„Xynthia“ wütete im Stadtgebiet

Bei der Firma IHZ Feytal in Vussem lösten sich durch „Xynthia“ etwa 80 Quadratmeter des Wellblechdachs und flogen davon. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Das Orkantief riss in Vussem ein Wellblechdach nieder, entwurzelte Bäume und ließ in Weiler am Berge einen Schuppen zusammenbrechen
Orkantief „Xynthia“ hinterließ auch in der Stadt am Bleiberg seine Spuren. So wurde die höchste Windgeschwindigkeit (125 Stundenkilometer) im Kreis Euskirchen an der Mülldeponie in Strempt gemessen. Der erste große kreisweite Einsatz der Rettungskräfte startete gegen 11 Uhr bei der Firma IHZ Feytal in Vussem. Dort hatte sich von einem Gebäude das Dach gelöst.

Weitere 120 Quadratmeter des Daches hatten sich ebenfalls gelöst und drohten, auf die Straße zu fliegen. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress„Etwa 80 Quadratmeter Wellblech wurden auf die Trierer Straße, also auf die Hauptdurchgangsstraße, geweht. Weitere 120 Quadratmeter drohten sich ebenfalls komplett zu lösen“, berichtete Thomas Schmitz im „Kölner Stadt-Anzeiger“. Weil es für die Feuerwehr und ein Dachdeckerunternehmen lebensgefährlich gewesen sei, das Dach zu sichern, habe man die Trierer Straße in Vussem durch Polizei und Feuerwehr komplett gesperrt.
Auch zahlreiche Bäume wurden von dem Orkantief entwurzelt. In der Nähe der Burg Zievel stürzte ein Baum auf ein Auto.

Nach einer kurzen Lagebesprechung beschlossen Feuerwehr und Polizei die Durchgangsstraße zu sperren. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPressIn Mechernich löste sich am Parkplatz eines Supermarktes die Bedeckung des Unterstellhäuschens für die Einkaufswagen und flog davon. Darüber hinaus löste sich am Parkhaus des Kreiskrankenhauses eine große Glasscheibe der Verkleidung. Und in Weiler am Berge stürzte ein Schuppen um. Alles in allem ging es in der Stadt Mechernich aber noch weitaus glimpflicher ab als anderswo.
pp/Agentur ProfiPress
(3.3.2010)

Foto: gte/pp/Agentur ProfiPress
Bei Weiler am Berge hielt ein Schuppen dem straken Winddruck nicht mehr stand und brach zusammen. 
Foto: Joachim Wagner/pp/Agentur Profipress
Auch ein Bushäuschen am Bolzplatz in Hostel wurde Spielball des Sturms.




















