Präsident der GPA zu Besuch in Mechernich

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (links) nutzte die Gelegenheit, den Präsidenten der GPA, Werner Haßenkamp, (rechts mit blauer Krawatte), über die Besonderheiten der Stadt am Bleiberg zu informieren. Mit beim Gespräch anwesend waren Kämmerer Ralf Claßen (am Kopfende des Tisches) sowie Jeannette Bales und Klaus-Peter Timm-Arnold. Foto: mt/pp/Agentur ProfiPressWerner Haßenkamp machte seinen Antrittsbesuch in der Stadt am Bleiberg – Seine Mitarbeiter prüfen drei Monate lang Mechernichs Wirtschaftlichkeit – Es ist die erste Prüfung seit Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements
Im Rathaus der Stadt Mechernich gibt es derzeit einen besonderen Besuch: Mitarbeiter der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) mit Sitz in Herne werden drei Monate lang die Stadt auf Herz und Nieren prüfen.
Besonderes Augenmerk wird dabei neben den Finanzen auf das Gebäudemanagement, auf den Bereich Straßen und Grünflächen sowie auf die IT-Ausstattung gelegt.
„In Sachen IT haben wir Top-Kennzahlen“, freute sich Kämmerer Ralf Claßen. Denn im neuen Rathaus ist die Technik natürlich auf Höhe der Zeit. Es werde höchstens einige zusätzliche Empfehlungen geben.
Geprüft wird, wie wirtschaftlich die Stadt arbeitet. Die Ergebnisse werden in einem mehr als 100 Seiten umfassenden Prüfungsbericht vorgelegt. Dieser enthält neben einem Katalog mit Empfehlungen auch einen interkommunalen Kennzahlenvergleich. „Es ist unsere erste Prüfung, seitdem wir das Neue Kommunale Finanzmanagement eingeführt haben“, so der Kämmerer. Die letzte Prüfung fand im Oktober 2005 statt.

Fühlte sich sichtlich wohl in Mechernich: Werner Haßenkamp ist der neue Präsident der GPA, nachdem die Stelle zwei Jahre vakant war. Foto: mt/pp/Agentur ProfiPressDoch nicht so sehr die Prüfer der GPA standen am Mittwoch im Fokus des Interesses, sondern weit mehr der neue Präsident der GPA, Werner Haßenkamp. Der 1953 in Münster geborene Jurist ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Seit 25 Jahren ist er in der Kommunalverwaltung tätig, seit 1985 in verschiedenen Leitungsfunktionen im Kreis Borken. Haßenkamp besuchte sein Prüfungs-Team vor Ort und machte quasi in einem Aufwasch auch seinen „Antrittsbesuch“ bei Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. Der Bürgermeister nutzte denn auch die Gelegenheit, den Präsidenten sowie den Prüf-Team-Leitern Jeannette Bales und Klaus-Peter Timm-Arnold auf die Besonderheiten des Mechernicher Stadtgebiets aufmerksam zu machen und zwar sowohl auf die kulturgeschichtlich interessanten Fakten, als auch auf die Tatsache, dass im Stadtgebiet modernes Stadtleben und ländlich geprägte Dorfkultur aufeinandertreffen.
Schick erinnerte auch an die Zeit des Bergbaus. Präsident Haßenkamp brach in Gelächter aus, als er vernahm, dass sich in Spitzenzeiten zwei Bergarbeiter ein Bett in der Stadt teilten.
Die Prüfungen ziehen sich noch bis zu den Sommerferien hin. Die GPA ist zuständig für sämtliche Kommunen in Nordrhein-Westfalen. 75 Prozent der 132 Beschäftigten verfügen allerdings nicht einmal mehr über ein eigens Büro in der Zentrale in Herne. Der Grund dafür ist, dass viele der Mitarbeiter im ständigen Einsatz vor Ort in den jeweiligen Kommunen sind. Die Prüfung der Kommunen ist übrigens partnerschaftlich ausgerichtet, d.h.: es geht nicht in erster Linie darum, bei den Kommunen Fehler im Wirtschaften zu finden, sondern gemeinsam zu überlegen, wie man hier und da eine Verbesserung erzielen kann. „Von den vielen Kennzahlen, die die GPA bei ihren landesweiten Prüfungen ermittelt, erhofft sich die Stadt Mechernich weitere Optimierungspotenziale in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit ihrer Dienstleistungen“, fasste Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick Sinn und Zweck der Prüfung zusammen. Für die Kontrolle und die Beratung müssen die Kommunen übrigens selbst bezahlen.
pp/Agentur ProfiPress
(8.3.2010)
Geprüft wird, wie wirtschaftlich die Stadt arbeitet. Die Ergebnisse werden in einem mehr als 100 Seiten umfassenden Prüfungsbericht vorgelegt. Dieser enthält neben einem Katalog mit Empfehlungen auch einen interkommunalen Kennzahlenvergleich. „Es ist unsere erste Prüfung, seitdem wir das Neue Kommunale Finanzmanagement eingeführt haben“, so der Kämmerer. Die letzte Prüfung fand im Oktober 2005 statt.

Fühlte sich sichtlich wohl in Mechernich: Werner Haßenkamp ist der neue Präsident der GPA, nachdem die Stelle zwei Jahre vakant war. Foto: mt/pp/Agentur ProfiPressDoch nicht so sehr die Prüfer der GPA standen am Mittwoch im Fokus des Interesses, sondern weit mehr der neue Präsident der GPA, Werner Haßenkamp. Der 1953 in Münster geborene Jurist ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Seit 25 Jahren ist er in der Kommunalverwaltung tätig, seit 1985 in verschiedenen Leitungsfunktionen im Kreis Borken. Haßenkamp besuchte sein Prüfungs-Team vor Ort und machte quasi in einem Aufwasch auch seinen „Antrittsbesuch“ bei Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. Der Bürgermeister nutzte denn auch die Gelegenheit, den Präsidenten sowie den Prüf-Team-Leitern Jeannette Bales und Klaus-Peter Timm-Arnold auf die Besonderheiten des Mechernicher Stadtgebiets aufmerksam zu machen und zwar sowohl auf die kulturgeschichtlich interessanten Fakten, als auch auf die Tatsache, dass im Stadtgebiet modernes Stadtleben und ländlich geprägte Dorfkultur aufeinandertreffen.
Schick erinnerte auch an die Zeit des Bergbaus. Präsident Haßenkamp brach in Gelächter aus, als er vernahm, dass sich in Spitzenzeiten zwei Bergarbeiter ein Bett in der Stadt teilten.
Die Prüfungen ziehen sich noch bis zu den Sommerferien hin. Die GPA ist zuständig für sämtliche Kommunen in Nordrhein-Westfalen. 75 Prozent der 132 Beschäftigten verfügen allerdings nicht einmal mehr über ein eigens Büro in der Zentrale in Herne. Der Grund dafür ist, dass viele der Mitarbeiter im ständigen Einsatz vor Ort in den jeweiligen Kommunen sind. Die Prüfung der Kommunen ist übrigens partnerschaftlich ausgerichtet, d.h.: es geht nicht in erster Linie darum, bei den Kommunen Fehler im Wirtschaften zu finden, sondern gemeinsam zu überlegen, wie man hier und da eine Verbesserung erzielen kann. „Von den vielen Kennzahlen, die die GPA bei ihren landesweiten Prüfungen ermittelt, erhofft sich die Stadt Mechernich weitere Optimierungspotenziale in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit ihrer Dienstleistungen“, fasste Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick Sinn und Zweck der Prüfung zusammen. Für die Kontrolle und die Beratung müssen die Kommunen übrigens selbst bezahlen.
pp/Agentur ProfiPress
(8.3.2010)

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