525 Eifeler kamen zum Blutspendemarathon

Insgesamt 525 Spender kamen am Sonntag zum Blutspendemarathon in die Zikkurat-Veranstaltungshalle „Z4“ und gaben einen halben Liter ihres Blutes. Foto: gte/pp/Agentur ProfiPressBeim „Aderlass-Event“ des Roten Kreuzes in der Zikkurat-Veranstaltungshalle „Z4“ ließen sich auch 104 Erstspender einen halben Liter Blut „abzapfen“ – Gutscheine von Zikkurat-Geschäftsleuten und Reise von Zikkurat-Betreiber Johann Josef Wolf
Wo sonst im bunten Laserlicht die Bässe wummern und die Tanzfläche kocht, flossen am vergangenen Sonntag mehr als 250 Liter Blut für den guten Zweck: Zum fünften Blutspendemarathon des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen kamen 525 Blutspender in die Zikkurat-Veranstaltungshalle „Z4“.
„Darunter waren stolze 104 Erstspender, und die sind besonders wichtig“, erklärte Winfried Klippel, Erstspenderbeauftragter der Rotkreuzler. Denn da altersbedingt immer wieder Dauerspender ausscheiden und die älteren Spender im Schnitt auch noch wesentlich öfter zur Blutspende gehen als Neuspender, werden für jeden scheidenden Spender statistisch drei neue gebraucht.

Ein starkes Team aus Rotkreuzlern und den Verantwortlichen der Kultur- und Freizeitfabrik Zikkurat steht hinter dem Blutspendemarathon: Rolf Klöcker (2.v.l.), Rotkreuz-Geschäftsführer, bedankte sich besonders bei Zikkurat-Betreiber Johann Josef Wolf (4.v.l.) für die kostenlose Überlassung der Räumlichkeiten. Foto: Franz-Josef Vogt/pp/Agentur ProfiPressDie Rotkreuzler Edeltraut Engelen und Thomas Heinen hatten das „Aderlass-Event“ organisiert und zeigten sich sehr zufrieden mit Ablauf und Resonanz. Heinen: „Alles war sehr entspannt, ohne Stress und Hektik. Die Blutspender kamen stetig den gesamten Tag über, so dass es keine großen Wartezeiten gab.“ Besonders lobte er das Team der „Z4“ um Alexander Koser: „Als wir um acht Uhr ankamen, war alles perfekt vorbereitet. Um 9 Uhr hatten wir schon nichts mehr zu tun!“ Wie seit Beginn der Blutpendemarathon-Reihe vor fünf Jahren habe Johann Josef Wolf, Betreiber der Zikkurat, die Räumlichkeiten für den guten Zweck wieder kostenlos zur Verfügung gestellt. Er zeigte seine Unterstützung auch dadurch, dass er trotz engen Terminkalenders persönlich zu dem „Massen-Aderlass“ kam.
Und Johann Josef Wolf legte noch einen besonderen Anreiz für die Erstspender drauf: Er stiftete einen Reisegutschein über 500 Euro, der unter allen Erstspendern verlost wurde. Glückliche Gewinnerin wurde Petra Chelmoski aus Satzvey. Gewonnen haben aber eigentlich alle Spender:

Die Männer und Frauen der Feuerwehr Obergartzem sind seit Jahren treue Blutspender beim Blutspendemarathon in der Zikkurat und wurden wieder teilnehmerstärkste Gruppe – als Belohnung gibt es einen Bowlingabend im Firmenicher Bowling- und Entertainmentcenter „Big Bowl“. Foto: gte/pp/Agentur ProfiPressDenn abgesehen von ihrem Einsatz als potentielle Lebensretter und der guten Verköstigung aus der Feldküche der Rotkreuzler bekamen sie noch Gutscheine von den Geschäftsleuten der Kultur- und Freizeitfabrik Zikkurat.
Und Petra Klostermann vom Zentrum für Transfusionsmedizin bemerkte: „Im Grunde haben sogar alle Bundesbürger etwas von der tollen Bereitschaft der Eifeler hier. Denn wenn wir für die Blutkonserven Geld zahlen müssten, um Spender zu bekommen, würde das im Gesundheitssystem umgelegt werden!“ Und das hieße im Klartext: Die Krankenkassenbeiträge würden sich erhöhen.
Rolf Klöcker, Geschäftsführer beim Roten Kreuz im Kreis Euskirchen und Vorsitzender des Rotkreuz-Ortsvereins Mechernich, schwärmte: „Das ist schon eine großartige Sache hier in der Veranstaltungshalle. Ich freue mich, dass so viele Menschen für den guten Zweck an einem Strang ziehen.“

Rolf Klöcker, Rotkreuz-Geschäftsführer, kam gleich mit seiner gesamten Familie zum Blutspendemarathon. Foto: gte/pp/Agentur ProfiPressRund 100 Helfer vom Roten Kreuz waren im Einsatz, dazu 50 Kräfte vom Blutspendedienst. Dr. Hans-Peter Schick, Bürgermeister der Stadt Mechernich, stellte sich ebenso in die Blutspender-Schlange wie Rolf Klöcker und die vielen anderen Eifeler. Komplette Löschgruppen und andere Vereine rückten ebenfalls zum Aderlass an.
Teilnehmerstärkste Gruppen wurden die Löschgruppe Obergartzem, die Feuerwehr aus Marmagen und das Technische Hilfswerk (THW) Euskirchen: Sie dürfen sich über einen kostenlosen Bowlingabend im Firmenicher Bowling- und Entertainmentcenter „Big Bowl“ freuen.
pp/Agentur ProfiPress
(26.7.2010)

Ein starkes Team aus Rotkreuzlern und den Verantwortlichen der Kultur- und Freizeitfabrik Zikkurat steht hinter dem Blutspendemarathon: Rolf Klöcker (2.v.l.), Rotkreuz-Geschäftsführer, bedankte sich besonders bei Zikkurat-Betreiber Johann Josef Wolf (4.v.l.) für die kostenlose Überlassung der Räumlichkeiten. Foto: Franz-Josef Vogt/pp/Agentur ProfiPressDie Rotkreuzler Edeltraut Engelen und Thomas Heinen hatten das „Aderlass-Event“ organisiert und zeigten sich sehr zufrieden mit Ablauf und Resonanz. Heinen: „Alles war sehr entspannt, ohne Stress und Hektik. Die Blutspender kamen stetig den gesamten Tag über, so dass es keine großen Wartezeiten gab.“ Besonders lobte er das Team der „Z4“ um Alexander Koser: „Als wir um acht Uhr ankamen, war alles perfekt vorbereitet. Um 9 Uhr hatten wir schon nichts mehr zu tun!“ Wie seit Beginn der Blutpendemarathon-Reihe vor fünf Jahren habe Johann Josef Wolf, Betreiber der Zikkurat, die Räumlichkeiten für den guten Zweck wieder kostenlos zur Verfügung gestellt. Er zeigte seine Unterstützung auch dadurch, dass er trotz engen Terminkalenders persönlich zu dem „Massen-Aderlass“ kam.
Und Johann Josef Wolf legte noch einen besonderen Anreiz für die Erstspender drauf: Er stiftete einen Reisegutschein über 500 Euro, der unter allen Erstspendern verlost wurde. Glückliche Gewinnerin wurde Petra Chelmoski aus Satzvey. Gewonnen haben aber eigentlich alle Spender:

Die Männer und Frauen der Feuerwehr Obergartzem sind seit Jahren treue Blutspender beim Blutspendemarathon in der Zikkurat und wurden wieder teilnehmerstärkste Gruppe – als Belohnung gibt es einen Bowlingabend im Firmenicher Bowling- und Entertainmentcenter „Big Bowl“. Foto: gte/pp/Agentur ProfiPressDenn abgesehen von ihrem Einsatz als potentielle Lebensretter und der guten Verköstigung aus der Feldküche der Rotkreuzler bekamen sie noch Gutscheine von den Geschäftsleuten der Kultur- und Freizeitfabrik Zikkurat.
Und Petra Klostermann vom Zentrum für Transfusionsmedizin bemerkte: „Im Grunde haben sogar alle Bundesbürger etwas von der tollen Bereitschaft der Eifeler hier. Denn wenn wir für die Blutkonserven Geld zahlen müssten, um Spender zu bekommen, würde das im Gesundheitssystem umgelegt werden!“ Und das hieße im Klartext: Die Krankenkassenbeiträge würden sich erhöhen.
Rolf Klöcker, Geschäftsführer beim Roten Kreuz im Kreis Euskirchen und Vorsitzender des Rotkreuz-Ortsvereins Mechernich, schwärmte: „Das ist schon eine großartige Sache hier in der Veranstaltungshalle. Ich freue mich, dass so viele Menschen für den guten Zweck an einem Strang ziehen.“

Rolf Klöcker, Rotkreuz-Geschäftsführer, kam gleich mit seiner gesamten Familie zum Blutspendemarathon. Foto: gte/pp/Agentur ProfiPressRund 100 Helfer vom Roten Kreuz waren im Einsatz, dazu 50 Kräfte vom Blutspendedienst. Dr. Hans-Peter Schick, Bürgermeister der Stadt Mechernich, stellte sich ebenso in die Blutspender-Schlange wie Rolf Klöcker und die vielen anderen Eifeler. Komplette Löschgruppen und andere Vereine rückten ebenfalls zum Aderlass an.
Teilnehmerstärkste Gruppen wurden die Löschgruppe Obergartzem, die Feuerwehr aus Marmagen und das Technische Hilfswerk (THW) Euskirchen: Sie dürfen sich über einen kostenlosen Bowlingabend im Firmenicher Bowling- und Entertainmentcenter „Big Bowl“ freuen.
pp/Agentur ProfiPress
(26.7.2010)

Foto: Franz-Josef Vogt/pp/Agentur ProfiPress
Petra Chelmowski (3.v.r.) gewann den von Zikkurat-Betreiber Johann Josef Wolf gestifteten Reisegutschein über 500 Euro.




















