Toller Mundartabend in Lessenich

Manfred Lang las und schauspielerte in Lessenich. Foto: Markus Meisen/pp/Agentur ProfiPress
Zuschauer im ausverkauften Dorfgemeinschaftshaus waren aus dem Häuschen über Manfred Langs „Platt öss prima“ – Veranstalter Katholische Öffentliche Bücherei St. Stephanus
Johanna Linden und ihre Mitstreiterinnen von der ehrenamtlich betriebenen Katholischen Öffentlichen Bücherei der Pfarrgemeinde St. Stephanus in Lessenich hatten erstmals eine Autorenlesung organisiert. Und dann war der Zuschauerzulauf auch noch so groß, dass man in den Dorfgemeinschaftsraum in der früheren Schule von Lessenich ausweichen musste.
Und selbst der war bis auf den letzten Platz besetzt, als der Diakon und Autor Manfred Lang seine unnachahmlichen Eifeler Anekdoten zum Besten gab. Der gebürtige Bleibuirer las Auszüge aus seiner Kolumnensammlung „Platt öss prima“, rezitierte den Eifelpoeten Fritz Koenn und improvisierte immer wieder Mundart-„Traditionals“ von rund um den Mechernicher Bleiberg, die die Zuhörer eins ums andere Mal von den Bänken rissen.

Vorleser Lang und Zuhörer gingen prima aufeinander ein und machten den Lessenicher Mundartabend jeder auf seine Art zu einem unvergesslichen Erlebnis. Foto: Markus Meisen/pp/ Agentur ProfiPress Johanna Linden und ihre Mitarbeiterinnen hatten für den gelungenen Mundartabend allerlei Getränke vorbereitet, Kaffee und Tee gekocht und trotz Fastenzeit extra Plätzchen gebacken. An einem Büchertisch wurden Druckwerke aus der Feder des Rezitators und Herausgebers Manfred Lang feilgeboten, der ja bereits in den 80er Jahre damit begonnen hatte, Eifelliteratur zu sammeln und auf den Büchermarkt zu bringen. Seine gemeinsam mit Jochen Arlt herausgegebenen Standardwerke „Vaters Land und Mutters Erde“ und „Leben – alle Tage“ begründeten zusammen mit Jacques Berndorfs Eifelkrimi-Erstling „Eifel-Blues“ 1988 die Renaissance der neuen und ganz anderen Eifeler „Heimatliteratur“.
Seit Ende der 90er Jahre hat Lang dann die mehr als 1000seitige dreibändige Abendgrauen-Sammlung zusammen mit Ralf Kramp herausgegeben, die den geneigten Leser auf die Schattenseite der Eifelliteratur zu den Grusel- und Schauergeschichten führt.

Der Dorfgemeinschaftsraum in der alten Schule war bei der ersten Autorenlesung der Katholischen Öffentlichen Bücherei St. Stephanus restlos besetzt. Foto: M. Meisen/pp/Agentur ProfiPressAußerdem erschienen von ihm getextete Bildbände über die Eifel und Euskirchen sowie Kurzkrimis in drei von Ralf Kramp im belgischen Grenzecho-Verlag herausgegebenen Kriminal-Anthologien.
Lang rezitierte und schauspielerte in Lessenich so gekonnt, dass ihn die Zuschauer gar nicht gehen lassen wollten. Johanna Linden sagte, nach diesem furiosen Auftakt werde man weitere Autorenlesungen in der Katholischen Öffentlichen Bücherei St. Stephanus und im Dorfgemeinschaftshaus anbieten.

Vorleser Lang und Zuhörer gingen prima aufeinander ein und machten den Lessenicher Mundartabend jeder auf seine Art zu einem unvergesslichen Erlebnis. Foto: Markus Meisen/pp/ Agentur ProfiPress Johanna Linden und ihre Mitarbeiterinnen hatten für den gelungenen Mundartabend allerlei Getränke vorbereitet, Kaffee und Tee gekocht und trotz Fastenzeit extra Plätzchen gebacken. An einem Büchertisch wurden Druckwerke aus der Feder des Rezitators und Herausgebers Manfred Lang feilgeboten, der ja bereits in den 80er Jahre damit begonnen hatte, Eifelliteratur zu sammeln und auf den Büchermarkt zu bringen. Seine gemeinsam mit Jochen Arlt herausgegebenen Standardwerke „Vaters Land und Mutters Erde“ und „Leben – alle Tage“ begründeten zusammen mit Jacques Berndorfs Eifelkrimi-Erstling „Eifel-Blues“ 1988 die Renaissance der neuen und ganz anderen Eifeler „Heimatliteratur“.
Seit Ende der 90er Jahre hat Lang dann die mehr als 1000seitige dreibändige Abendgrauen-Sammlung zusammen mit Ralf Kramp herausgegeben, die den geneigten Leser auf die Schattenseite der Eifelliteratur zu den Grusel- und Schauergeschichten führt.

Der Dorfgemeinschaftsraum in der alten Schule war bei der ersten Autorenlesung der Katholischen Öffentlichen Bücherei St. Stephanus restlos besetzt. Foto: M. Meisen/pp/Agentur ProfiPressAußerdem erschienen von ihm getextete Bildbände über die Eifel und Euskirchen sowie Kurzkrimis in drei von Ralf Kramp im belgischen Grenzecho-Verlag herausgegebenen Kriminal-Anthologien.
Lang rezitierte und schauspielerte in Lessenich so gekonnt, dass ihn die Zuschauer gar nicht gehen lassen wollten. Johanna Linden sagte, nach diesem furiosen Auftakt werde man weitere Autorenlesungen in der Katholischen Öffentlichen Bücherei St. Stephanus und im Dorfgemeinschaftshaus anbieten.
pp/Agentur ProfiPress
(17.3.2010)




















