Bewegung besser als Schmerztablette

Anneliese Conrads (Mitte, gestreifter Pullover) ist seit über 20 Jahren für das Familienbildungswerk des Roten Kreuzes aktiv. Foto: Irene Lange/pp/ Agentur ProfiPress
Anneliese Conrads leitet im Auftrag des Roten Kreuzes eine 15köpfige Seniorengruppe mit Frauen zwischen 64 und 85 Jahren – Mit Stuhlgymnastik wird der Bewegungsapparat gestärkt
Die Mechernicherin Anneliese Conrads ist schon seit über 20 Jahren für das Familienbildungswerk des Roten Kreuzes Euskirchen im Einsatz. Dabei kennt sie sich als Fachübungsleiterin besonders gut mit Osteoporose- und Wirbelsäulengymnastik aus. Jede Woche trifft sich unter ihrer Ägide im Mechernicher Johannishaus seit fast zwei Jahren eine derzeit 15köpfige Seniorengruppe, bestehend aus Frauen im Alter zwischen 64 und 85 Jahren.
„Wer sich unter »Stuhlgymnastik« etwa vorstellt, dass es sich um eine Sportart handelt, bei der man gemütlich auf einem Stuhl sitzend locker vom Hocker ein paar Gliedmaßen bewegt, der wird von Anneliese Conrads eines Besseren belehrt“, berichtet jetzt Irene Lange in der „Kölnischen Rundschau“.
Die Mechernicherin weiß, dass auch immer mehr jüngere Menschen Schwierigkeiten mit dem Bewegungsapparat bekommen. Zum einen lägen dafür die Gründe in der Ernährung, die mit immer mehr Zusatzstoffen versetzt sei, zum anderen am Bewegungsmangel. Ihre Devise lautet daher: „Jede Bewegung ist besser als eine Schmerztablette.“

Bis zu 15 Damen zwischen 64 und 85 Jahren nehmen regelmäßig an der Stuhlgymnastik teil. Foto: Irene Lange/pp/Agentur ProfiPressSie selbst gibt dabei ein gutes Beispiel und präsentiert sich selbst im fortgeschrittenen Alter noch so beweglich und fit, dass sie die Übungen, die zum Teil auch jüngere Leute anstrengen würden, ohne Mühen vorturnt.
„Nach einer Aufwärmphase mit Streck- und Dehnübungen – ohne Stuhl – geht es schließlich in die Sitzposition. Danach beginnen spezielle Übungen für den gesamten Bewegungsapparat. Die gesamte Muskulatur des Körpers, angefangen von Extremitäten sowie Nacken-, Rücken- und Brustkorb wird gedehnt und gestreckt.
Fast alle der Teilnehmerinnen bestätigen, auf diese Weise ihre fast verlorene Beweglichkeit nach und nach wieder erhalten zu haben“, so Lange weiter.
Den wachsamen Augen der Übungsleiterin entgehe dabei nichts. So korrigiere sie – falls nötig – die Haltung ihrer Schützlinge. Doch nicht nur die Beweglichkeit des Körpers werde trainiert. Dank Augengymnastik werde auch die Sehkraft gestärkt. „Auffällig ist, mit wie viel Freude und Begeisterung die Frauen alle Übungen mitmachen, jede, so gut sie kann. Es wird niemand überfordert, und der Humor kommt auch nicht zu kurz“, konstatiert Irene Lange. Wer noch Lust hat, mitzumachen, der kann sich unter 0 24 43/28 69 bei Anneliese Conrads melden.
pp/Agentur ProfiPress
Die Mechernicherin weiß, dass auch immer mehr jüngere Menschen Schwierigkeiten mit dem Bewegungsapparat bekommen. Zum einen lägen dafür die Gründe in der Ernährung, die mit immer mehr Zusatzstoffen versetzt sei, zum anderen am Bewegungsmangel. Ihre Devise lautet daher: „Jede Bewegung ist besser als eine Schmerztablette.“

Bis zu 15 Damen zwischen 64 und 85 Jahren nehmen regelmäßig an der Stuhlgymnastik teil. Foto: Irene Lange/pp/Agentur ProfiPressSie selbst gibt dabei ein gutes Beispiel und präsentiert sich selbst im fortgeschrittenen Alter noch so beweglich und fit, dass sie die Übungen, die zum Teil auch jüngere Leute anstrengen würden, ohne Mühen vorturnt.
„Nach einer Aufwärmphase mit Streck- und Dehnübungen – ohne Stuhl – geht es schließlich in die Sitzposition. Danach beginnen spezielle Übungen für den gesamten Bewegungsapparat. Die gesamte Muskulatur des Körpers, angefangen von Extremitäten sowie Nacken-, Rücken- und Brustkorb wird gedehnt und gestreckt.
Fast alle der Teilnehmerinnen bestätigen, auf diese Weise ihre fast verlorene Beweglichkeit nach und nach wieder erhalten zu haben“, so Lange weiter.
Den wachsamen Augen der Übungsleiterin entgehe dabei nichts. So korrigiere sie – falls nötig – die Haltung ihrer Schützlinge. Doch nicht nur die Beweglichkeit des Körpers werde trainiert. Dank Augengymnastik werde auch die Sehkraft gestärkt. „Auffällig ist, mit wie viel Freude und Begeisterung die Frauen alle Übungen mitmachen, jede, so gut sie kann. Es wird niemand überfordert, und der Humor kommt auch nicht zu kurz“, konstatiert Irene Lange. Wer noch Lust hat, mitzumachen, der kann sich unter 0 24 43/28 69 bei Anneliese Conrads melden.
pp/Agentur ProfiPress
(5.7.2010)




















