Logo der Stadt Mechernich
Bilderleiste Kopf
Blauer Kasten
  Stadtplan // eCards // Impressum // Datenschutz // Sitemap // English
 
   Kontakt // Gästebuch
 

Umweltbewusster Tennisclub

TC Blau-Gold Kommern bei der Preisverleihung in Essen
Der TC Blau-Gold Kommern erhielt in Essen den mit 2000 Euro dotierten Preis als energie- und umweltbewusster Sportverein. Foto: Peter Hoffmann/pp/Agentur ProfiPress
Der TC Blau-Gold Kommern wurde in der Zeche Zollverein vom Landessportbund für sein Bemühen im Umwelt- und Klimaschutz ausgezeichnet – Der Mechernicher Gebäudemanager Thomas Hambach: „Aus Sicht der Stadt ist das ein tolles Ergebnis“ – Verbrauch von Strom und Gas gingen zum Teil um 40 Prozent zurück

Spannung bis zum Schluss, hieß es am Abend der Preisverleihung im Casino der Zeche Zollverein Essen. Langsam flimmerten zunächst die Gewinner der Sach- und Sonderpreise über die großformatige Leinwand.
Hans Wein, 1. Vorsitzender des TC Blau-Gold Kommern, Kassiererin Maria Lemke und Thomas Hambach, Gebäudemanager der Stadt Mechernich, fieberten kräftig mit. Dann war es geschafft: Nach dem erfolgreichen Abschneiden beim „König Pilsener Tennis Award 2009“, konnte der TC Blau-Gold Kommern in der vergangenen Woche auch den Wettbewerb „Der energie- und umweltbewusste Sportverein“ in der Kategorie „Sportverein mit kommunaler Anlage bis 300 Mitglieder“ für sich entscheiden.

Mit diesem Wettbewerb hatte der Landessportbund Nordrhein-Westfalen und die RWE Rheinland Westfalen Netz AG allen Sportvereinen in NRW die Gelegenheit gegeben, ihre Bemühungen im Bereich Umwelt- und Klimaschutz darzustellen. Beim TC Blau-Gold Kommern wurden die Bereiche „Energie, Umwelt und Gesundheit“ im Jahr 2008 als Teilziele innerhalb eines umfangreichen Vereinskonzepts definiert. Ein Jahr später erarbeitete dann eine Projektgruppe die erforderlichen Maßnahmen, die unter Berücksichtigung der personellen und finanziellen Möglichkeiten innerhalb eines bestimmten Zeitraums eine sichere Zielerreichung gewährleisten sollten. Ganz ohne die Hilfe der Stadt Mechernich ging es jedoch nicht: Diese stellte Mittel zur Gebäudesanierung zur Verfügung, mit denen unter anderem Fassade und Fenster erneuert wurden.

Durch eine Fülle kleinerer und größerer Maßnahmen – vom kompletten Austausch der Glühbirnen über die Isolierung aller Warmwasser- und Heizungsleitungen bis hin zur Dämmung der Außenfassade – konnte der Verbrauch von Strom und Gas innerhalb der letzten beiden Jahre teilweise bis zu 40 Prozent reduziert werden.

Der Kommerner Verein versteht es als gesellschaftliche Verpflichtung, auch in den Bereichen „Energie, Umwelt und Gesundheit“ neue Wege zu gehen. Mit Vorträgen und Seminaren, vor allem aber tatkräftigem und vorbildlichem Handeln sollen diese wichtigen Themen künftig noch stärker in das Bewusstsein aller jungen und erwachsenen Clubmitglieder gerückt werden. Für den TC Blau-Gold Kommern war es selbstverständlich, einen Vertreter der Stadt Mechernich mit zur Preisverleihung zu nehmen, denn „ohne die tatkräftige Unterstützung von Seiten der Kommune hätten die Projekte“, so Vorsitzender Hans Wein, „niemals in dieser Form realisiert werden können“.

Unter großem Beifall nahm man den Scheck in Höhe von 2000 Euro und eine Urkunde aus den Händen des RWE-Vorstandsvorsitzenden Dr. Arndt Neuhaus und LandesSportBund-Präsident Walter Schneeloch entgegen. Thomas Hambach war begeistert: „Aus Sicht der Stadt ist das ein tolles Ergebnis. Damit zeigt sich, dass sich der Einsatz und das Bemühen der Vereine lohnen. Gerade und insbesondere solche Vereine unterstützen wir als Stadt gerne, da der Einsatz für das Gemeinwesen und die Jugendbindung  auch für die Stadt als Standort und als Zeichen der Qualität von großer Bedeutung ist.“ Wenn dann noch bei der Umsetzung der baulichen Maßnahmen die Eigenleistung der Mitglieder hinzukomme, freue das einen umso mehr und schone darüber hinaus den finanziellen Mitteleinsatz, so Hambach, der abschließend sagte: „Dieses Beispiel kann und sollte Schule machen und man sollte sich auch nicht scheuen, Förderanträge zu stellen, da derartige Programme und Projekte immer wieder von Organisationen wie der RWE oder dem Landessportbund ins Leben gerufen werden.“

pp/Agentur ProfiPress

(16.3.2010)