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Wie geht die Bustür von außen auf?

Loeschgruppe Nettersheim vor Reisebus von Schaefer-Reisen mit Geschaeftsfuehrer Guido Bauer (links)
Die Löschgruppe Nettersheim konnte beim Mechernicher Busunternehmen „Schäfer Reisen“ üben, wie man bei den verschiedensten Busmodellen im Notfall Menschenleben retten kann. Foto: Feuerwehr Nettersheim/pp/Agentur ProfiPress
Nettersheimer Feuerwehr übt beim Mechernicher Busunternehmen „Schäfer Reisen“, wie man bei Busunglücken vorgeht

Wenn es um Menschenleben geht, ist Geschwindigkeit oft der entscheidende Faktor. Um auch im Falle eines Busunglücks mit bis zu 150 Passagieren schnell und sicher helfen zu können, ermöglichte das Mechernicher Busunternehmen „Schäfer Reisen“ jetzt der Löschgruppe Nettersheim, sieben verschiedene Bustypen genau unter die Lupe zu nehmen und an ihnen zu üben.
Der Nettersheimer Gemeinde-brandinspektor Winfried Dederichs: „Wer weiß denn schon, wie eine Bustür von außen geöffnet werden kann, wenn der Fahrer nicht mehr

Feuerwehr nehmen das Innere eines Reisebusses unter die Lupe
Räumliche Enge, verschiedene Antriebstechniken und Notausstiege: Damit die Feuerwehr im Notfall schnell helfen kann, durfte die Löschgruppe Nettersheim sieben verschiedene Busmodelle bei „Schäfer Reisen“ in Mechernich unter die Lupe nehmen. Foto: Feuerwehr Nettersheim/pp/Agentur ProfiPress
ansprechbar ist. Oder wie man den Motor abstellt, wenn das Zündschloss nicht zugänglich ist?“ Die verschiedenen Busmodelle hätten dazu noch vollkommen unterschiedliche Sicherheitstechnik. „An manchen Bussen läuft der Motor sogar weiter, wenn die Stromversorgung abgestellt ist – sogar wenn die Kraftstoffzufuhr unterbrochen ist, kann die Maschine noch durch die Kraftstofffilter-Vorräte einige Minuten in Betrieb bleiben“, so Dederichs. Bei auslaufendem Benzin etwa steigt dadurch die Explosionsgefahr. Auch wo sich Notausstiege befinden, wo die Batterie ist und der Stromhauptschalter wurde den „Floriansjüngern“ gezeigt. Technische Besonderheiten wie der Betrieb mit Erdgas oder sogar Wasserstoff gehörten ebenso zu der Schulung wie besondere Gefahrenpunkte und wie man Opfer trotzt der räumlichen Enge im Bus sicher retten kann. Gemeindebrandinspektor Dederichs: „Die Feuerwehrleute waren erstaunt und begeistert zugleich – und dankbar, das Schäfer Reisen eine so wichtige Schulung ermöglicht hat!“

pp/Agentur ProfiPress

(14.06.2010)