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Chinesinnen tanzten sich in die Herzen der Mechernicher

Chinesinnen in Tanzkostümen
Die jungen Chinesinnen begeisterten nicht nur durch ihre herrlich bunten Kostüme, sondern auch durch ihre gekonnten tänzerischen Darbietungen. Foto: Hoffmann/pp/Agentur ProfiPress
Zum ersten Mal kamen Schülerinnen und Schüler der Partnerschule aus der chinesischen Stadt Zhengzhou in die Stadt am Bleiberg, um das Gymnasium Am Turmhof zu besuchen – Am Freitag überraschte man sich gegenseitig mit zahlreichen kulturellen Darbietungen

Zu einem „Internationalen Kulturabend“ lud das Gymnasium Am Turmhof am vergangenen Freitag in die Aula ein. Dort begrüßten zahlreiche Schüler, Lehrer und Schulleiter Josef van de Gey vor allem die Gäste der neuen Partnerschule aus der chinesischen Stadt Zhengzhou.
„Wegen eines längeren Zwischenstopps in Dubai hatten die 16 chinesischen Schüler und die vier Lehrkräfte bei ihrer Ankunft in Mechernich bereits eine 48-stündige Reise hinter sich“, berichtet Claudia Hoffmann im „Kölner Stadt-Anzeiger“. Für ihre Strapazen seien sie jedoch belohnt worden.

Drei Chinesinnen warten auf ihren Auftritt

Fertig geschminkt warten diese drei Grazien auf ihren Auftritt. Die Tänzerinnen rückten in Mechernich zusammen mit ihrer Balletmeisterin an. Der Besuch in Mechernich war für sie eine Belohnung, dass sie neulich die nationalen innerschulischen Tanz-Meisterschaften in China gewonnen haben. Foto: Hoffmann/pp/Agentur ProfiPress
Die Jahrgangsstufe 6 unter der Leitung von Musiklehrerin Vladislava Koll begrüßte die Gäste mit dem Lied „Drei Wünsche frei“, Matthias Latzke und Kalle Düsterhöft erzählten mit der Gitarre die Geschichte vom „Gelben Fluss“. Unter der Regie von Frank Molderings widmeten sich die Schüler der 6c in einem Theaterstück dem Thema Freundschaft. Schülerin Laura Offenhäuser erfreute die Herzen mit einer Interpretation des chinesischen Liebeslieds „Jasmin“. Auch die Gäste hatten viele musikalische Geschenke im Gepäck.

„Die Reise nach Deutschland, so übersetzte Dolmetscherin Wu Hunxiao, war für die Schüler gleichzeitig eine Belohnung dafür, dass sie kürzlich die nationalen innerschulischen Meisterschaften in China gewonnen hatten“, so Hoffmann weiter.

Und bereits nach dem ersten Tanz habe man auch gewusst, warum.

Die chinesischen Gäste, so übersetzte die Dolmetscherin, hätten sich in Mechernich von Anfang an wohlgefühlt. Neben der Gastfreundschaft wurde vor allem die „Natur mit ihrem üppigen Grün“ gelobt.

Chinesinnen beim Tanz
Das perfekte Lächeln gehört zu jedem Auftritt dazu und wird genau so einstudiert wie die komplette Choreographie. Foto: Hoffmann/pp/Agentur ProfiPress
Der Dialog mit Schulen aus aller Welt ist am GAT seit 30 Jahren selbstverständlich. Seit 27 Jahren pflegt man einen Schüleraustausch mit England. In den Folgejahren kam die französischen Partnerstadt Nyons dazu. Finnland folgte im Jahr 2002, und im vergangenen November machten sich van de Gey und Projektleiter Hartmut Melenk erstmals auf die Reise in die 8 000 Kilometer entfernte zentralchinesische Provinz Henan.

pp/Agentur ProfiPress

(13.7.2010)