Logo der Stadt Mechernich
Bilderleiste Kopf
Blauer Kasten
  Stadtplan // eCards // Impressum // Datenschutz // Sitemap // English
 
   Kontakt // Gästebuch
 

Freiwillige schufen Dorfplatz in Kommern

Einsegnung des Dr.-Josef-Tils-Kommunikationsplatzes in Kommern
Den von Freiwilligen erstellten „Dr.-Josef-Tils-Kommunikationsplatz“ segneten jetzt der evangelische Pfarrer Michael Stöhr (Mitte links) und sein katholischer Mitbruder Burkhard Möller (rechts daneben) unter den Augen von Dr. Herbert Tils (4.v.r.), Dr. Hans-Peter Schick, Bürgermeister der Stadt Mechernich (4.v.l.) und Rolf Klöcker (3.v.l.), Geschäftsführer im Roten Kreuz im Kreis Euskirchen und Vorsitzender der Mechernicher Rotkreuzler, ein. Foto: Franz-Josef Vogt/pp/ Agentur ProfiPress
Mit einem zweitägigen Fest weihte das Team um Dr. Herbert Tils den neu entstandenen „Dr.-Josef-Tils-Kommunikationsplatz“ ein

Einen Ort der Begegnung schaffte das Team um den Kommerner Sportarzt Dr. Josef Tils in rund einem Jahr Arbeit und 4000 Arbeitsstunden an der Dr.Josef-Tils-Straße in Kommern. Der Platz wurde nach dem Vater des Arztes benannt, der ebenfalls als Mediziner in Kommern tätig war. Ihm zum Andenken kaufte Herbert Tils kurzerhand zwei Grundstücke an der nach seinem Vater benannten Straße und verwandelte sie mit Freiwilligen in einen Dorfplatz.

Mit einem zweitägigen Fest weihte das Team um Dr. Herbert Tils den neu entstandenen „Dr.-Josef-Tils-Kommunikationsplatz“ ein.

Dr. Herbert Tils und Gattin Dorothee sowie die „Kommunikations-Initiative“, vertreten durch Ralf Iskra und Richard Ströder, hatten alle Kommerner Bürger zur offiziellen Eröffnung eingeladen, wie der Journalist Franz-Josef Vogt in der „Kölnischen Rundschau“ schrieb: „Die ließen sich nicht zwei Mal bitten, und nahmen trotz der Hitze in großer Zahl an der Einweihungsfeier teil. Der evangelische Pfarrer Michael Stöhr und sein katholischer Mitbruder Burkhard Möller spendeten der attraktiv gestalteten Anlage den kirchlichen Segen.“

Dr. Hans-Peter Schick, Bürgermeister der Stadt Mechernich, lobte das Engagement der Freiwilligen: „Sie haben eine wirklich tolle Sache geschaffen. Der Dr.-Josef-Tils-Platz ist das Ergebnis einer starken Gemeinschaft. Es ist so wichtig, dass eine Gemeinschaft lebt!“

Brunnen am Dr.-Josef-Tils-Kommunikationsplatz in Kommern
Zu dem Platz gehört auch ein Brunnen inmitten der vielen Kieswege und Beete. Foto: Franz-Josef Vogt/pp/Agentur ProfiPress
Herbert Tils und der Initiative sowie allen beteiligten Helfern, Spendern und Sponsoren könne man nur Hochachtung zollen.

Entstanden ist ein Platz mit Beeten, Steinwegen, einem Brunnen und zahlreichen Sträuchern. Vier Bänke laden zum Verweilen ein. Das Kommerner Tambourcorps „Einigkeit“ und der Männergesangverein sorgten für den passenden musikalischen Rahmen beim einweihungsfest und stimmten angesichts der hochsommerlichen Temperaturen auch das ein oder andere Trinklied an.

Kinderliedermacher Uwe Reetz begeisterte die „Pänz“, die sich trotz der Hitze auch noch an eine „Olympiade wagten. Die „Silverado“- und „Old-Square-Dancer“ unterhielten die Gäste mit Line-Dance-Demonstrationen.

Dr. Josef Tils war von 1943 bis 1963 Arzt in Kommern. Sein Sohn Dr. Herbert Tils, der heute in Kommern eine Praxis für Allgemein- und Sportmedizin sowie Naturheilverfahren betreibt, sorgte dafür, dass in Kommern ein Platz nach seinem Vater benannt wurde. Der verunglückte 1963 im Alter von 51 Jahren tödlich. Zu dieser Zeit war Sohn Herbert erst 13 Jahre alt – er befand sich mit in dem Wagen, rutschte zwischen die Sitze und überlebte. Wie Herbert Tils berichtete, war sein Vater in Kommern sehr beliebt.  Manchmal habe er auf die Behandlungsgebühr verzichtet und sich stattdessen in Naturalien bezahlen lassen.

pp/Agentur ProfiPress

(12.7.2010)