Schüler im Schreibfieber
Dass die „Schülerkriminalität“ im Kreis Euskirchen in den letzten Wochen sprunghaft angestiegen ist, war durchaus beabsichtigt und am Donnerstag im Kreishaus daher sogar ein Grund zur allgemeinen Freude.
Bereits Mitte Januar hatte Landrat Günter Rosenke die Schulen nämlich angeschrieben, sich an der „Criminale 2010 Nordeifel“ zu beteiligen. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen fünf bis acht waren aufgerufen, eine Kriminalgeschichte, die vom Krimischriftsteller Rudolf Jagusch begonnen worden war, zu Ende zu schreiben. An diesem Wettbewerb nahmen gleich sechs Schulen aus allen Schulformen teil.

Jule Kurka vom Mechernicher Gymnasium Am Turmhof war eine der beiden Hauptpreisträgerinnen des Wettbewerbs. Foto: mt/pp/Agentur ProfiPressJetzt hat die Jury alles gelesen, analysiert und sich auch den Kopf zerbrochen, welche der Geschichten wohl die beste war. In der Jury grübelten am Donnerstagmorgen der Autor Rudolf Jagusch, Walfried Heinen und Sarah Kobus vom RWE-Konzern, der die Patenschaft des Wettbewerbs übernommen hatte, der allgemeine Vertreter des Landrats Manfred Poth, die Lehrerinnen Marion Zehner und Iris Rau (Georgschule), der Marmagener Autor Georg Miesen, Bettina Ismar vom Regionalen Bildungsbüro sowie die Soko Criminale (Iris Poth, Uli Alder, Susen Wulf und Klaus Ring) darüber nach, welche fortgesetzte Geschichte ihnen am besten gefallen hatte.
„Manche von euch haben sehr viel Phantasie und kriminalistischen Spürsinn bewiesen“, so der Landrat, der knapp 70 teilnehmende Kinder im Kreishaus begrüßen konnte. Die Geschichten seien alle sehr unterschiedlich gewesen, sowohl in der Länge als auch bezüglich des Inhalts.

Landrat Günter Rosenke freute sich über die große Phantasie und den kriminalistischen Spürsinn, den die jungen Leute bewiesen hatten. Foto: mt/ppWalfried Heinen gab sodann die Jurywertung bekannt. Da man sich nur schwer darauf einigen konnte, wer als Sieger aus dem literarischen Rennen hervorgegangen war, hatte die Jury beschlossen, zunächst einmal jede mitmachende Klasse mit einer Autorenlesung zu belohnen.
Die beiden Siegerinnen, auf die man sich schließlich einigte, erhielten hingegen zudem einen Krimi-Schreib-Workshop mit der bekannten Kinder- und Jugendbuchautorin Regine Kölpin.
Klaus Ring, der die Jurymoderation übernommen hatte, stellte noch einmal fest, dass jede teilnehmende Klasse quasi Sieger sei und daher auch in den nächsten Tagen mit dem Besuch eines Krimiautors rechnen könne. Dennoch wolle man jeden Schüler und jede Schülerin, die den besten Kurzkrimi der Klasse abgegeben hatte, noch einmal besonders würdigen. Für die Besten der Klasse gab es daher auch noch jeweils zwei Kinokarten für einen Film nach Wahl.
Alltagsleben beschrieben

Katharina Kern von der Gesamtschule Weilerswist sicherte sich mit ihrer Krimifortsetzung ebenfalls den ersten Platz. Foto: mt/pp/Agentur ProfiPressTara Hestermann, Sophia Weber und Cathleen Aretz (Gesamtschule Weilerswist) wurden als Bestplatzierte der Jahrgangsstufe 5 ausgezeichnet. Stephanie Mombauer (Emil-Fischer Gymnasium) war die bestplatzierte Nachwuchsschreiberin der Jahrgangsstufe 6. In der Jahrgangsstufe 7 schrieben am besten: Dominik Esch (Realschule Schleiden), Jessica Furch (Astrid-Lindgren-Schule Schleiden) und Ronja Schmidt (Realschule Blankenheim). Jan Doderer (Emil-Fischer-Gymnasium) war der beste Schreiber der Jahrgangstufe 8. Schließlich gab es jedoch noch zwei erste Preise zu vergeben:
Als die insgesamt besten Autorinnen wurden Jule Kurka vom Gymnasium Am Turmhof in Mechernich und Katharina Kern von der Gesamtschule Weilerswist (beide Jahrgangsstufe 8) ausgezeichnet. „Jule Kurka“, so erklärte Klaus Ring, „hat besonders viel Alltagsleben in ihre Erzählung einfließen lassen, was uns sehr imponiert hat.“

Am Ende der Veranstaltung spendierte der Landrat Eis für alle. Foto: mt/pp/Agentur ProfiPressKatharina Kern hingegen habe ihre Geschichte geschickt mit dem Märchen von Schneeweißchen und Rosenrot vermengt, ein Faden, der sich durch die gesamte Geschichte ziehe und sich im Titel „Blutspuren im Schnee“ noch einmal versinnbildliche.
Da Krimischreiben anstrengend ist und meist für heiße Köpfe sorgt, gab der Landrat am Ende der Preisverleihung noch für alle Kinder ein dickes Eis aus.
pp/Agentur ProfiPress

Jule Kurka vom Mechernicher Gymnasium Am Turmhof war eine der beiden Hauptpreisträgerinnen des Wettbewerbs. Foto: mt/pp/Agentur ProfiPressJetzt hat die Jury alles gelesen, analysiert und sich auch den Kopf zerbrochen, welche der Geschichten wohl die beste war. In der Jury grübelten am Donnerstagmorgen der Autor Rudolf Jagusch, Walfried Heinen und Sarah Kobus vom RWE-Konzern, der die Patenschaft des Wettbewerbs übernommen hatte, der allgemeine Vertreter des Landrats Manfred Poth, die Lehrerinnen Marion Zehner und Iris Rau (Georgschule), der Marmagener Autor Georg Miesen, Bettina Ismar vom Regionalen Bildungsbüro sowie die Soko Criminale (Iris Poth, Uli Alder, Susen Wulf und Klaus Ring) darüber nach, welche fortgesetzte Geschichte ihnen am besten gefallen hatte.
„Manche von euch haben sehr viel Phantasie und kriminalistischen Spürsinn bewiesen“, so der Landrat, der knapp 70 teilnehmende Kinder im Kreishaus begrüßen konnte. Die Geschichten seien alle sehr unterschiedlich gewesen, sowohl in der Länge als auch bezüglich des Inhalts.

Landrat Günter Rosenke freute sich über die große Phantasie und den kriminalistischen Spürsinn, den die jungen Leute bewiesen hatten. Foto: mt/ppWalfried Heinen gab sodann die Jurywertung bekannt. Da man sich nur schwer darauf einigen konnte, wer als Sieger aus dem literarischen Rennen hervorgegangen war, hatte die Jury beschlossen, zunächst einmal jede mitmachende Klasse mit einer Autorenlesung zu belohnen.
Die beiden Siegerinnen, auf die man sich schließlich einigte, erhielten hingegen zudem einen Krimi-Schreib-Workshop mit der bekannten Kinder- und Jugendbuchautorin Regine Kölpin.
Klaus Ring, der die Jurymoderation übernommen hatte, stellte noch einmal fest, dass jede teilnehmende Klasse quasi Sieger sei und daher auch in den nächsten Tagen mit dem Besuch eines Krimiautors rechnen könne. Dennoch wolle man jeden Schüler und jede Schülerin, die den besten Kurzkrimi der Klasse abgegeben hatte, noch einmal besonders würdigen. Für die Besten der Klasse gab es daher auch noch jeweils zwei Kinokarten für einen Film nach Wahl.
Alltagsleben beschrieben

Katharina Kern von der Gesamtschule Weilerswist sicherte sich mit ihrer Krimifortsetzung ebenfalls den ersten Platz. Foto: mt/pp/Agentur ProfiPressTara Hestermann, Sophia Weber und Cathleen Aretz (Gesamtschule Weilerswist) wurden als Bestplatzierte der Jahrgangsstufe 5 ausgezeichnet. Stephanie Mombauer (Emil-Fischer Gymnasium) war die bestplatzierte Nachwuchsschreiberin der Jahrgangsstufe 6. In der Jahrgangsstufe 7 schrieben am besten: Dominik Esch (Realschule Schleiden), Jessica Furch (Astrid-Lindgren-Schule Schleiden) und Ronja Schmidt (Realschule Blankenheim). Jan Doderer (Emil-Fischer-Gymnasium) war der beste Schreiber der Jahrgangstufe 8. Schließlich gab es jedoch noch zwei erste Preise zu vergeben:
Als die insgesamt besten Autorinnen wurden Jule Kurka vom Gymnasium Am Turmhof in Mechernich und Katharina Kern von der Gesamtschule Weilerswist (beide Jahrgangsstufe 8) ausgezeichnet. „Jule Kurka“, so erklärte Klaus Ring, „hat besonders viel Alltagsleben in ihre Erzählung einfließen lassen, was uns sehr imponiert hat.“

Am Ende der Veranstaltung spendierte der Landrat Eis für alle. Foto: mt/pp/Agentur ProfiPressKatharina Kern hingegen habe ihre Geschichte geschickt mit dem Märchen von Schneeweißchen und Rosenrot vermengt, ein Faden, der sich durch die gesamte Geschichte ziehe und sich im Titel „Blutspuren im Schnee“ noch einmal versinnbildliche.
Da Krimischreiben anstrengend ist und meist für heiße Köpfe sorgt, gab der Landrat am Ende der Preisverleihung noch für alle Kinder ein dickes Eis aus.
pp/Agentur ProfiPress
(2.9.2010)
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