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„Johanna von Orléans“ mit Styroporplatten

Theater-AG des Gymnasiums bei der Aufführung
Das Schillerstück „Die Jungfrau von Orleans“ setzte die Theater-AG des Turmhofgymnasiums als moderne Inszenierung um. Foto: privat/pp/Agentur ProfiPress 
Schüler des Gymnasiums am Turmhof setzten den historischen Stoff als moderne Theaterinterpretation um

Eine moderne Interpretation des Schillerstücks „Die Jungfrau von Orleans“ zeigte die Theater-AG des Gymnasiums am Turmhof (GAT) am Montag- und Dienstagabend im Rahmen des Programms „Kultur und Schule“.  Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 und 11 sowie eine Schülerin der Abiturentia 2010 dabei von der Schauspielerin Anja Jazeschann, die unter anderem in der Kölner Comedia auftrat.
Aufstieg und Fall von Johanna von Orleans, gespielt von Christina Aigner, wurden auf der Bühne der Schulzentrums-Aula mit einer einfachen, aber wirkungsvollen Bühnendekoration umgesetzt: Stapel aus Styroporplatten bildeten je nach Bedarf Burgzinnen, Stühle oder den Königsthron. Nur einen Scheiterhaufen errichten und anzünden durften die Schüler nicht – da hatte Schulleiter Josef van de Gey dann doch ein klares Veto eingelegt.

Dem Ensemble unter der Leitung der GAT-Lehrerinnen Katinka Hermes und Thalke Hüchting stand für 40 Stunden die professionelle Beratung Anja Jazeschanns zur Seite, finanziert durch nordrhein-westfälische Fördertöpfe im Rahmen des Landesprojekts „Kultur und Schule“.  Den Grafen Dunois spielte mit französischem Akzent Tim Puschmann, die Rolle von Johannas Vater übernahm Ricarda Reinartz. Deutschlehrerin Patrizia Grau lobte nach den Aufführungen, dass die alte Sprache Schillers trotz moderner Sprachelemente wie „Ist das geil“ geehrt wurde.

pp/Agentur ProfiPress

(14.7.2010)