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Waldjugendspiele im LVR-Freilichtmuseum Kommern

Museumsförster Ingo Esser sorgte im LVR-Freilichtmuseum Kommern für viele Aufgaben rund um das Thema Wald bei den Waldjugendspielen. Foto: Anne-Kathrin Gerstlauer/pp/Agentur ProfiPress Museumsförster Ingo Esser sorgte im LVR-Freilichtmuseum Kommern für viele Aufgaben rund um das Thema Wald bei den Waldjugendspielen. Foto: Anne-Kathrin Gerstlauer/pp/Agentur ProfiPress Rund 2000 Grundschüler konnten auf einem zwei Kilometer langem Rundweg verschiedene Aufgaben zum Ökosystem Wald lösen

Vierte Klassen aus Grundschulen in Kommern, Stotzheim und Benenberg verbrachten jetzt einen erlebnisreichen Tag bei den Waldjugendspielen im LVR-Freilichtmuseum Kommern. Dabei konnten die rund 2000 Schüler das Ökosystem Wald und historische Holzverarbeitung erleben.

Museumsförster und Oberforstrat Ingo Esser: „Seit fast 30 Jahren gibt es die Waldjugendspiele in Nordrhein-Westfalen.

Wir laden die vierten Klassen in einer Kooperation von Forstamt, Freilichtmuseum, Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und Hit-Umweltstiftung ein, um einen lehrreichen und spannenden Tag im waldreichen Gelände des Museums zu verbringen.“

Auf einem rund zwei Kilometer langem Rundweg durchs Freilichtmuseum trafen die Kinder auf Stationen, an denen sie verschiedene Aufgaben zum Ökosystem Wald lösen mussten. Dabei wurde einiges Wissen gefragt, wie die Journalistin Anne-Kathrin Gerstlauer im „Kölner Stadt-Anzeiger“ schrieb: „»Wozu haben die Indianer das Birkenholz verwendet?« 

Schüler in der rollenden Waldschule
In der „Rollenden Waldschule“ konnten die Grundschüler viel über Tiere ihrer Heimat lernen. Foto: Anne-Kathrin Gerstlauer/pp/Agentur ProfiPress
An Station 3 kamen die Schüler der Lückerather Grundschule ganz schön ins Grübeln. Bei den Waldjugendspielen im LVR-Freilichtmuseum Kommern mussten die Viertklässler einige knifflige Fragen beantworten, aber auch die sportlichen Aufgaben kamen nicht zu kurz.

Nach der richtigen Antwort an Station 3 - die Indianer bauten übrigens ihre Kanus aus Birkenholz - führte der Rundweg weiter zur nächsten. Dort musste ein ganzer Raummeter Holz einmal komplett umgestapelt werden.“ 

Ein Nebeneffekt der Übung: „Die Kinder sollen eine Vorstellung für die Maßeinheit erhalten; es geht aber natürlich auch um Teamarbeit“, so Ingo Esser, Leiter des Waldpädagogischen Zentrums Eifel.

Im Freilichtmuseum konnten die Schüler nicht nur sehen, sondern beim Mitmachen erleben, wie etwa nachhaltige Forstwirtschaft funktioniert oder wie die Altvorderen noch an der Handsäge schwitzen. Gerstlauer: „Dr. Carsten Vorwig vom LVR-Freilichtmuseum begrüßte zum Auftakt Clemens Pick, den Vorsitzenden der „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald“, Kreisverband Euskirchen, und Marie-Luise Fasse, Vorsitzende des Landesverbandes NRW. Beide unterstrichen die Bedeutung der Waldjugendspiele, die zum unmittelbaren Erleben der Natur beitragen sollen.“

pp/Agentur ProfiPress

(27.9.2010)