Daumendrücken im DSDS-Studio
Doris Meyer-Bartsch weiß, wovon sie spricht, denn sie und ihr Mann Michael Bartsch haben die musikalische Karriere der 18-jährigen Sarah gefördert und begleitet. Über familiäre Bande – Sarahs Vater Heinz Engels ist der Neffe einer Tante von Doris Meyer-Bartsch – kamen sie 2008 in Kontakt zu Sarah. Michael Bartsch, der Profimusiker in der RWE Power Band ist und zusammen mit seiner Frau Doris mit der Band „Happy Heart“ auftritt, lud die damals 15-Jährige in sein Tonstudio in Mechernich-Glehn. Den Bartschs war sofort klar, dass da ein Riesentalent vor ihnen stand. Seit 2008 trat Sarah dann in der Eifel immer wieder mit „Happy Heart“ auf.
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Sie haben Sarah im Finale die Daumen gedrückt: Doris Meyer-Bartsch (links) und Sarahs Eltern Sonja und Heinz Engels. Foto: Bartsch/pp/Agentur ProfiPressAm Samstagabend, beim DSDS-Finale, war Hochspannung im Studio in Köln-Ossendorf angesagt. „Für das Finale waren viele Verwandte von Sarah angereist. Das ist eine sehr liebevolle Familie“, sagt Doris Meyer-Bartsch. Im Gegensatz zu den Motto-Shows, wo die Fans ihre Kandidaten lebhaft anfeuern, ging es diesmal relativ leise bei der Live-Sendung auf RTL zu. „Es lag einfach mehr Spannung in der Luft. Daran merkt man, dass man in einem Finale ist.“
Nach dem Song „How Will I Know“ von Whitney Houston, „Run“ von Leona Lewis und einem Duett der beiden Finalisten „We’ve Got Tonight“ von Ronan Keating und Jeanette Biedermann standen die Chancen beider Finalisten gleich. Erst das letzte Lied, der von DSDS-Juror Dieter Bohlen komponierte Song „Call My Name“, gab den Ausschlag: Mit hauchdünnem Vorsprung konnte sich Sarahs Konkurrent Pietro Lombardi durchsetzen.
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Das erste Interview nach der finalen Entscheidung: Superstar Pietro Lombardi, Sarah Engels und DSDS-Jurorin Fernanda Brandao. Foto: Bartsch/pp/Agentur ProfiPress„Natürlich war Sarah enttäuscht und hat ein paar Tränen verdrückt“, sagt Doris Meyer-Bartsch. „Man gönnt sicherlich auch dem anderen den Erfolg, aber wenn man in einem Finale steht, dann will man doch auch gewinnen.“ Im Moment der Niederlage zeigte die 18-Jährige Größe und gratulierte dem Sieger. Für Doris Meyer-Bartsch ist klar: „Sarah war eine faire Verliererin.“ Die zudem von ihren Eltern Sonja und Heinz Engels getröstet wurde. „Die beiden haben sich ganz liebevoll um ihre Tochter gekümmert. Sie sind sehr stolz auf Sarah.“
Für Doris Meyer-Bartsch ist der zweite Platz bei DSDS kein Beinbruch. „Die Fans haben Sarah großartig unterstützt.“ Zudem hat Bohlen angekündigt, dass Sarah und Pietro auf dem Gewinneralbum zwei Duette singen werden. Und eines steht für Doris Meyer-Bartsch außer Frage: „Sarah hat so ein Talent. Sie wird ihren Weg machen. Da bin ich mir ganz sicher.“
pp/Agentur ProfiPresss
(09.05.2011)
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