Treffen der Brabanter, Noriker und Ardenner

Mit der Drumsäge kann man auch dicke Stämme zersägen, ohne dafür eine Motorsäge zu benötigen. Foto: LVR/pp/Agentur ProfiPressIm LVR-Freilichtmuseum Kommern dreht sich alles um das Arbeiten im Wald, so wie es früher mit Rückepferden und heute mit dem Unimog betrieben wird – Technik des Schanzenbindens – Umfangreiches Umweltbildungsangebot des WaldPädagogikZentrums mit Zaubertränken, Bötchenbau und Naturerlebnisspielen
Am Samstag, 24. April, ab 12 Uhr, sowie am Sonntag, 25. April, ab 10 Uhr, treffen sich im LVR-Freilichtmuseum Kommern die Kaltblüter mit stolzer Herkunft wie Brabanter, Noriker und Ardenner, die für den Einsatz im Wald ausgebildet sind.
Mit Ortscheidt und Rückezange oder auch der altbewährten „Marianne“ ziehen sie schwere Rundholzstämme stampfend aus dem Wald.
Der Pferdeeinsatz ist nur einer von vielen Programmpunkten der Veranstaltung „Rückepferde und Unimogs“, die vom WaldPädagogikZentrum Eifel des Landesbetriebs Wald und Holz NRW im LVR-Freilichtmuseum Kommern organisiert wird. Waldarbeiten, wie sie früher waren und wie sie heute sind, werden an diesem Wochenende in all ihren Facetten gezeigt.
So legen Waldarbeiter unter fachkundiger Aufsicht des Oberförsters mit der Axt den Fallkerb an einer mächtigen Eiche an, um sie anschließend mit der historischen Drumsäge, einer großen Zweimann-Handsäge, zu Fall zu bringen. Zu sehen sind aber auch historische Traktoren mit Seilwinde und Holztransporter, die das Holz mit einfacher Technik aus dem Wald ziehen und zur Sägemühle in der Baugruppe Eifel bringen. Dort werden Zimmerleute mit Wasserkraft die Stämme zu Brettern verarbeiten.
Auf der Wiese in der Museumsbaugruppe Niederrhein werden ein Horizontalgatter und eine riesige Bandsäge, angetrieben mit der Riemenscheibe eines 45er Lanz-Bulldogs, Baumstämme zu handlichen Brettern und Balken sägen. Die Herstellung von Brennholz mit Spaltaxt wird ebenso gezeigt wie der Einsatz einer modernen Spaltmaschine.
Die Entwicklung der Waldarbeitskleidung vom Blaumann bis zur Sicherheitskleidung nach moderner Unfallverhütung wird am Beispiel demonstriert.

Museumslandwirt Karl-Heinz Hucklenbroich und sein Pferd „Myrthe“ zeigen, wie man Holz „rückt“. Foto: LVR/pp/Agentur ProfiPressHolzhauermeisterschaft
Zum Anheizen der Backöfen verwandte man früher die so genannten Schanzen, die nach alter Tradition nicht mit Draht, sondern mit Weidenruten zusammengehalten wurden. Die Korbflechterin des Museums zeigt die alte Technik des Schanzenbindens.
Am Sonntag, 25. April, wird ab 15 Uhr die Erste Rheinische Holzhauermeisterschaft ausgetragen. Hier können sich alle Waldkundigen in einem fairen Wettbewerb an der Säge messen.
Den Siegern winken interessante Sachpreise. Besonders betreut und durchgeführt wird der Wettbewerb von Senior-Förstern aus der guten alten Zeit der Forstverwaltung.
Derweil gibt es für Kinder Reitspaß auf dem Rücken von Kaltblutpferden. Und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt – selbstverständlich auch mit Holzfällersteaks, gegrillt mit Kommerner Buchenholzkohle.
Das Waldarbeitswochenende „Rückepferde und Unimogs“ ist Teil des auch in diesem Jahr wieder umfangreichen Umweltbildungsangebotes des WaldPädagogikZentrums Eifel:
Walpurgisnacht: Am 29. April, nahe also an der geheimnisvollen Walpurgisnacht, brauen Kinder mit der Museumshexe Eulalia einen Zaubertrank aus Wildkräutern und basteln Besen aus Birkenreisern. Mit diesen Hexenbesen aus dem Wald lassen sich sowohl grobes Pflaster fegen als auch einfache Rundflüge der kleinen Museumshexen durchführen.
Naturerlebnisspiele für Kinder stehen ebenso auf dem Programm wie das Thema Wie baue ich einen Flitzebogen? Die Variante für Fortgeschrittene bietet das Seminarwochenende Herstellung historischer Langbögen am 29. und 30. Mai: Hier können erwachsene Teilnehmer einen Sportbogen selbst herstellen und mit den dazugehörigen Pfeilen testen.
Kindheitserinnerungen wird der Workshop zum Floß- und Bötchenbau wecken. Gruselgeschichten in der Abenddämmerung gibt es für Kinder und Junggebliebene auf der Nachtwanderung mit Waldgeistern.
Schatzsuche im Hexenwald
Auch den Kindergeburtstag der besonderen Art bietet das WaldPädagogikZentrum Eifel an: mit Besuch im Abenteuerwald oder der Schatzsuche im Hexenwald.
Mit Seilsicherung in die Wipfel von knorrigen Eichen geht es bei dem Projekt Von Baum zu Baum in den Tiefen des Museumswaldes.
Während der Ferien des Landes Nordrhein-Westfalen wird ein zweiwöchiger Waldkindergarten für 3- bis 7jährige angeboten. Ganzjährig trifft sich die Waldspielgruppe in einem dafür bereit gestellten Teil des Museumswaldes.
Das ausführliche Programm des WaldPädagogikZentrums Eifel finden Sie im Internet unter „www.kommern.lvr.de“ und im Flyer „Mitmachen und Erleben 2010“, den das LVR-Freilichtmuseum Kommern auf Wunsch gerne zusendet.
pp/Agentur ProfiPress
Der Pferdeeinsatz ist nur einer von vielen Programmpunkten der Veranstaltung „Rückepferde und Unimogs“, die vom WaldPädagogikZentrum Eifel des Landesbetriebs Wald und Holz NRW im LVR-Freilichtmuseum Kommern organisiert wird. Waldarbeiten, wie sie früher waren und wie sie heute sind, werden an diesem Wochenende in all ihren Facetten gezeigt.
So legen Waldarbeiter unter fachkundiger Aufsicht des Oberförsters mit der Axt den Fallkerb an einer mächtigen Eiche an, um sie anschließend mit der historischen Drumsäge, einer großen Zweimann-Handsäge, zu Fall zu bringen. Zu sehen sind aber auch historische Traktoren mit Seilwinde und Holztransporter, die das Holz mit einfacher Technik aus dem Wald ziehen und zur Sägemühle in der Baugruppe Eifel bringen. Dort werden Zimmerleute mit Wasserkraft die Stämme zu Brettern verarbeiten.
Auf der Wiese in der Museumsbaugruppe Niederrhein werden ein Horizontalgatter und eine riesige Bandsäge, angetrieben mit der Riemenscheibe eines 45er Lanz-Bulldogs, Baumstämme zu handlichen Brettern und Balken sägen. Die Herstellung von Brennholz mit Spaltaxt wird ebenso gezeigt wie der Einsatz einer modernen Spaltmaschine.
Die Entwicklung der Waldarbeitskleidung vom Blaumann bis zur Sicherheitskleidung nach moderner Unfallverhütung wird am Beispiel demonstriert.

Museumslandwirt Karl-Heinz Hucklenbroich und sein Pferd „Myrthe“ zeigen, wie man Holz „rückt“. Foto: LVR/pp/Agentur ProfiPressHolzhauermeisterschaft
Zum Anheizen der Backöfen verwandte man früher die so genannten Schanzen, die nach alter Tradition nicht mit Draht, sondern mit Weidenruten zusammengehalten wurden. Die Korbflechterin des Museums zeigt die alte Technik des Schanzenbindens.
Am Sonntag, 25. April, wird ab 15 Uhr die Erste Rheinische Holzhauermeisterschaft ausgetragen. Hier können sich alle Waldkundigen in einem fairen Wettbewerb an der Säge messen.
Den Siegern winken interessante Sachpreise. Besonders betreut und durchgeführt wird der Wettbewerb von Senior-Förstern aus der guten alten Zeit der Forstverwaltung.
Derweil gibt es für Kinder Reitspaß auf dem Rücken von Kaltblutpferden. Und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt – selbstverständlich auch mit Holzfällersteaks, gegrillt mit Kommerner Buchenholzkohle.
Das Waldarbeitswochenende „Rückepferde und Unimogs“ ist Teil des auch in diesem Jahr wieder umfangreichen Umweltbildungsangebotes des WaldPädagogikZentrums Eifel:
Walpurgisnacht: Am 29. April, nahe also an der geheimnisvollen Walpurgisnacht, brauen Kinder mit der Museumshexe Eulalia einen Zaubertrank aus Wildkräutern und basteln Besen aus Birkenreisern. Mit diesen Hexenbesen aus dem Wald lassen sich sowohl grobes Pflaster fegen als auch einfache Rundflüge der kleinen Museumshexen durchführen.
Naturerlebnisspiele für Kinder stehen ebenso auf dem Programm wie das Thema Wie baue ich einen Flitzebogen? Die Variante für Fortgeschrittene bietet das Seminarwochenende Herstellung historischer Langbögen am 29. und 30. Mai: Hier können erwachsene Teilnehmer einen Sportbogen selbst herstellen und mit den dazugehörigen Pfeilen testen.
Kindheitserinnerungen wird der Workshop zum Floß- und Bötchenbau wecken. Gruselgeschichten in der Abenddämmerung gibt es für Kinder und Junggebliebene auf der Nachtwanderung mit Waldgeistern.
Schatzsuche im Hexenwald
Auch den Kindergeburtstag der besonderen Art bietet das WaldPädagogikZentrum Eifel an: mit Besuch im Abenteuerwald oder der Schatzsuche im Hexenwald.
Mit Seilsicherung in die Wipfel von knorrigen Eichen geht es bei dem Projekt Von Baum zu Baum in den Tiefen des Museumswaldes.
Während der Ferien des Landes Nordrhein-Westfalen wird ein zweiwöchiger Waldkindergarten für 3- bis 7jährige angeboten. Ganzjährig trifft sich die Waldspielgruppe in einem dafür bereit gestellten Teil des Museumswaldes.
Das ausführliche Programm des WaldPädagogikZentrums Eifel finden Sie im Internet unter „www.kommern.lvr.de“ und im Flyer „Mitmachen und Erleben 2010“, den das LVR-Freilichtmuseum Kommern auf Wunsch gerne zusendet.
pp/Agentur ProfiPress
(15.4.2010)




















