Katz-und-Maus-Spiel um einen Tyrannen
Das aktuelle Ensemble des 1901 gegründeten Glehner Theatervereins "Eintracht" absolviert am zweiten Maiwochenende einen Aufführungsmarathon über drei Abende. Gegeben wird "Der Tyrann", eine Komödie in drei Akten mit Karl-Heinz Seeliger (sitzend am Schreibtisch) in der Titelrolle. Auch Theatervereinsvorsitzender Manuel Vitt (2.von links) spielt mit, ganz rechts die Regisseurin Christel Heid. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPressTheaterverein „Eintracht“ gibt Aufführungsmarathon am 7., 8. und 9. Mai im Saal „Zur alten Post“ – Neuer Vorsitzender Manuel Vitt löste Ingrid Heid nach 29 Jahren ab
Die Glehner machen Theater – und das erstmals drei Tage lang. „Der Tyrann“ heißt die Komödie in drei Akten, die am Freitag, 7. Mai, 19 Uhr, Samstag, 8. Mai, 20 Uhr, und Sonntag, 9. Mai, 19 Uhr, im Saal des Gasthofs „Zur alten Post“ aufgeführt wird. Der Eintritt kostet sechs Euro, Kinder zahlen die Hälfte. In der Titelrolle ist einmal mehr Karl-Heinz Seeliger zu sehen. An der Seite des am Abend seines 50. Geburtstags besonders cholerischen Bürgermeisters agieren Stephanie Braun als Gattin Erna Babel und Simone Breuer als Tochter Lisa Babel. Für urkomische Situationen sorgt die Putzfrau
Über diese Fernsprechanlage kommt Töchterchen Lisa Babel schließlich zu Ohren, dass ihr Vater einst auf Montage in Arabien ein heftiges Liebesverhältnis zu einer gewissen Laila pflegte. Der Übertragungsknopf ist gedrückt, während „der Tyrann“ Karl Heinz Seeliger dieses amouröse Geständnis seinen Freunden (Manuel Vitt und Tobias Heid) unterbreitet. Der von Markus Vitt gemimte Peter Bacher, Freund der Bürgermeisterstochter Lisa, spielt schließlich dem Tyrannen seinen unehelichen Sohn aus der Liaison mit Laila vor.
„Es ist also für reichlich Verwicklung und Situationskomik gesorgt“, sagte das Regie-Duo Christel Heid und Christiane Wolf der Presse. Bei den beiden Leseproben und 20 Bühnenproben, die das Ensemble bis zur „rauchfreien“ Premiere am Freitag, 7. Mai, um 19 Uhr absolviert haben wird, waren auch die Souffleusen Annette Nikolay und Christiane Wolff stets mit von der Partie.
Der neue Theatervereinsvorsitzende Manuel Vitt, der Ingrid Heid nach 29 Jahren ablöste, freut sich auf das lange Aufführungswochenende und hofft auf überragende Resonanz. Die Qualität des 1901 gegründeten Theatervereins „Eintracht“ ist schließlich im ganzen Umland bekannt. Nur für die Premiere am 7. Mai gilt Rauchverbot im Saal, so Vitt : „Samstag und sonntags ist alles wie immer.“
(26.04.2010)




















