaß dabei, erhalten Hilfe bei den Hausaufgaben, spielen, basteln oder toben sich aus. Und die Eltern wissen ihren Nachwuchs gut betreut.
„Explosionsartig angestiegen“, so Schulleiter Josef van de Gey, sei das Interesse an der kostenlosen schulischen Betreuung, die um 12.30 Uhr beginnt und um 14.55 Uhr endet. Er sieht darin die gute Arbeit des Teams bestätigt.

Die „gemütliche Ecke“ mit Wohnzimmer-Atmosphäre lädt nach Erledigung der Hausaufgaben zum Kartenspielen ein. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPressVan de Gey: „Unser Angebot genießt einen ausgezeichneten Ruf, das hat sich herumgesprochen.“ Und noch etwas sei ausschlaggebend für die enorm gestiegene Nachfrage: Das Mechernicher Gymnasium ist weit und breit die einzige Schule, an der die Kinder auch freitagnachmittags betreut werden.
Auf den großen Zulauf hat das Gymnasium Am Turmhof reagiert und einen großen Raum im Untergeschoss hergerichtet. Freundlich gelbe Wände und Tierposter sorgen für ein angenehmes Ambiente.
„Aber es soll noch gemütlicher werden“, verspricht Josef van de Gey. Demnächst werden neue Möbel eine weniger „schulische“ Atmosphäre schaffen.
Mit Katharina Ley-Kremer und Monika Wiegand stehen dem Gymnasium Am Turmhof zwei hochqualifizierte Mitarbeiterinnen zur Verfügung. Erstere ist gelernte Kunsthistorikerin und hat außerdem viele Jahre Englisch unterrichtet. Monika Wiegend hat als Agraringenieurin 13 Jahre in Äthiopien in der Entwicklungshilfe gearbeitet und dort ihre drei Kinder in den ersten Jahren selbst unterrichtet. Unterstützt werden die beiden von Studenten und Oberstufenschülern. Weil der Bedarf steigt, wird das Team bald auf vier Betreuer aufgestockt.

Monika Wiegand (l.) und Katharina Ley-Kremer leiten die Nachmittagsbetreuung am städtischen Gymnasium Am Turmhof. Foto: Renate Hotse/pp/ Agentur ProfiPressKommen die Kinder aus dem Unterricht, geht es zunächst zum Mittagessen ins von allen drei Schulen als Kantine genutzte Oktogon. In der ersten Stunde der Nachmittagsbetreuung können die Kinder in aller Ruhe und gut betreut ihre Hausaufgaben erledigen. Anschließend haben sie die Wahl: Steht ihnen der Sinn nach „action“ oder eher nach einer ruhigen Beschäftigung. Wer Dampf ablassen möchte, kann dies in der Turnhalle tun, wo besonders Ballspiele hoch im Kurs stehen. Andere spielen lieber Twister oder Uno, basteln oder ziehen sich in die mit einem gemütlichen Sofa ausgestattete Leseecke zurück.
„Das Angebot ist vielseitig und abwechslungsreich“, so Katharina Ley-Kremer. Genutzt wird es derzeit von 43 angemeldeten Schülern, zu denen auch einige „Große“ gehören. Ley-Kremer: „Einigen Acht- und Neuntklässlern gefällt es hier so gut, dass sie uns nach wie vor die Treue halten.“
pp/Agentur ProfiPress
„Nachsitzen“ hieß es früher, wenn Schüler aus erzieherischen Gründen länger in der Schule bleiben mussten.
Heute tun sie das freiwillig und haben auch noch ihren Spaß dabei, erhalten Hilfe bei den Hausaufgaben, spielen, basteln oder toben sich aus. Und die Eltern wissen ihren Nachwuchs gut betreut.
„Explosionsartig angestiegen“, so Schulleiter Josef van de Gey, sei das Interesse an der kostenlosen schulischen Betreuung, die um 12.30 Uhr beginnt und um 14.55 Uhr endet. Er sieht darin die gute Arbeit des Teams bestätigt.
Die „gemütliche Ecke“ mit Wohnzimmer-Atmosphäre lädt nach Erledigung der Hausaufgaben zum Kartenspielen ein. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPressVan de Gey: „Unser Angebot genießt einen ausgezeichneten Ruf, das hat sich herumgesprochen.“ Und noch etwas sei ausschlaggebend für die enorm gestiegene Nachfrage: Das Mechernicher Gymnasium ist weit und breit die einzige Schule, an der die Kinder auch freitagnachmittags betreut werden.
Auf den großen Zulauf hat das Gymnasium Am Turmhof reagiert und einen großen Raum im Untergeschoss hergerichtet. Freundlich gelbe Wände und Tierposter sorgen für ein angenehmes Ambiente.
„Aber es soll noch gemütlicher werden“, verspricht Josef van de Gey. Demnächst werden neue Möbel eine weniger „schulische“ Atmosphäre schaffen.
Mit Katharina Ley-Kremer und Monika Wiegand stehen dem Gymnasium Am Turmhof zwei hochqualifizierte Mitarbeiterinnen zur Verfügung. Erstere ist gelernte Kunsthistorikerin und hat außerdem viele Jahre Englisch unterrichtet. Monika Wiegend hat als Agraringenieurin 13 Jahre in Äthiopien in der Entwicklungshilfe gearbeitet und dort ihre drei Kinder in den ersten Jahren selbst unterrichtet. Unterstützt werden die beiden von Studenten und Oberstufenschülern. Weil der Bedarf steigt, wird das Team bald auf vier Betreuer aufgestockt.
Monika Wiegand (l.) und Katharina Ley-Kremer leiten die Nachmittagsbetreuung am städtischen Gymnasium Am Turmhof. Foto: Renate Hotse/pp/ Agentur ProfiPressKommen die Kinder aus dem Unterricht, geht es zunächst zum Mittagessen ins von allen drei Schulen als Kantine genutzte Oktogon. In der ersten Stunde der Nachmittagsbetreuung können die Kinder in aller Ruhe und gut betreut ihre Hausaufgaben erledigen. Anschließend haben sie die Wahl: Steht ihnen der Sinn nach „action“ oder eher nach einer ruhigen Beschäftigung. Wer Dampf ablassen möchte, kann dies in der Turnhalle tun, wo besonders Ballspiele hoch im Kurs stehen. Andere spielen lieber Twister oder Uno, basteln oder ziehen sich in die mit einem gemütlichen Sofa ausgestattete Leseecke zurück.
„Das Angebot ist vielseitig und abwechslungsreich“, so Katharina Ley-Kremer. Genutzt wird es derzeit von 43 angemeldeten Schülern, zu denen auch einige „Große“ gehören. Ley-Kremer: „Einigen Acht- und Neuntklässlern gefällt es hier so gut, dass sie uns nach wie vor die Treue halten.“
pp/Agentur ProfiPress
(23.9.2011)



















