Künstler widmeten sich der Katze

Dieses Bild mit der Katze namens Hermine fand man bei Entrümpelungsarbeiten auf dem Dachboden. Es war der Auslöser für die erste Kunstausstellung in Antweiler. Foto: Michael Greuel/ pp/Agentur ProfiPressZahlreiche Kunstschaffende haben sich mit dem Stubentiger auseinandergesetzt – Ergebnisse werden noch bis Ende im Kunst-Café in Antweiler präsentiert
Katzen sind faszinierende Tiere. Ihr Eigensinn, ihre Anmut, ihre Gelenkigkeit, aber auch ihre Fähigkeit, einen ganzen Tag einfach zu verdösen, machen sie in der Tierwelt zu ganz besonderen Kreaturen.
Kein Wunder, dass auch Künstler sich für die Stubentiger und ihre größeren Artgenossen den Tigern und Löwen schon immer sehr interessiert haben. In Gina Jacobs Antweiler Galerie „das KUNST-werk“ wird derzeit präsentiert, wie Künstler diese Geschöpfe sehen. Noch bis Ende Mai kann man diese Arbeiten bewundern.
Der Titel der Ausstellung lautet sehr treffend „Eure Majestät – die Katze“. „Insgesamt 40 Kunstwerke, darunter Bilder, Fotografien und zahlreiche Skulpturen, von zwölf Künstlerinnen und einem Künstler sind über zwei Etagen ausgestellt.
Der Künstler Merlin Flu trug auch dieses bunte Bild zur zur Ausstellung bei. Foto: Michael Greuel/pp/ Agentur ProfiPressEs ist die erste Ausstellung in der noch jungen Galerie, deren Räume auch gleichzeitig als Café genutzt werden“, berichtet jetzt Michael Greuel im „Kölner Stadt-Anzeiger“. Dass die Premiere Stubentiger und andere Raubkatzen zum Thema hat, liege allerdings nicht allein an Gina Jacobs' Vorliebe für Streuner, sondern vielmehr an dem historischen Fachwerkhaus aus dem Jahr 1850, in dem die Galerie beheimatet ist: Gina Jacobs zum „Kölner Stadt-Stadtanzeiger“: „Bei den Renovierungsarbeiten haben wir auf dem Dachboden eine Tusche-Zeichnung gefunden, auf der eine Katze abgebildet war.
Die Künstlerinnen vor dem Café der Galerie „KUNST-werk“ in Antweiler. Foto: Michael Greuel/pp/Agentur ProfiPressDanach war eigentlich sofort klar, welche Thematik unserer ersten Ausstellung als Aufhänger dienen sollte.“ Ebenfalls auf der Zeichnung stand das Wort „Hermine“, aller Voraussicht nach der Name der Katze, vermutet die Galeristin. Hermine gilt seitdem als guter Geist des Hauses und dient jetzt als eine Art Maskottchen.
Greuel weiter: „Die ausgestellten Kunstwerke sind von unterschiedlichster Natur. Es gibt Bilder in Gouache-Technik, es wurde in Öl, Acryl und mit Aquarell gemalt, und auch Bleistiftzeichnungen und Fotografien sind zu sehen.“ Bemerkenswert sei eine Skulptur, die den Namen „Tinkabell“ trägt, aus Ytong besteht und von der Künstlerin Manuela Schildknecht gefertigt wurde.
Besonders hervorgehoben wurden vom „Kölner Stadt-Anzeiger“ auch die Arbeiten des einzigen männlichen Künstlers der Ausstellung, Merlin Flu, der in Oberhausen bei Schleiden lebt.

Die geheimnisvolle Skulptur „Katzentraum“ von Merlin Flu ist ein Aushängeschild der Ausstellung. Foto: Michael Greuel/pp/Agentur ProfiPress
„Mit verschiedenen Materialien und einer Art Mischtechnik erschuf er unter anderem eine bunte Katzen-Skulptur, deren Augen mit funkelnden Steinen dargestellt sind. Der Schwanz der Katze, der ebenfalls ein Gesicht hat, und die Bemalung des Körpers lassen bei dem Kunstwerk mit dem Titel „Katzentraum“ viel Spielraum für eigene Interpretationen“, so Greuel abschließend.
Die Ausstellung ist noch bis zum 28. Mai 2010 zu sehen. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 12.30 bis 18.30 Uhr und am Wochenende von 9.30 bis 20.30 Uhr.
Zu finden ist das Kunst-Café in Antweiler in der Graf-Schall-Str. 45.
www.daskunst-werk.de
pp/Agentur ProfiPress
(12.4.2010)




















