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Seite an Seite mit den Profis

Montour
Mit diesem Trikot lief der Satzveyer Jung-Kicker Maurizio Magno bei einem Achtelfinal-Spiel der Fußball-WM an der Hand eines Profi-Kickers ein. Foto: privat/pp/Agentur ProfiPress

Satzveyer Jung-Kicker lief beim Achtelfinale mit auf

Der sechsjährige Maurizio Magno aus Satzvey durfte jetzt mit den Profifußballer bei der Weltmeisterschaft in Südafrika ins Royal Bafokeng Stadion Rustenberg einlaufen. Beim Achtelfinal-Spiel USA gegen Ghana zeigte die Fernsehkamera Maurizio, als er sich kurz zu dem ghanaischen Spieler hinter sich umdreht – zum 20-jährigen André Ayew, den die FIFA nach dem Match zum Mann des Spiels erklärte.

In den Genuss dieses kurzen, aber großartigen  Moments kam der Satzveyer Junge durch viel Glück: Er hatte an einem Wettbewerb teilgenommen, den eine große Fast-Food-Kette organisiert hatte. Kinder konnten sich mit einem persönlichen Kunstwerk um diese große Auszeichnung für junge Fußballfans bewerben. Maurizio Magno hatte sich für eine Art Collage entschieden und zusammen mit drei anderen Kindern aus Bitterfeld, Hamburg und Remscheid gewonnen.

Löwen
Der Satzveyer Maurizio Magno während des Besuchs eines südafrikanischen „Streichelzoos“ – mit Löwen. Foto: privat/pp/Agentur ProfiPress
Sein älterer Bruder war übrigens 2006 ebenfalls bei einem WM-Achtelfinalspiel mit eingelaufen – in Köln an der Seite eines ukrainischen Spielers.

Bereits zwei Tage vor dem Spiel trafen seine Mutter Kathrin Magno und er in Johannesburg ein. Eine Agentur organisierte die Flüge, die Reisebegleitung, die Unterkunft und Aktionen wie Kinderfußballspiele, eine Safari und den Besuch eines „Streichelzoos“ auf südafrikanisch – das heißt mit jungen Löwen.

Maske
Aus Südafrika brachte der Sechsjährige auch einige Souvenirs mit. Foto: privat/pp/Agentur ProfiPress
Während die vier deutschen (und ansonsten einheimischen) Kinder am Samstag ihren Auftritt als „Player Escort“ probten, genossen die Eltern einen weiteren Ausflug und fuhren danach im Bus – teilweise auf der „VIP-Spur“ (!) – zum Stadion nach Rustenburg. Dort waren Plätze in etwa zehnter Reihe für sie reserviert worden, wo sie mit ihrem Nachwuchs das 120-Minuten-Spiel und den 2:1-Sieg der Ghanaer erlebten.

„Für Maurizio war der ganze Trubel zeitweise sehr viel. Er war aber sehr beeindruckt, nicht nur vom zentralen Ereignis, sondern unter anderem auch von den Löwen“, berichtete Kathrin Magno. Ihr Sohn, der selbst bei den Bambini des SSC Satzvey kickt, meinte wiederum stolz: „Ich habe allen Spielern aus Ghana die Hand gegeben – und sogar dem Trainer. Und ich habe mich mit Kevin Prince Boateng unterhalten!“

pp/Agentur ProfiPress

(2.7.2010)