Fahrzeuge im Wert von 460 000 Euro übergeben

Landrat Günter Rosenke (Bildmitte, links) übergab die Schlüssel für die neuen Fahrzeuge symbolisch an die ärztliche Leiterin des Rettungsdienstes im Kreis Euskirchen, Dr. Gisela Neff. Foto: Bernhard Romanowski/pp/Agentur ProfiPressZahl der Einsätze des Kreis-Rettungsdienstes steigt beständig – Tondorfer Rettungswagen fuhr in sieben Jahren 390 000 Kilometer – Neue Fahrzeuge können von der Leitstelle per GPS geortet werden – „Patientenfreundliches Automatikgetriebe“
Glaubt man Landrat Günter Rosenke, so sollen sich Patienten früher schon einmal darüber beschwert haben, dass eine Fahrt in einem Rettungswagen des Kreis-Rettungsdienstes ein recht holpriges Vergnügen gewesen sei. Doch solche Fahrten gehören ab sofort der Vergangenheit an.
„Im Beisein zahlreicher Gäste übergab der Landrat am Mittwoch an der Mechernicher Rettungswache fünf nagelneue Gefährte an den Rettungsdienst des Kreises“, berichtet Bernhard Romanowski jetzt im „Kölner Stadt-Anzeiger“. Die neuen Fahrzeuge seien nicht nur mit „patientenfreundlichem Automatikgetriebe“ ausgestattet, sondern hätten auch ansonsten noch einiges zu bieten, was dem modernen Rettungswesen und den besonderen Ansprüchen im Flächenkreis Euskirchen gerecht werde.
Übergeben wurden drei Rettungswagen (RTW), die von den Standorten in Euskirchen, Tondorf und Rescheid aus zum Einsatz kommen werden. Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ weiter: „Zudem konnte Udo Crespin als Chef des Kreis-Rettungsdienstes die Schlüssel für einen Notarztwagen für den Standort im Mechernicher Kreiskrankenhaus sowie für ein Führungsfahrzeug für den Leitenden Notarzt (am jeweiligen Einsatzort) in Empfang nehmen.“ Laut Landrat Rosenke belaufe sich der Gesamtwert der fünf Fahrzeuge auf rund 460 000 Euro, wobei ein Rettungswagen mit etwa 120 000 Euro und ein Notarztwagen mit knapp 55 000 Euro zu veranschlagen sei. Doch zur Rettung von Leben, so der Landrat, sei jeder Cent gerechtfertigt.

Michael Brüders (rechts) von der Rettungswache Tondorf erläuterte das medizintechnische Innenleben der neuen Rettungswagen. Foto: Bernhard Romanowski/pp/Agentur ProfiPressUdo Crespin wies darauf hin, dass die Autos auch über eine entsprechend starke Motorisierung verfügten, um den Ansprüchen des Geländes etwa im Höhengebiet und im Winter gerecht zu werden. Die Zahl der Einsätze des Kreis-Rettungsdienstes, so teilte er mit, steige beständig, die Anzahl der reinen Krankentransporte stagniere dagegen seit einigen Jahren.
„Zur Laufleistung der alten Fahrzeuge nannte Crespin als Beispiel den Rettungswagen der Station in Tondorf, der in sieben Jahren 390 000 Kilometer zurücklegte“, so Romanowski.
„Das Mechernicher Notarzteinsatzfahrzeug, das gegen einen Audi A 6 mit permanentem Allradantrieb getauscht wurde, hat in sieben Jahren ebenfalls 270 000 Kilometer auf dem Tacho angesammelt“, berichtet Bernd Zimmermann in der „Kölnischen Rundschau“.
In den neuen Fahrzeugen seien die Daten der Leitstelle direkt abrufbar, so Romanowski weiter. Alle fünf Autos könnten von der Leitstelle per GPS geortet und ihr Einsatz daher noch effektiver koordiniert werden, habe Crespin mitgeteilt.
In acht bis zwölf Minuten, so zitiert Zimmermann Crespin, könne man im Kreis Euskirchen jeden Einsatzort erreichen. Das schaffe der Rettungsdienst in 95 Prozent aller Fälle.
pp/Agentur ProfiPress
Übergeben wurden drei Rettungswagen (RTW), die von den Standorten in Euskirchen, Tondorf und Rescheid aus zum Einsatz kommen werden. Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ weiter: „Zudem konnte Udo Crespin als Chef des Kreis-Rettungsdienstes die Schlüssel für einen Notarztwagen für den Standort im Mechernicher Kreiskrankenhaus sowie für ein Führungsfahrzeug für den Leitenden Notarzt (am jeweiligen Einsatzort) in Empfang nehmen.“ Laut Landrat Rosenke belaufe sich der Gesamtwert der fünf Fahrzeuge auf rund 460 000 Euro, wobei ein Rettungswagen mit etwa 120 000 Euro und ein Notarztwagen mit knapp 55 000 Euro zu veranschlagen sei. Doch zur Rettung von Leben, so der Landrat, sei jeder Cent gerechtfertigt.

Michael Brüders (rechts) von der Rettungswache Tondorf erläuterte das medizintechnische Innenleben der neuen Rettungswagen. Foto: Bernhard Romanowski/pp/Agentur ProfiPressUdo Crespin wies darauf hin, dass die Autos auch über eine entsprechend starke Motorisierung verfügten, um den Ansprüchen des Geländes etwa im Höhengebiet und im Winter gerecht zu werden. Die Zahl der Einsätze des Kreis-Rettungsdienstes, so teilte er mit, steige beständig, die Anzahl der reinen Krankentransporte stagniere dagegen seit einigen Jahren.
„Zur Laufleistung der alten Fahrzeuge nannte Crespin als Beispiel den Rettungswagen der Station in Tondorf, der in sieben Jahren 390 000 Kilometer zurücklegte“, so Romanowski.
„Das Mechernicher Notarzteinsatzfahrzeug, das gegen einen Audi A 6 mit permanentem Allradantrieb getauscht wurde, hat in sieben Jahren ebenfalls 270 000 Kilometer auf dem Tacho angesammelt“, berichtet Bernd Zimmermann in der „Kölnischen Rundschau“.
In den neuen Fahrzeugen seien die Daten der Leitstelle direkt abrufbar, so Romanowski weiter. Alle fünf Autos könnten von der Leitstelle per GPS geortet und ihr Einsatz daher noch effektiver koordiniert werden, habe Crespin mitgeteilt.
In acht bis zwölf Minuten, so zitiert Zimmermann Crespin, könne man im Kreis Euskirchen jeden Einsatzort erreichen. Das schaffe der Rettungsdienst in 95 Prozent aller Fälle.
pp/Agentur ProfiPress
(17.6.2010)




















