400 Senioren schwangen die Stöcke

Etwa 400 Senioren machten sich im Kommerner Mühlenpark für eine gut zehn Kilometer lange Nordic-Walking-Tour um das LVR-Freilichtmuseum Kommern auf. Foto: gte/pp/Agentur ProfiPressBei den „Walking Days“ starteten zahlreiche Teilnehmer der Generation 60+ vom Kommerner Mühlenpark aus zur Nordic-Walking-Strecke „Eifeltor-Panorama-Route“
Über 400 Teilnehmer starteten am Dienstagmorgen vom Mühlenpark Kommern aus zu einer Nordic-Walking-Tour. Das Besondere dabei: Nicht jugendliche Athleten, sondern hauptsächlich die Generation 60+ machte sich auf den gut zehn Kilometer langen Rundweg um das LVR-Freilichtmuseum Kommern auf. Organisiert hatte den Lauf mit den charakteristischen Stöcken der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS). Die Tour fand auf der „Eifeltor-
Vor der Tour auf der Nordic-Walking-Strecke „Eifeltor-Panorama-Route“ machten sich die Teilnehmer warm. Foto: gte/pp/Agentur ProfiPressPanorama-Route“ statt, einer der sechs speziellen Nordic-Walking-Routen im Stadtgebiet Mechernich, die das Team der Touristik-Agentur Mechernich ausgeklügelt hat. Die „Walker“ kamen aus dem gesamten Gebiet des VRS, denn für Inhaber des speziellen Tickets „Aktiv 60“ für bewegungsfreudige Menschen ab 60 Jahre war die Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kostenlos, ebenso wie der von professionellen Trainern des Deutschen Nordic-Walking-Verbandes (DNV) begleitete Lauf selbst sowie eine Wegzehrung, bestehend aus Obst, Mineralwasser und
Nordic-Walking-Trainerin Irmgard Förster vom Deutschen Nordic-Walking-Verband zeigte Interessierten die richtige Technik. Bei dem Lauf selbst lief sie mit weiteren neun Trainern mit, um die verschiedenen Leistungsstufen zu begleiten. Foto: gte/pp/Agentur ProfiPressTraubenzucker. Vor dem Start brachte Ausbilderin Irmgard Förster (63) Interessierten noch in einem Schnupperkursus die richtige Lauftechnik bei. „Die nennt sich Alfa und wird in einem Sieben-Schritte-Programm beigebracht“, berichtete der „Headcoach“ beim DNV. Wichtig seien die Aufrichtung beim Nordic-Walking, der lange Arm und die richtige Länge der Stöcke: „Dann belastet das Nordic Walking den Körper auf richtige und gesunde Weise, denn der Körper braucht Belastung, nur eben die funktional richtige.“ Auch die optimale Schrittlänge bringt Förster ihren Schützlingen bei. Direkt vor dem Lauf moderierte sie von einer kleinen Bühne aus ein Aufwärmprogramm, ehe sie die zahlreichen Läufer auf den Weg schickte. Irmgard Förster habe relativ spät mit dem Nordic-Walking angefangen, aber sofort Feuer gefangen: „2001 habe ich zum ersten Mal zu den Stöcken gegriffen, 2002 war ich schon Ausbilderin“, erzählte sie begeistert. Diesen Sport könne man bis ins hohe Alter ausüben, die richtige Technik dazu solle man sich aber beibringen lassen, damit man sich auch wirklich gesund und mit dem gesamten Körper bewegt. Zehn Trainer gingen die „Eifeltor-Panorama-Route“ mit, ein Trainer blieb immer der letzte Läufer, damit niemand im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke bleiben konnte. Für die Sicherheit begleitete außerdem ein Rettungswagen des Roten
Vor dem Start bekamen die Läufer noch eine Wegzehrung, bestehend aus Obst, Mineralwasser und Traubenzucker. Foto: gte/pp/Agentur ProfiPressKreuzes im Kreis Euskirchen die sportlichen Senioren. Der Erlös des T-Shirt-Verkaufs bei der Veranstaltung geht an den Verein „Bunter Kreis“, der sich um schwerstkranke Kinder und ihre Eltern kümmert. Bereits seit mehreren Jahren organisiert der VRS die „Walking Days“ an wechselnden Orten und bewegt somit die Menschen nicht nur mit den „Öffentlichen“. Wie VRS-Pressesprecher Holger Klein mitteilte, erfreuen sich die „Walking Days“ großer Beliebtheit: „Wir veranstalten den Lauf zum ersten Mal in Mechernich, die Resonanz ist sehr gut und die Stimmung super!“
pp/Agentur ProfiPress
(08.06.2010)




















