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Größte Freiland-Photovoltaikanlage der Eifel eröffnet

Georg und Susanne Schmiedel, Dieter Hinze, Alexander Böhmer und Uwe Czypirski

Inmitten eines riesigen Solarparks freuen sich Georg Schmiedel, „F&S solar concept”-Geschäftsführer, seine Frau Susanne Schmiedel, Dieter Hinze, ene-Geschäftsführer, Alexander Böhmer, Teamleiter bei der ene, und Uwe Czypirski, Technischer Geschäftsführer „F&S solar concept”, über die erfolgreiche Zusammenarbeit beim Projekt „Sun Park Herhahn“. Foto: gte/pp/Agentur ProfiPress

Der Satzveyer Georg Schmiedel, Geschäftsführer des Euskirchener Solarspezialist „F&S solar concept“, hat zusammen mit Energie Nordeifel in rekordverdächtiger Zeit 5852 Solarmodule im „Sun Park Herhahn“ errichtet

Die derzeit größte Freiland-Photovoltaikanlage der Eifel ist am Mittwochmorgen offiziell eröffnet worden: Dieter Hinze, Geschäftsführer der Energie Nordeifel (ene), ene-Teamleiter Alexander Böhmer und Generalunternehmer Georg Schmiedel, Geschäftsführer der Euskirchener Solarfirma „F&S solar concept“, präsentierten die 5852 Solarmodule des „Sun Parks Herhahn“. Der Satzveyer Georg Schmiedel hat auch schon auf diversen Dächern der Stadt Mechernich wie beispielsweise auf der Grundschule Satzvey für sauberen Solarstrom gesorgt.
Sun Park Herhahn
Insgesamt 5852 Solarmodule auf rund 29 000 Quadratmetern haben eine Leistung von 1350 Kilowatt-Peak und können damit rechnerisch 370 Haushalte mit Strom versorgen. Foto: gte/pp/ Agentur ProfiPress
Der Solarpark ist am Rande des Gewerbegebiets Herhahn auf rund 29 000 Quadratmeter in Rekordzeit entstanden. Er soll etwa 1 260 000 Kilowattstunden Strom im Jahr erzeugen, versorgt damit rechnerisch etwa 370 Haushalte – und spart dabei jährlich über 800 Tonnen Kohlenstoffdioxid gegenüber herkömmlicher Stromerzeugung ein.

Dieter Hinze zeigte sich bei der Eröffnung schlichtweg begeistert – nicht  nur vom Ergebnis, sondern auch von der problemlosen Umsetzung: „Normalerweise gibt es immer Probleme, die ich lösen muss – diesmal brauchte ich nichts zu tun als Unterschriften zu leisten!“

Georg Schmiedel
„F&S solar concept”-Geschäftsführer Georg Schmiedel berichtete, dass sich auch nach Senkung der staatlich garantierten Einspeisevergütung neue Photovoltaikanlagen lohnen. Foto: gte/pp/Agentur ProfiPress
Das sei zu einem großen Teil das Verdienst des Generalunternehmers „F&S solar concept“, der reichlich Erfahrung mit Solar-Großprojekten hat. Alexander Böhmer berichtete: „In nur sechs Wochen und neun Tage vor dem angestrebten Termin hat »F&S solar concept« in die grüne Wiese diese Anlage errichtet!“

Auch die Stadtverwaltung Schleiden und die Baugenehmigungsbehörde des Kreises lobte er für die zügige Bearbeitung – denn die Zeit drängte, wie Böhmer sagte: „Im November hatten wir die Idee, im Dezember haben wir mit der Planung begonnen und eine Fläche gesucht: Dann holte uns die Entscheidung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen ein.“ Denn der verkündete, dass die staatlich garantierte Einspeisevergütung für Solarstrom ab dem 1. Juli 2010 deutlich reduziert werden solle.

„Also wurde es recht sportlich, aber wir haben es rechtzeitig geschafft!“, so Böhmer. Im März konnten die Pachtverträge für das Gelände unterzeichnet werden, im April kam die Baugenehmigung.

Dann sei das Team von „F&S solar concept“ mit gleich 30 eigenen Monteuren angerückt, um das Projekt vor der Frist stemmen zu können. Und haben dabei allein 45 000 Meter Gleichstromleitung und 6 000 Meter Hauptleitung verlegt, wie Uwe Czypiorski, Technischer Geschäftsführer bei den Euskirchener Solarspezialisten, sagte. Bereits am 22. Juni konnte der Solarpark in Herhahn an Netz gehen.

Begrünte Fläche Sun Park Herhahn
Der „Sun Park Herhahn“ ist begrünt und dient so gleichzeitig als Lebensraum für viele Kleintiere. Foto: gte/pp/Agentur ProfiPress
Was „F&S solar concept”-Geschäftsführer Georg Schmiedel immer wieder fasziniere, sei die schier unendlicher Energie der Sonne: „In dem einen Monat, den die Anlage jetzt am Netzt ist, hat sie bereits 212 000 Kilowattstunden Strom erzeugt – sauber, sicher, geräuschlos und dezentral.“ Es müssten keine fossilien Brennstoffe unter hohen Risiken abgebaut und über tausende Kilometer transportiert werden, sondern der Strom werde da erzeugt, wo er gebraucht wird. Auch ansonsten ist die Anlage umweltfreundlich: Die Fläche ist begrünt und die Einzäunung so errichtet, das Kleintiere dort drunter durchschlüpfen können.

pp/Agentur ProfiPress

(23.7.2010)