Zum Fest der Heiligen Barbara soll alles fertig sein

Die vier Fenster der Wohnung über den vier Kirchenfenstern haben Helfer um Bernd Moorkamp (I.) und Helmut Vogelsberg zugemauert. Zum Fest der Heiligen Barbara soll die Kapellenrenovierung fertig sein. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPressKapelle in Bergheim wird renoviert – Ehemalige Wohnräume existieren nicht mehr – „Niemand soll mehr über dem Herrgott wohnen“ – Auch ein Jugendraum soll eingerichtet werden
„Die vier Fenster über den vier Fenstern sind zugemauert. Über der Kapelle in Bergheim soll niemand mehr wohnen. Daher haben die fleißigen Helfer, die seit einigen Jahren das kleine Gotteshaus renovieren, die Decke 1,60 Meter höhergelegt und die Wohnung, die sich ehemals über den gesamten ersten Stock von alter Schule und Kapelle erstreckte, verkleinert.“ Dies berichtet jetzt der Redakteur der „Kölnischen Rundschau“ Ronald Larmann.
Helmut Vogelsberg, der Vorsitzende des Fördervereins St.-Barbara-Kapelle berichtete, dass 2006 die Übergabe der Kapelle von der Kallmuther Pfarre St. Georg an den Bergheimer Verein geregelt wurde. Der Notar sei damals erstaunt gewesen, dass über dem Kirchraum noch eine Wohnung gewesen sei. Das gab auch Vogelsberg zu denken.
Gemeinsam mit anderen freiwilligen Helfern ist es ihm nun gelungen, die Decke des oberen Stockwerks herauszunehmen. So ist ein hoher Raum entstanden, der erahnen lässt, wie der Kirchraum einmal aussehen wird.

Vor der Kapelle liegt derzeit noch ein Haufen Schutt. Aber auch der kapellenvorplatz soll schön gestaltet werden und Bürgern und Wandereren Raum zum Verschnaufen bieten. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPressIm hinteren Bereich wurde ein Altarraum angebaut, berichtete Vogelsberg Ron Larmann. Rechts und links davon befänden sich zwei Nischen, in denen die Figuren der Muttergottes und der heiligen Barbara wieder ihren Platz gefunden hätten. Derzeit sind sie in einem Nebenraum untergebracht - genauso wie der hölzerne Altar und das Wandkreuz. Alle zwei Wochen finden in Bergheim Gottesdienste statt, denn vielen älteren Mitbürgern ist der Weg nach Kallmuth zu weit.
Der Raum, in dem zurzeit die Gottesdienste stattfinden, wird nach Fertigstellung der Kapelle eine neue Bestimmung erhalten.
Dort soll nämlich ein Jugendraum eingerichtet werden. Außerdem wird die kleine Küche ein wenig erweitert, und es werden noch zwei Toiletten angebaut. Die Besonderheit dabei: Mit einer automatischen Schließvorrichtung sollen diese von 8 bis 18 Uhr auch für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Denn auch der Kapellenvorplatz soll renoviert werde. Dort soll ein Ruheplatz mit Bänken für die Dorfbewohner aber auch für die vielen Wandergruppen entstehen. Bernd Moorkamp, ebenfalls Fördervereinsmitglied, betont jedoch, dass dafür derzeit noch das Geld fehle. „Denn das gesamte Projekt finanziere sich über Spenden und werde in Eigenleistung durchgeführt“, so Larmann.

Im Inneren der Kapelle bekommt man einen guten Eindruck davon wie es einmal aussehen wird. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPressFertig werden will man zum 4. Dezember, denn dann ist das Fest der Heiligen Barbara. Es soll einen Einweihungsgottesdienst geben und ein kleines Fest für die fleißigen Helfer. Im Sommer 2011 soll dann ein richtiges Kapellenfest gefeiert werden.
''Bis dahin ist aber noch einiges zu tun. Derzeit haben die «Bauarbeiter« den Außenputz komplett weggestemmt und wollen die Mauer nun mit dem Hochdruckreiniger säubern. Dann soll neuer Putz aufgetragen werden, damit das kleine Gotteshaus in einem schönen Weiß erstrahlt“, so die „Kölnische Rundschau“.
Innen müsse ebenfalls noch Putz an die Wände der Kapelle. Die hölzernen Kirchenbänke würden derzeit aufgearbeitet und sollen eventuell noch gepolstert werden.
Doch es liegt nicht nur noch viel Arbeit vor den Bergheimern. Sie haben auch schon viel geschafft. Die angrenzende Einliegerwohnung beispielsweise ist frisch renoviert und bereits vermietet. Dort hatten einst die Lehrer gewohnt bis die Schule 1965 in eine Kirche umgewandelt wurde.

Derzeit wird die Messe in diesem Ersatzraum gefeiert, der später in einen Jugendraum umgewandelt werden soll. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPressAuch der Kellersockel wurde ausgeschachtet und erneuert, weil überall Wasser durch die Wände drang. Und es wurde eine neue Heizung eingebaut.
Erneuert wurde auch der Glockenturm, in dem jetzt zwei Glocken schlagen. Hier schwingt fortan die ehemalige Schulglocke mit 40 Zentimetern Durchmesser neben der St.-Barbara-Glocke, die noch aus dem alten Bergwerk stammt, das 1956 stillgelegt wurde. Für die Fenster hätte Vogelsberg am liebsten noch eine Bleiverglasung. Aber ohne Spenden dürfte das kaum möglich werden.
Kontakt zum Förderverein St.-Barbara-Kapelle Bergheim erhält man über Helmut Vogelsberg, Tel. 0 24 84/14 33, oder über Matthias Moorkamp, Tel. 0 24 84/15 28.
pp/Agentur ProfiPress
Gemeinsam mit anderen freiwilligen Helfern ist es ihm nun gelungen, die Decke des oberen Stockwerks herauszunehmen. So ist ein hoher Raum entstanden, der erahnen lässt, wie der Kirchraum einmal aussehen wird.

Vor der Kapelle liegt derzeit noch ein Haufen Schutt. Aber auch der kapellenvorplatz soll schön gestaltet werden und Bürgern und Wandereren Raum zum Verschnaufen bieten. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPressIm hinteren Bereich wurde ein Altarraum angebaut, berichtete Vogelsberg Ron Larmann. Rechts und links davon befänden sich zwei Nischen, in denen die Figuren der Muttergottes und der heiligen Barbara wieder ihren Platz gefunden hätten. Derzeit sind sie in einem Nebenraum untergebracht - genauso wie der hölzerne Altar und das Wandkreuz. Alle zwei Wochen finden in Bergheim Gottesdienste statt, denn vielen älteren Mitbürgern ist der Weg nach Kallmuth zu weit.
Der Raum, in dem zurzeit die Gottesdienste stattfinden, wird nach Fertigstellung der Kapelle eine neue Bestimmung erhalten.
Dort soll nämlich ein Jugendraum eingerichtet werden. Außerdem wird die kleine Küche ein wenig erweitert, und es werden noch zwei Toiletten angebaut. Die Besonderheit dabei: Mit einer automatischen Schließvorrichtung sollen diese von 8 bis 18 Uhr auch für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Denn auch der Kapellenvorplatz soll renoviert werde. Dort soll ein Ruheplatz mit Bänken für die Dorfbewohner aber auch für die vielen Wandergruppen entstehen. Bernd Moorkamp, ebenfalls Fördervereinsmitglied, betont jedoch, dass dafür derzeit noch das Geld fehle. „Denn das gesamte Projekt finanziere sich über Spenden und werde in Eigenleistung durchgeführt“, so Larmann.

Im Inneren der Kapelle bekommt man einen guten Eindruck davon wie es einmal aussehen wird. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPressFertig werden will man zum 4. Dezember, denn dann ist das Fest der Heiligen Barbara. Es soll einen Einweihungsgottesdienst geben und ein kleines Fest für die fleißigen Helfer. Im Sommer 2011 soll dann ein richtiges Kapellenfest gefeiert werden.
''Bis dahin ist aber noch einiges zu tun. Derzeit haben die «Bauarbeiter« den Außenputz komplett weggestemmt und wollen die Mauer nun mit dem Hochdruckreiniger säubern. Dann soll neuer Putz aufgetragen werden, damit das kleine Gotteshaus in einem schönen Weiß erstrahlt“, so die „Kölnische Rundschau“.
Innen müsse ebenfalls noch Putz an die Wände der Kapelle. Die hölzernen Kirchenbänke würden derzeit aufgearbeitet und sollen eventuell noch gepolstert werden.
Doch es liegt nicht nur noch viel Arbeit vor den Bergheimern. Sie haben auch schon viel geschafft. Die angrenzende Einliegerwohnung beispielsweise ist frisch renoviert und bereits vermietet. Dort hatten einst die Lehrer gewohnt bis die Schule 1965 in eine Kirche umgewandelt wurde.

Derzeit wird die Messe in diesem Ersatzraum gefeiert, der später in einen Jugendraum umgewandelt werden soll. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPressAuch der Kellersockel wurde ausgeschachtet und erneuert, weil überall Wasser durch die Wände drang. Und es wurde eine neue Heizung eingebaut.
Erneuert wurde auch der Glockenturm, in dem jetzt zwei Glocken schlagen. Hier schwingt fortan die ehemalige Schulglocke mit 40 Zentimetern Durchmesser neben der St.-Barbara-Glocke, die noch aus dem alten Bergwerk stammt, das 1956 stillgelegt wurde. Für die Fenster hätte Vogelsberg am liebsten noch eine Bleiverglasung. Aber ohne Spenden dürfte das kaum möglich werden.
Kontakt zum Förderverein St.-Barbara-Kapelle Bergheim erhält man über Helmut Vogelsberg, Tel. 0 24 84/14 33, oder über Matthias Moorkamp, Tel. 0 24 84/15 28.
pp/Agentur ProfiPress
(17.8.2010)




















