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Professor Schumacher lädt ein zum 30. Narzissenfest

Prof. Dr. Wolfgang Schumacher
Prof. Dr. Wolfgang Schumacher ist auch überregional für seinen Einsatz bezüglich der Narzissenwiesen bekannt geworden. Vor 30 Jahren feierte er das erste Narzissenfest mit Loki Schmidt. Foto: mt/pp/ProfiPress
Auch Fernsehmoderator Jean Pütz kommt wieder ins Oleftal – Diesmal wird gleich zwei Tage lang gefeiert – 1979 feierte der Antweiler Naturexperte Schumacher das erste Fest mit Loki Schmidt – Wanderungen für jung und alt

Auch wenn Professor Dr. Wolfgang Schumacher aus Mechernich-Antweiler seit Mitte des Monats nicht mehr an der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn unterrichtet, so wird er sich doch auch weiterhin für die Natur einsetzen.

So lässt er es sich denn auch als Vizepräsident der Nordrhein-Westfalen-Stiftung nicht nehmen, beim 30. Narzissenfest in Hellenthal wieder mit dabei zu sein.

Denn für seinen Einsatz bezüglich der Narzissenwiesen am Perlbach, im Fuhrtsbachtal und im Oleftal genießt der Mechernicher längst überregionale Anerkennung. 1979 feierte er dort das erste Narzissenfest mit Loki Schmidt, der Gattin des damaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt.


Schumacher will auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit dem Fernsehmoderator Jean Pütz, der als Pate der NRW- Stiftung für die Narzissentäler fungiert, die gewiss zahlreichen Festgäste begrüßen, die sich von der derzeitigen Blütenpracht in den Narzissentälern am Freitag, 23. April, selbst überzeugen wollen.

Aufgrund des Jubiläums wird das traditionelle Narzissenfest in diesem Jahr gleich an zwei Tagen und zwei verschiedenen Orten gefeiert.

Kind im Narzissenfeld
Derzeit hat man die Gelegenheit, die wilden Narzissen bei Hollerath einmal selbst genau unter die Lupe zu nehmen. Foto: mt/pp/Agentur ProfiPress
Am Freitag, 23. April, beginnt das Programm um 9.30 Uhr mit einer Sternwanderung zum „Steinbruch“ im Oleftal bei Hellenthal-Hollerath. Um Anmeldung wird gebeten.

Die Gruppe A macht sich gegen 9.30 Uhr auf den zwölf Kilometer langen Weg. Treffpunkt ist der Parkplatz an der Staumauer Oleftalsperre. Die zweite Gruppe startet um 11 Uhr am Parkplatz Hollerather Knie. Die circa fünf Kilometer lange Wanderstrecke führt über den Dreiherrenwald und die Narzissenwiese im Oleftal.

Um 11.45 Uhr beginnt die dritte Gruppe ihre drei Kilometer lange Wanderung. Treffpunkt ist ebenfalls der Parkplatz Hollerather Knie. Für Teilnehmer, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, stehen Transportmöglichkeiten bereit.

Grußworte

Gegen 13 Uhr sollten dann alle Gruppen am „Steinbruch“ im Oleftal  angekommen sein, wo Prof. Schumacher und Jean Pütz ein paar Grußworte sprechen werden.

Ab 14 Uhr wird es dann auf Nachfrage weitere Wanderungen durch die Narzissenwiesen geben. Um 15 Uhr wird ein Bus die Wandergruppe A zurück zur Oleftalsperre bringen.

Am Samstag, 24. April, findet die Veranstaltung im und am Nationalpark- Tor Monschau Höfen statt. Dazu werden Wanderungen im und zum Perlen- und Fuhrtsbachtal angeboten, Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Wanderungen durch die Narzissenwiesen
Am Freitag und Samstag kann man an zahlreichen Wanderungen quer durch die Narzissenwiesen teilnehmen. Foto: mt/pp/Agentur ProfiPress

Die verschiedenen Strecken sind zwischen vier und 6,5 Kilometer lang und somit durchaus auch für Familien geeignet. Aber auch Wanderungen durch die Narzissentäler auf eigene Faust sind möglich, dazu liegen Faltblätter mit den Wanderrouten im Nationalpark- Tor bereit.
Außerdem wird es verschiedene Aktionsstände geben, wie beispielsweise eine Wildniswerkstatt. Gegen 10.30 Uhr gibt es dann eine „Welturaufführung“: Gezeigt wird ein siebenminütiger Kurzfilms über die Narzissentäler.


Für das leibliche Wohl ist an beiden Veranstaltungstagen ausreichend gesorgt.

Anmeldungen für die Wanderungen am Freitag sind im Nationalparktor Höfen, 0 24 72 / 8 02 57 79, sowie im Nationalpark-Infopunkt Hellenthal unter 0 24 82 / 7 51 15 möglich.

Weitere Infos im Internet.
www.hellenthal.de


Julia Schmitz/pp/AgenturProfiPress

(21.4.2010)