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Sanitär neu, Heizung neu, Containerplatz neu

Ortsvorsteher Hubert Krings (links) und Manfred Offermann von der „Bürger-aktiv-Gruppe Virginiastraße“, die den Standplatz der örtlichen Altglascontainer in Eigenregie befestigt und gepflastert hat. Die Stadt Mechernich stellte das Material, Offermann, Krings, Hubert Claßen Theo Blum, Franz Lang und Heinz Esser erledigten die Arbeit. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress Ortsvorsteher Hubert Krings (links) und Manfred Offermann von der „Bürger-aktiv-Gruppe Virginiastraße“, die den Standplatz der örtlichen Altglascontainer in Eigenregie befestigt und gepflastert hat. Die Stadt Mechernich stellte das Material, Offermann, Krings, Hubert Claßen Theo Blum, Franz Lang und Heinz Esser erledigten die Arbeit. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress Kalenberger Bürger nehmen zurzeit in Eigenregie eine ganze Menge Baustellen in Angriff


„Es gibt viel zu tun – packen wir es an!“ Mit diesem Slogan warb vor Jahren ein großer Erdölkonzern für seine Entschlossenheit und Tatkraft. Zurzeit könnten auch die Kalenberger den Spruch für sich in Anspruch nehmen. Denn es gibt eine ganze Reihe „Baustellen“, auf denen die Unermüdlichen des ehemaligen Bergarbeiterdorfes tätig sind.

Ortsvorsteher Hubert Krings nahm am Freitag einen Reporter mit zu den wichtigsten Bauplätzen.


Da war zunächst einmal der Standort der Altglascontainer an der Virginiastraße, den Krings, Manfred Offermann, Hubert Claßen, Theo Blum und Franz Lang in den vergangenen Woche befestigt und mit Verbundpflaster ausgelegt haben. Auch der örtliche Autoteilehändler Heinz Esser hat mit seinem Radlader geholfen.

Thomas Tampier, Hubert Krings, Walfried Heinen

Walfried Heinen (r.), der Kommunalbetreuer der RWE, und RWE-Projektleiter Thomas Tampier (l.) inspizierten gemeinsam mit Kalenbergs Ortsvorsteher Hubert Krings (m.) die laufenden Renovierungsarbeiten im örtlichen Dorfgemeinschaftshaus „Alte Schule“. Die Erneuerung der Damen- und Herrentoiletten ist abgeschlossen, jetzt wird eine neue Heizungsanlage installiert. Foto: Manfred Lang/pp/ Agentur ProfiPress
Gleich nebenan, ebenfalls an der Virginiastraße,  zeigte Manfred Offermann dem Pressevertreter zwei von insgesamt vier Ruhebänken, die die Dorfgemeinschaft Kalenberg im Spaziergehrbereich des örtlichen Seniorenheims aufgestellt hat, und die jetzt von vermutlich jugendlichen Vandalen zerstört worden waren.

Die „Aktivband“ aus der Virginiastraße um Heubert Claßen und Manfred Oferrmann hat aber bereits alles wieder gerichtet und auch Platten über die Wasserrinne neben der Fahrbahn neu verlegt und befestigt, über die die Senioren zu den Ruhebänken gelangen können.

Von der Virginiastraße fuhr Ortsvorsteher Krings mit dem Medienvertreter direkt zum Dorfgemeinschaftshaus, wo Walfried Heinen und Thomas Tampier von den Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerken (RWE) bereits warteten.

2000 Euro hat RWE Deutschland nämlich im Rahmen seines Lokalprojektes „Aktiv vor Ort“ zu den Sanierungsarbeiten in der früheren Kalenberger Schule, dem jetzigen Dorfgemeinschaftshaus, zugeschossen.

„Dafür wurden die gesamten sanitären Einrichtungen erneuert“, berichtete Ortsvorsteher Hubert Krings. Für die neuen Damen- und Herrentoiletten wurden insgesamt 2600 Euro Materialkosten ausgegeben, die Arbeiten wurden in Eigenleistung von den Kalenbergern selbst erledigt. Im Einsatz waren unter anderem Karl Heinz Breuer, Andre Brüllingen, Franz-Josef Krings, Eric Brüllingen, Rainer Nuske und Manfred Hennes.

Manfred Offermann am wiederhergestellten Ruheort
Manfred Offermann am wiederhergestellten Ruheort für Spaziergänger aus dem örtlichen Seniorenheim. Offenbar jugendliche Vandalen hatten Bänke und Überwegplatten mutwillig zerstört. Foto: ml/pp/Agentur ProfiPress
Der Roggendorfer Thomas Tampier, ein Parteigenosse des Kalenberger „Sheriffs“ Hubert Krings, ist der Vorort-Pate des Kalenberger RWE-Projektes „Aktiv vor Ort“, das grundsätzlich nur da eine Unterstützung von bis zu 2000 Euro pro Projekt gewährt, wo die Leute in Eigeninitiative bereits tätig geworden sind. Krings: „Ohne Unterstützung der RWE wäre das Projekt zurzeit nicht durchführbar gewesen.“

Das, zumal die Dorfgemeinschaft Kalenberg nach einem Leitungsrohrbruch zurzeit auch noch die Heizungsanlage des Dorfgemeinschaftshauses erneuern muss. Diese Arbeiten sind gerade angelaufen.

Hier, wie bei dem Platz für die Altglascontainer, hofft Kalenberg auf Materialkostenhilfe der Stadt Mechernich. Was vor Ort gearbeitet werden kann, will man gerne selbständig in Angriff nehmen.


pp/Agentur ProfiPress

(12.9.2011)