Quer durchs alte Bergbaugebiet
Friedrich Hunsicker, der Vorsitzende des Bergbaumuseum-Fördervereins, instruierte Silvester 2008 vor der Wanderung die Teilnehmer und gab Verhaltenstipps. Foto: Gudrun Klinkhammer/pp/Agentur ProfiPressAufgrund der großen Nachfrage werden an Silvester gleich sechs geführte Wanderungen zwischen zwölf und fünf Kilometer angeboten
So traditionsreich wie das „Dinner for One“ an Silvester im Fernsehen, so traditionsreich sind mittlerweile auch die Wanderungen durch das alte Bergbaugebiet Mechernichs. Auch 52 Jahre nach der Schließung wird es wieder eine geführte Silvesterwanderung geben. Wie in den Vorjahren veranstalten die St.-Barbara-Bruderschaft und der Förderverein Bergbaumuseum Mechernich diese Wanderung. Zu sehen gibt es für die Wanderer die letzten Resten der früheren Betriebsstätten des Bergbau-, Aufbereitungs-
Alfred Schink (Mitte mit Blick in die Kamera) führte im letzten Jahr die erste Wandergruppe mit 92 Teilnehmern. Schink war selbst Bergmann im Tieftagebau „Virginia“. Foto: Gudrun Klinkhammer/pp/ProfiPressund Hüttenbetriebs. Sachkundige Wanderführer werden an einzelnen Punkten des Wanderwegs Informationen zu den früheren Betriebsstätten und ihren Funktionsweisen geben und diese wenn möglich durch altes Bildmaterial ergänzen.
Da die Silvesterwanderungen immer beliebter werden, werden am Donnerstag, 31. Dezember, gleich sechs Wanderungen angeboten:
Die große Wanderung, die etwa zwölf Kilometer lang ist, startet um 11 Uhr, um 12 Uhr und um 13 Uhr. Die kleine Wanderung (fünf Kilometer) startet um 11.30 Uhr, 12.30 Uhr und um 13.30 Uhr.
Start und Ziel ist jeweils das Bergbaumuseum, Bleibergstraße 6. Dort haben die Wanderer auch die Möglichkeit, einen Imbiss zu sich zu nehmen und einen Glühwein zu trinken. Alle, die mit wandern möchten, werden gebeten, sich zehn Minuten vor Beginn der Wanderungen dort einzufinden. Die Veranstalter bitten, soweit möglich, die frühen Termine zu nutzen, da erfahrungsgemäß die letzte Wandergruppe immer unverhältnismäßig viele Teilnehmer aufweist.
pp/Agentur ProfiPress
(22.12.2009)




















